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	<title>NullEinsund42</title>
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	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
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		<title>Fundstückchen XIII: Reden ohne etwas zu sagen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 22:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ganz kleine Randnotiz zur großen Affäre um unseren Bundespräsidenten ist dieses Interview mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Birgit Homburger, das ich heute morgen im Deutschlandfunk gehörte habe. Der Deutschlandfunk bemüht sich in der Regel nicht nur um eine hochwertige Berichterstattung, sondern auch um eine möglichst sinnige Auswahl der Interviewpartner zu einem bestimmten Thema. Hin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganz kleine Randnotiz zur großen Affäre um unseren Bundespräsidenten ist <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/05/dlf_20120105_0721_e9d3b5d3.mp3" target="_blank">dieses Interview mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Birgit Homburger</a>, das ich heute morgen im Deutschlandfunk gehörte habe. Der <a href="http://www.dradio.de/dlf/" target="_blank">Deutschlandfunk </a>bemüht sich in der Regel nicht nur um eine hochwertige Berichterstattung, sondern auch um eine möglichst sinnige Auswahl der Interviewpartner zu einem bestimmten Thema. Hin und wieder muss man sich aber auch in Köln offenbar mit Sprechblasen begnügen.</p>
<p>Homburgers Einlassungen zur Causa Wulff sind jedenfalls an Inhaltsleere kaum noch zu überbieten. Besonders nett wird es gegen Ende des Interviews, als sie zum bevorstehenden Dreikönigs-Treffen der FDP befragt wird. Als hätte der Interviewpartner den Play-Schalter eines Tonbandgeräts runtergedrückt, wird der Hörer mit einem Schwall parteipolitischer Parolen aus der Phrasendreschmaschine überschüttet &#8211; nachdem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Homburger" target="_blank">gute FDP-Frau</a> vorher zum eigentlichen Thema nur rumgeeiert hat. <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1644812/" target="_blank">Dieses kleine Interview</a> ist eine wunderbare Antwort auf die Frage, warum selbst wohlmeinende Zeitgenossen von der Politik und den Politikern in diesem Lande so langsam die Schnauze voll haben.</p>
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		<title>HTML 5 &#8211; Die Zukunft des World Wide Web</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 21:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp eineinhalb Jahren habe ich mich mit der Frage beschäftigt, inwiefern der neue HTML 5-Standard die Einbindung von Video-Clips auf Webseiten ohne externes Plugin (z. B. Flash) ermöglicht. Nun, das Thema Video ist nach wie vor etwas heikel, denn der Knackpunkt bleibt, welcher Video-Codec von welchem Browser unterstützt wird. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Interessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp eineinhalb Jahren <a href="http://www.alexanderhuber.de/2009/07/06/videos-in-html-5-warum-flash-und-co-sich-noch-keine-sorgen-machen-mussen/">habe ich mich mit der Frage beschäftigt, inwiefern der neue HTML 5-Standard</a> die Einbindung von Video-Clips auf Webseiten ohne externes Plugin (z. B. Flash) ermöglicht. Nun, das Thema Video ist nach wie vor etwas heikel, denn der Knackpunkt bleibt, welcher Video-Codec von welchem Browser unterstützt wird. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Interessen, die sich wenig um den unter Umständen reichlich verwirrten Endkunden kümmern.</p>
<p>Doch ganz abgesehen vom Thema Online-Videos hat sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5" target="_blank">HTML 5</a> inzwischen zum Top-Thema bei den Entwicklern von Web-Angeboten gemausert. Faszinierende Dinge, vor allem im Bereich Grafik und Multimedia, lassen sich inzwischen direkt über den Internet-Browser realisieren, ohne dass zusätzliche Programme notwendig sind. Doch was bringt das eigentlich dem normalen Nutzer, der an technischen Details weniger interessiert ist? Der Einsatz derartiger Zusatzprogramme für einen Internetbrowser, gemeinhin Browser-Plugins genannt, hat folgende Nachteile:</p>
