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Weblog von Alexander Huber

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Deliziösen des Monats – Januar

Februar 2nd, 2010 · Keine Kommentare

Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei – nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.

Nach so einer Art vorgezogener Winterpause wird es nun endlich Zeit für die Deliziösen vom Januar:

  • Beginnen wir mit etwas Politischem: Spätestens seit die FDP ihr Herz für (Mit-)Inhaber von Hotelketten entdeckt hat, sind Parteispenden (wieder) ein heißes Thema. Wer sich mal etwas genauer darüber informieren möchte, wer wem wieviel spendet und wer von wem wieviel empfängt, bekommt auf unklarheiten.de eine übersichtliche und äußerst interessante Zusammenstellung.
  • Dass Twitter nicht nur eine virtuelle Plauder-Ecke ist, sondern auch ein gutes Barometer dafür, was gerade über den Globus hinweg für Gesprächsstoff sorgt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Twitter selbst zeigt auf der Startseite, was gerade angesagt ist. Dabei spielen deutsche Themen allerdings kaum eine Rolle. Wer wissen möchte, worüber sich die Twitter-Sphäre hierzulande gerade Gedanken macht, wird dagegen auf Twitterthemen fündig.
  • Weitgehend sinnfrei – es sei denn man betreibt kulturökonomische Studien – ist der Vintage Ad Browser. Eine vergnügliche und optisch ansprechende Zeitreise aber ist es allemal: Die Seite versammelt, übersichtlich nach Jahrzehnten geordnet, alte (und auch nocht nicht ganz so alte) Werbeanzeigen – vorwiegend aus dem englischen Sprachraum. Für manchen einen noch interessanter ist womöglich die Schwester-Seite: der Cover Browser mit Covern von (vornehmlich) Comics und Büchern.
  • Ich weiß nicht wieviele von den Lesern dieses Blogs den Editor Vim nutzen (vielleicht doch ein paar – allen anderen, die auch nur ansatzweise ein Herz für etwas tiefergehende Computerei, kann ich diesen Meilenstein textverarbeitender Programmierkunst nur ans Herz legen). Wer auf kurzweilige Art mehr über Vim erfahren möchte und des Englischen einigermaßen mächtig ist, dem seien jedenfalls die Vimeo-Vim-Videos von Derek Wyatt empfohlen. Der Typ ist eine unwiderstehliche Mischung aus durchgeknalltem Freak und schwer kompetentem Hacker – ich jedenfalls habe noch mich in puncto Software-Training noch selten so gut unterhalten und belehrt gefühlt.

Tags: Allgemein

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