<ul>
<li>Man kann niemals voraussetzen, dass die Plugins beim Anwender tatsächlich installiert sind. Zwar haben es diverse Plugins, wie zum Beispiel Flash, zu einer großflächigen Verbreitung gebracht, trotzdem bleibt die Notwendigkeit einer separaten Installation (die freilich oft quasi halbautomatisch abläuft) und einer etwaigen Aktualisierung der Plugins. Entwickler von Web-Anwendungen via Plugin können sich nie so ganz sicher sein, wieviele Endnutzer das Angebot tatsächlich nutzen können.</li>
<li>Plugins bieten zusätzliche Angriffspunkte, die die Sicherheit einer Webanwendung unterminieren können.</li>
<li>Plugins verbrauchen u. U. zusätzliche Systemressourcen.</li>
<li>Da es sehr viele Arten von Plugins für sehr unterschiedliche (aber zum Teil sich stark überschneidende) Anwendungsgebiete gibt, müssen sich Entwickler entweder spezialisieren oder in unterschiedliche Systemarchitekturen reinfinden.</li>
<li>Last but not least bleiben Plugins, auch wenn sie geschickt programmiert wurden, doch eine Art Fremdkörper im Umfeld eines Webbrowsers. HTML 5 verheißt die Möglichkeit, multimediale Web-Inhalte aus einem Guss anbieten zu können. Das ist nicht zuletzt auch vor dem Umstand bedeutsam, dass Web-Inhalte auf immer verschiedeneren (stationären wie mobilen) Endgeräten abgerufen werden können. HTML 5 könnte so zu dem &#8220;Klebstoff&#8221; werden, der die auf der Hardware-Seite sehr unterschiedlichen Systeme zusammenhält.</li>
</ul>
<p>Noch ist HTML 5 eine neue Technologie &#8211; noch nicht vollständig ausgereift und von den derzeit am Markt befindlichen Browsern recht uneinheitlich akzeptiert. Immerhin zeichnet sich ab, dass die Browser der neueren Generationen schon wichtige Teile des neuen Standards &#8220;verstehen&#8221;. Ganz grob lässt sich derzeit sagen, dass der <a href="https://www.google.com/chrome/" target="_blank">Chrome-Browser</a> von Google in Sachen HTML 5 meist eine Nasenlänge voraus ist, dass sich <a href="http://www.mozilla.org/de/firefox/fx/" target="_blank">Firefox </a>und <a href="http://de.opera.com/" target="_blank">Opera</a> gut (und immer besser) schlagen, und dass &#8211; oh Wunder &#8211; der <a href="http://www.microsoft.com/de-de/windows/zuhause/internet-explorer.aspx" target="_blank">Internet Explorer</a> auch bei dieser Technologie wieder mal hinterher hinkt.</p>
<p>Möchte man wissen, über welche HTML 5-Fähigkeiten der Browser verfügt, den man gerade in Betrieb hat, so empfieht es sich die Seite <a href="http://html5test.com/" target="_blank">THE HTML 5 TEST</a> anzusteuern. Man bekommt dort eine generelle Einschätzung in Form einer Punktzahl und eine detaillierte (und für Laien vielleicht etwas verwirrende) Auflistung, welche der neuen HTML 5-Features der jeweilige Browser schon versteht &#8211; oder eben noch nicht. An dieser Stelle soll folgender Hinweis genügen: Für viele interessante neue Möglichkeiten von HTML 5 (zum Beispiel Spiele) ist die Unterstützung von Canvas wichtig. Hier sollte also eine möglichst hohe Punktzahl stehen.</p>
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		<title>Minecraft Reloaded</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 23:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon kurios: Mehr als 4 Millionen mal wird ein Produkt verkauft, noch bevor es offiziell fertig ist. Am Freitag (18. November) war es dann aber soweit: Minecraft verlässt den Beta-Status und gilt nun als &#8220;fertiges&#8221; Spiel. Die feierliche Freischaltung von Minecraft 1.0.0 (neudeutsch: Launch) erfolgte während der Minecon in Las Vegas. Wer die zahlreichen Vorab-Testversionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon kurios: Mehr als 4 Millionen mal wird ein Produkt verkauft, noch bevor es offiziell fertig ist. Am Freitag (18. November) war es dann aber soweit: <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">Minecraft</a> verlässt den Beta-Status und gilt nun als &#8220;fertiges&#8221; Spiel. Die feierliche Freischaltung von Minecraft 1.0.0 (neudeutsch: Launch) erfolgte während der Minecon in Las Vegas. Wer die zahlreichen Vorab-Testversionen (Pre-Releases) heruntergeladen und ausprobiert hatte, konnte nun keine wirklich großen Überraschungen mehr erleben. Trotzdem: Die offizielle Freigabe diese Spiels hatte etwas Besonderes &#8211; und die Idee, die Spielergemeinde quasi an der Entstehung von Minecraft teilhaben zu lassen, war definitiv eines der Schlüsselelemente für den Erfolg dieses Computerspiels.</p>
<p>Seit <a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/04/15/minecraft/" target="_blank">meinem letzten Eintrag zu Minecraft</a> hat sich das Spiel in vielen Details weiterentwickelt. Unter anderem wurde ein verbesserter Terrain-Generator implementiert, der deutlich attraktivere Welten generiert. Zusätzliche Elemente wie Dörfer, verlassene Minen und Festungen wurden eingebaut. Das Prinzip der Nahrungsversorgung wurde verändert. Es gibt die Möglichkeit, Tiere aktiv zu vermehren.  Zaubersprüche und Zaubertränke sorgen für einen Hauch von Rollenspiel-Atmosphäre. Und noch vieles mehr. Ganz entscheidend: Es gibt neben dem klassischen Spielmodus (der nun als &#8220;Survival&#8221; bezeichnet wird) einen Kreativ-Modus, der den Spieler unbegrenzt mit Materialien versorgt, das Fliegen ermöglicht und Monster völlig harmlos macht. Dieser Modus, der den Schwerpunkt auf Bauen und Ausprobieren legt, eignet sich &#8211; wie ich unmittelbar selbst beobachten konnte &#8211; besonders für Kinder.</p>
<p>Ich habe den Minecraft-Launch in Las Vegas über Internet-Livestream am Freitag verfolgt &#8211; eine nette Veranstaltung, zeitweise hatten sich mehr als 40.000 weitere Zuschauer zugeschaltet. Parallel dazu habe ich den Twitter-Stream dazu verfolgt. Interessant (und irgendwie auch entlarvend) fand ich die Unterschiede zwischen den deutsch- und den englischsprachigen Tweeds. Während letztere das Ereignis in Vegas insgesamt positiv beobachteten und viele durchaus enthusiastisch kommentierten, fiel in vielen  deutschen Tweeds ein nörgelnder Unterton auf &#8211; Hauptsache, es findet sich ein Haar in der Suppe. Sicherlich war der Minecraft-Release nicht die größte Show aller Zeiten &#8211; dafür waren dort aber auch nicht Pop-Stars am Werk, sondern Computerspiele-Entwickler. Dass deren Auftritt, allen voran der von Minecraft-Erfinder Markus Persson, alias Notch, nicht durchgestylt, sondern eher im positiven Sinne unbedarft und natürlich wirkte, habe ich als sehr angenehm empfunden.</p>
<p>Wird sich Minecraft nun noch weiterentwickeln &#8211; und wenn ja, wie? Diese Frage wird in der Community derzeit heiß diskutiert. Laut Aussagen von Notch ist mit weiteren Neuerungen zu rechnen. Das offene Spielprinzip von Minecraft bietet sicherlich noch Raum für viele Ideen. Andererseits wächst die Gefahr, gerade eben diese Offenheit durch zu viele neue Features wieder einzuschränken. Wann ist ein (Computer-)Spiel fertig? Auch diese Frage lässt sich anhand von Minecraft trefflich diskutieren.</p>
<p>Ein paar interessante Links zu diesem Thema:</p>
<ul>
<li>Der Start der &#8220;fertigen&#8221; Version von Minecraft auf der Minecon in Las Vegas ist (unter anderem) auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gjRccZ9yG8I" target="_blank">diesem Youtube-Video</a> dokumentiert.</li>
<li>Vorab gab es eine sehr interessante Zusammenfassung der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RDPJhRyG1d4">bisherigen Entwicklungsgeschichte von Minecraft</a></li>
<li>Die <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">offizielle Minecraft-Homepage</a></li>
<li>Eine Anleitung für Minecraft gibt es offiziell nicht. Dafür aber <a href="http://de.minecraftwiki.net/wiki/Hauptseite" target="_blank">das Minecraft-Wiki</a>. Hier wird (so gut wie) alles erklärt.</li>
<li>Minecraft-Videos (unter anderem auf Youtube) gibt es mittlerweile Tausende. Eine ebenso informative wie unterhaltsame Quelle ist der <a href="https://www.youtube.com/user/paulsoaresjr" target="_blank">Channel von  paulsoaresjr</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Zukunft des Lesens? Erste Erfahrungen mit dem Kindle</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 21:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aussicht, jede Menge Lesestoff platzsparend (fast) überall mit mir herumtragen zu können; und die Neugierde, wie womöglich die Zukunft der Leser wie auch der Schreiber aussehen könnte, haben mich dazu bewogen, mir einen E-Book-Reader &#8211; zu deutsch: ein Lesegerät für elektronische Bücher &#8211; zuzulegen. Entschieden habe ich mich für den Kindle von Amazon &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussicht, jede Menge Lesestoff platzsparend (fast) überall mit mir herumtragen zu können; und die Neugierde, wie womöglich die Zukunft der Leser wie auch der Schreiber aussehen könnte, haben mich dazu bewogen, mir einen E-Book-Reader &#8211; zu deutsch: ein Lesegerät für elektronische Bücher &#8211; zuzulegen. Entschieden habe ich mich für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle" target="_blank">Kindle von Amazon</a> &#8211; womit ich vermutlich dem Mainstream gefolgt bin, mit den dazu gehörenden Vor- und Nachteilen (dazu später mehr). Auch wenn es einen Journalisten, der &#8211; emotional wie ökonomisch &#8211; sich immer noch zum größten Teil den Printmedien verbunden fühlt, schmerzen mag: Der Gesamteindruck zum Kindle fällt durchaus positiv aus.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich meine bisherigen Erfahrungen jedoch etwas differenzierter vorstellen. Dabei will ich drei Aspekte vertiefen: zum einen die Dinge, die mir uneingeschränkt oder doch zumindest weitgehend positiv aufgefallen sind. Zum Zweiten die Kritikpunkte, von denen ich vermute, dass sie vom technischen Fortschritt relativ bald ausgeräumt werden. Und zum Dritten die Schwachstellen, von denen ich glaube, dass sie systemimmanent (bzw. medienimmanent) sind. (Womit ich nicht grundsätzlich ausschließen möchte, dass  auch für Letztere einmal eine adäquate technische Lösung gefunden wird.)</p>
<p>Den endgültigen Anstoß zum Erwerb des Kindle gab die Werbekampagne von Amazon für den &#8220;deutschen&#8221; Kindle. Letztlich entschieden habe ich mich dann aber für die derzeit teuerste Variante: den <a href="http://www.amazon.de/dp/B003DZ1Y7M/ref=sa_menu_kdp31" target="_blank">Kindle Keyboard 3G</a> (der derzeit immer noch (nur) mit einer englischen Benutzerführung ausgestattet ist).  Auf die Spezialitäten dieses Modells werde ich später noch zu sprechen kommen.</p>
<h4>Was also macht Spaß am Kindle?</h4>
<ul>
<li>Zunächst einmal tatsächlich die Möglichkeit, Lesestoff in Hülle und Fülle immer dabei haben zu können. Drei Gigabyte Speicherplatz stehen zur Verfügung, was (angesichts relativ bescheidener Dateigrößen &#8211; im Gegensatz zu Audio-, Bild- oder Videoformaten) selbst hungrigsten Leseratten zunächst einmal reichen dürfte. Amazon gibt eine Speicherkapazität für rund 3500 Bücher aus.  Wer unterwegs ist, ist nicht mehr beschränkt auf drei oder vier Schmöker, die er sich zu Beginn der Reise in seinen Koffer oder seinen Rucksack gelegt hat. Eine wunderbare Freiheit, die vor allem auch Pendler genießen dürften, die den Weg zu und von ihrer Arbeit lesend verbringen. (Tatsächlich war die Aussicht, auf meiner Zugfahrt in die Redaktion eine große Auswahl an Lesestoff immer dabei zu haben,  einer der Hauptbeweggründe für der Kauf des Kindle.)</li>
<li>Die elektronischen Bücher im Kindle sind sehr gut zu lesen. Das Display unterscheidet sich grundlegend von dem üblichen Bildschirm, den Computer, Handys oder andere IT-Geräte mitbringen. Es ist praktische reflexionsfrei, Amazon nennt es E-Ink-Display &#8211; das auch bei starkem Lichteinfall noch ein komfortables Lesen ermöglicht. Tatsächlich erinnert das Lesen am Kindle-Display mehr an das Lesen eines gedruckten Buches als an das Lesen an einem (Computer-)Bildschirm. Ein zusätzlicher Vorteil: Das E-Ink-Display braucht weniger Strom und schont damit den Akku. Die Nachteile: weiter unten.</li>
<li>Zum Thema gute Lesbarkeit ist noch ein ganz wichtiger Punkt anzuführen: Elektronische Bücher lassen sich im Kindle in ihrer Darstellung stark variieren. Allein die Möglichkeit, die Schriftgröße und den Zeilenabstand zu verändern, halte ich für ein gravierendes Argument, das für die Zukunft der E-Books spricht. Menschen mit Sehschwäche etwa können sich so ein Buch nach ihren Bedürfnissen &#8220;einstellen&#8221;, ohne ein zusätzliches Produkt kaufen zu müssen. Mehr noch: Diverse Kindle-Bücher kann man sich sogar vorlesen lassen &#8211; und das sogar in sehr ordentlicher Audio-Qualität. Allerdings gibt es dieses Feature bislang nur für englische E-Books.</li>
<li>Genial und gleichzeitig sehr gefährlich ist die Möglichkeit, quasi überall auf der Welt zu jeder Tages- und Nachtzeit sich neuen Lesestoff besorgen zu können. Amazon beweist hier wirklich enorme Geschäftstüchtigkeit, die für Lese-Junkies ganz schön ins Geld gehen könnte. Alle Kindle-Modell können sich über WiFi (WLAN) ins Internet einklinken und sich damit mit dem Kindle-Shop verbinden, wo sich neues Lesefutter erwerben lässt. Mit dem Kindle Keyboard 3G ist nicht einmal WLAN-Zugang nötig: Gibt es keinen verfügbaren WLAN-Hotspot, sucht der Kindle nach einem passenden Mobilfunk-Netz &#8211; und das alles ohne zusätzliche Verbindungskosten. Ein Beispiel, wie sich diese Überall-Verfügbarkeit von Büchern nutzen lassen kann: Unlängst habe ich für eine Woche Urlaub am Bodensee gemacht. Eine kurze Suche im Kindle-Shop hat mir gleich eine Liste mit möglichen passenden Urlaubslektüren ausgespuckt (diese Liste wäre allerdings noch ausbaufähig).</li>
<li>Eben sprach ich von der Gefahr, sich über den niedrigschwelligen Zugang zum E-Book-Kauf sein Portemonnaie ruinieren zu können. Hier die gute Nachricht: Es gibt eine beeindruckende Zahl an Büchern, die man sich für den Kindle komplett gratis oder für geringe Cent-Beträge besorgen kann. Dabei handelt es sich oft um sogenannte &#8220;Klassiker&#8221;, das heißt Werke, für die die Urheberrechte abgelaufen sind. Viele Meilensteine der Weltliteratur sind darunter; mein Rat kann hier nur lauten: Nicht zu gierig sein und gleich alles mögliche runterladen &#8211; die wertvolle Kost will ja auch irgendwann einmal gelesen werden.</li>
<li>Was vielleicht selbst vielen Kindle-Nutzern gar nicht so bewusst ist: Die Kindle-Bücher lassen sich komfortabel auch auf vielen anderen Endgeräten nutzen. Ich persönlich nutze zum Beispiel gern die Kindle-Lektüre über den PC, die über moderne Web-App-Technologie sogar unter Linux verfügbar ist (allerdings nur mit Browsern der neusten Generation). Darüber kann man Kindle-Inhalte sogar in Farbe bewundern.</li>
</ul>
<h4>An welchen Stellen ist der Kindle noch verbesserungswürdig?</h4>
<ul>
<li>Der augenfälligste Nachteil des eben gepriesenen E-Ink-Displays: Bislang ist die Bücherwelt auf dem Kindle schwarz-weiß. Das Fehlen von Farbe lässt sich bei vielen (den meisten) Büchern verschmerzen, trotzdem vermisst man es hier und dort. Irgendwie ist es schon kurios: Mit dem Auftauchen neuer Technologien, so scheint es, werden bestimmte Entwicklungen wiederholt &#8211; eine Art technisches Deja-Vu-Erlebnis. Wie lange haben wir auf komplett in Farbe gedruckte Zeitungen gewartet &#8211; und jetzt geht das alles wieder von vorne los &#8230; Nun, ich denke, der technische Fortschritt dürfte das Farbproblem relativ schnell lösen.</li>
<li>Der Kindle ist etwas restriktiv, was die Akzeptanz von E-Book-Formaten angeht. Das Kindle spezifische Format (azw) wird natürlich unterstützt, ebenso das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobipocket" target="_blank">mobi-Format</a> &#8211; was aber fehlt, ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EPUB" target="_blank">Epub-Format</a>, das als offener Standard von vielen anderen Readern gelesen werden kann. Gerüchten zufolge soll auch der Kindle in Zukunft einmal Epub akzeptieren &#8211; ob daraus was wird? Der restriktive Umgang mit den Formaten führt natürlich dazu, dass Kindle-Besitzer sich ihren Lesestoff vorwiegend bei Amazon besorgen, was aus Sicht dieses Unternehmens natürlich gewünscht wird. Vielleicht aber hat Amazon, ohnehin der Platzhirsch im weltweiten Buchhandel, ja die Größe, hier etwas mehr Freiheit walten zu lassen. Übrigens: Das Lesen des pdf-Formats, was der Kindle beherrscht, erweist sich als nicht so bedeutend, wie ich zunächst vermutet hatte. Pdf-Dokumente sind in der Regel so an einem klassischen Druck-Layout orientiert, dass sie in einem E-Book-Reader nicht wirklich komfortabel gelesen werden können.</li>
<li>Die Fähigkeit, sich in drahtlose Netzwerke einzuklinken, könnte den Kindle auch zu einem komfortablen mobilen Internetgerät machen. Tatsächlich ist diese Möglichkeit (in Deutschland derzeit allerdings nur über WLAN) durchaus vorgesehen. Allerdings bezeichnet selbst Amazon die Fähigkeiten des Internetbrowsers als experimentell &#8211; völlig zu Recht. Sehr viel anfangen lässt sich damit bislang nicht. Die Stärke des Kindle ist der Umgang mit Texten, nicht mit Bildern, Grafiken oder anderen Multimedia-Inhalten. Warum aber macht man dann nicht aus der Not eine Tugend &#8211; und setzt auf einen  textbasierten Browser a la <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_%28Browser%29" target="_blank">Lynx</a>? So etwas, könnte ich mir vorstellen, würde gut im Kindle funktionieren.</li>
<li>Generell scheint mir der Umgang mit grafischen Inhalten noch nicht wirklich optimal gelöst. Manche Bilder und Grafiken lassen sich trotz vorhandener Zoom-Funktion nur schwer erkennen. Mitunter scheint auch das Layout insgesamt ziemlich schlampig aufgebaut &#8211; das wiederum muss aber nicht unbedingt ein Manko des Kindle sein, sondern könnte auch an dem Unvermögen mancher Autoren/Verlage liegen, die E-Books anständig zu formatieren.</li>
</ul>
<h4>Wo sind (derzeit) die prinzipiellen Grenzen des Kindle (oder anderer E-Book-Reader)?</h4>
<ul>
<li>Für mich die grundlegendste Schwäche eines E-Books: Das für ein gedrucktes Buch selbstverständliche Prinzip des Blätterns funktioniert dort nicht wirklich. Natürlich kann man auch bei einem E-Book die Seiten &#8220;umblättern&#8221;, und beim Kindle ist das auch ganz anständig gelöst. Die Möglichkeit aber, sich in einem Buch ohne große Anstrengung hin und her bewegen zu können, ist nur sehr eingeschränkt möglich. Mal eben schnell zum Inhaltsverzeichnis, dann an die gewünschte Stelle, jetzt noch ein Blick ins Register, dann wieder zurück, und na ja, vielleicht doch noch mal  an den Anfang des vorherigen Kapitels geschaut &#8230; Mit einem E-Book-Reader können solche Manöver ganz schön mühsam werden. Von dem Genuss des entspannt-entrückten Durchblätterns eines Buchs auf dem Sofa ganz zu schweigen.</li>
<li>Mit dem Kindle ist man auf ein ganz bestimmtes physisches Format festgelegt &#8211; knicken oder auseinander falten kann man ihn ja nicht. Grundsätzlich finde ich die Abmessungen des Kindle ganz gut getroffen, nicht zu groß und nicht zu klein. Für manche &#8220;Anwendungen&#8221; aber passt er einfach nicht. Besonders aufgefallen ist mir das beim Thema Zeitung. Grundsätzlich liegt der Gedanke nahe, Zeitungen und Zeitschriften gerade über ein Gerät wie den Kindle zu vertreiben, das quasi überall auf der Welt den Gang zum Kiosk überflüssig machen würde. Doch den Überblick, den eine gedruckte Zeitung verschaffen kann, sehe ich &#8211; zumindest vorläufig &#8211; über einen E-Book-Reader nicht gegeben (übrigens auch nicht im Internet). Schnell und komfortabel erfassen, was läuft in der Welt &#8211; das schafft bisher nur ein Medium, das man falten und blättern kann.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Minecraft</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich interessiere mich für Computerspiele, trotzdem bin ich alles andere als ein leidenschaftlicher Zocker. Im Mittelpunkt meines Interesses steht meistens die Frage, wie ein Spiel funktioniert &#8211; welche Mechanismen und Ideen dahinter stecken. Ist das für mich einigermaßen geklärt, erlahmt das Interesse meist schnell, großes Durchhaltevermögen bei Videospielen besitze ich nicht. Möglicherweise hat sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alexanderhuber.de/wp-content/uploads/2011/04/minecraftshot1a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-775" title="Minecraft-Screenshot" src="http://www.alexanderhuber.de/wp-content/uploads/2011/04/minecraftshot1a-300x168.jpg" alt="Ein neuer Tag beginnt in der Minecraft-Welt" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Ich interessiere mich für Computerspiele, trotzdem bin ich alles andere als ein leidenschaftlicher Zocker. Im Mittelpunkt meines Interesses steht meistens die Frage, wie ein Spiel funktioniert &#8211; welche Mechanismen und Ideen dahinter stecken. Ist das für mich einigermaßen geklärt, erlahmt das Interesse meist schnell, großes Durchhaltevermögen bei Videospielen besitze ich nicht.</p>
<p>Möglicherweise hat sich das mit der Entdeckung von <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">Minecraft </a>geändert. Doch auch wenn die bislang anhaltende Begeisterung nachlassen sollte, kann ich jetzt schon sagen, dass Minecraft mit ziemlichem Abstand das Computerspiel ist, das mich bislang am meisten begeistert hat.</p>
<p>Der eine oder andere dürfte bereits von diesem Spiel gehört haben, zumal es bereits Thema auch in den <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,723939,00.html#" target="_blank">Mainstream-Medien</a> war. Worum geht&#8217;s in Minecraft? Auf der <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">Homepage des Spiels</a> steht eine kurze, aber treffende Beschreibung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Minecraft ist ein Spiel, in dem es darum geht Blöcke zu platzieren, mit denen sich alles bauen lässt, was du dir vorstellen kannst. In der Nacht kommen die Monster &#8211; achte darauf einen Unterschlupf zu bauen, bevor das geschieht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im folgenden möchte ich anhand einiger Punkte aufführen, was Minecraft für mich so faszinierend macht (ich bin da nicht allein &#8211; mehr als 1,9 Millionen haben das Spiel zu dem Zeitpunkt gekauft, da diese Zeilen geschrieben werden &#8211; und das, obwohl Minecraft offiziell noch gar nicht fertig ist).</p>
<ul>
<li><strong>Das Grundprinzip von Minecraft ist relativ simpel &#8211; doch es ermöglicht schier endlose Möglichkeiten.</strong> Alles in Minecraft basiert auf der einfachen Form eines Würfels. Es geht darum, diese Würfel in irgendeiner Form zu sammeln und daraus Neues entstehen zu lassen. Minecraft wird hin und wieder mit Lego verglichen &#8211; was die Sache ganz gut trifft. Aus einer vielfältigen, aber immer noch überschaubaren Menge von Grundelementen lassen sich neue Welten erschaffen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.</li>
<li><strong>Minecraft ist ein offenes Spiel,</strong> in dem es kein klar definiertes Ziel gibt. Man kann sich mit den Dingen beschäftigen, die einen gerade interessieren: Ein Haus, ein Schloss, eine ganze Stadt oder noch etwas Größeres bauen. Sich auf die Suche nach seltenen Rohstoffen machen. Eine effiziente Verteidigungsstrategie gegen die Monster austüfteln. Ein Kunstwerk aus farbiger Wolle erschaffen. Ein weiteres Stück der riesigen Welt erkunden. Oder &#8230; Trotz seiner Offenheit hält Minecraft eine Menge motivierender Elemente bereit. Die virtuelle Welt <a href="http://secondlife.com/" target="_blank">Second Life</a>, um die es einmal einen Riesen-Hype gab, ist nicht zuletzt deshalb wieder in der Versenkung verschwunden, weil viele Nutzer nicht so recht wussten, was sie in dieser Welt eigentlich anstellen sollten. Die Spielewelt von Minecraft bringt einen dagegen immer wieder auf neue Ideen und Projekte, die man ausprobieren möchte. Zudem gilt es, sich in einer nicht immer freundlichen Umgebung (vor allem nachts) zu behaupten. Die &#8220;Feinde&#8221; in Minecraft sind zwar nicht wirklich Furcht erregend, dennoch vermag das Spiel eine wunderbar kitzelnde Spannung aufzubauen.</li>
<li><strong>Die Welt von Minecraft ist faszinierend groß.</strong> Angeblich soll sie <a href="http://www.minecraftforum.net/viewtopic.php?f=1020&amp;t=35905&amp;sid=0c97379d98c868f2195a7d8713fc9789#WorldSize" target="_blank">achtmal so groß sein wie die Erde</a>. An anderer Stelle las ich, sie sei unendlich &#8211; nur würde sie immer &#8220;buggier&#8221; (also fehlerhafter) je weiter man an ihren Rand käme. Fakt ist: Es gibt unendlich viel zu entdecken. Und jedesmal, wenn man ein neues Spiel startet, sieht die Welt wieder anders aus.</li>
<li><strong>Die Grafik ist klasse.</strong> Das mag auf den ersten Blick merkwürdig klingen. Denn der erste Blick zeigt eine Grafik, die ziemlich &#8220;retro&#8221; wirkt und an die Pixelkunst längst vergangener Videospielzeiten erinnert. Doch mit Hilfe dieser Grafik entstehen faszinierende Landschaften. Wer einmal auf einem Minecraft-Berg stand, der bis in die Wolken reicht, und dann seinen Blick über die Umgebung schweifen lässt (womöglich noch bei Sonnenuntergang), weiß, was ich meine. Besonders clever sind die Lichteffekte in dem Spiel &#8211; etwa wie präzise die Beleuchtung von Fackeln (in Minecraft sehr wichtig!) simuliert wird. Übrigens, wem die Original-Grafik von Minecraft nicht so zusagt: Es existieren inzwischen unzählige sogenannter Texture-Packs, mit denen sich die Optik des Spiel verändern lässt.</li>
<li><strong>Die Geräusche und die Musik sind sehr stimmig.</strong> Sie sorgen trotz der wenig realistischen Grafik für ein echtes Gänsehautfeeling im Spiel. Außerdem sind sie für den Spielfluss selbst sehr wichtig. Wer mit dem Ohr orten kann, aus welcher Richtung ein Zombie grummelt, hat bessere Überlebenschancen. Die Akustik spielt in Mincraft nicht zuletzt auch deshalb eine große Rolle, weil der Spieler &#8211; Ressourcen und Kreativität vorausgesetzt &#8211; sich seine eigenen Soundmaschinen bauen kann.</li>
<li><strong>Minecraft ermöglicht kommunikatives Spielvergnügen.</strong> Ich haben den Multiplayer-Part noch nicht wirklich ausgiebig ausprobiert, doch es gibt inzwischen unzählige Minecraft-Communities auf diversen Servern, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte des Spiels betonen. Zudem besteht die Möglichkeit ein eigenes kleines Minecraft-Netzwerk in der Familie oder im Freundeskreis aufzubauen.</li>
<li><strong>Minecraft ist ein kindertaugliches Spiel.</strong> Nach meinem Dafürhalten bringt das Spiel eine Menge kreativer Anreize mit sich, die es auch pädagogisch sinnvoll erscheinen lassen. Der eine oder andere mag einwenden, dass in Minecraft ja auch Monster vorkommen, die man unter Umständen sogar &#8220;töten&#8221; muss. Doch allein schon aufgrund der wenig realistischen Grafik wird das Spielgeschehen soweit ins Spielerische gerückt, dass Kinder ab etwa acht Jahren damit souverän umgehen müssten. Zudem lässt sich die Spielschwierigkeit auf &#8220;peaceful&#8221; (friedlich) stellen &#8211; was bei kleinen Minecraft-Anfängern ohnehin zu empfehlen ist: Damit wird das Auftreten von Monstern unterbunden, und der Spieler kann sich ganz auf seine Bau- und Entdeckungsaktivitäten konzentrieren.</li>
<li><strong>Minecraft lässt sich flexibel spielen.</strong> Minecraft ist in der betriebssystemübergreifenden Programmiersprache <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Java_%28Programmiersprache%29" target="_blank">Java</a> geschrieben. Es gibt sogenannte Clients (das heißt eigenständige Spielprogramme) für diverse Betriebssysteme. Am einfachsten aber lässt sich das Spiel über einen (halbwegs aktuellen) Internetbrowser ausführen, egal ob unter Windows, Linux oder Mac. Dennoch sollte man auf eines hinweisen: Die Anforderungen an die Hardware sind nicht zu unterschätzen. Aufgrund der Komplexität des Spiels sollte man mit einem Rechner an den Start gehen, der noch nicht allzuviele Jahre auf dem Buckel hat.</li>
<li><strong>Minecraft ist offen für weitergehende Spiele-Ideen.</strong> Minecraft ist ein kommerzielles Spiel &#8211; dennoch gibt es eine Menge Möglichkeiten, für findige Köpfe anzudocken und das Spiel weiterzuentwickeln. Die Texture-Packs, die die Optik von Minecraft verändern, habe ich schon erwähnt. Zudem gibt es mittlerweile unzählige sogenannter Mods, die das Original-Minecraft ergänzen und/oder verändern.</li>
<li><strong>Minecraft ist günstig.</strong> Es gibt sogar eine kostenlosen Version, für die man sich nur registrieren muss, die aber veraltet ist. Die aktuelle Beta-Version kostet 14,95 Euro, wenn das Spiel fertig ist, soll es 20 Euro kosten. Das ist angesichts der üblichen Computerspiel-Preise (und wie ich hoffentlich überzeugend ausgeführt habe: angesicht des Umstandes, ein wirklich außergewöhnliches Spiel zu erwerben) ein Schnäppchen. Zudem muss man &#8211; zumindest bis jetzt &#8211; für Updates nicht zusätzlich bezahlen und kann das Spiel auf verschiedenen Computern und Betriebssystemen nutzen. Der Hintergrund für diese günstigen Preise ist übrigens durchaus interessant: Minecraft ist ein sogenanntes <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Indie_game" target="_blank">Indie-Game</a>, das heißt es wurde nicht von einem der großen, kommerziellen Game-Publisher veröffentlicht, sondern zunächst von einer einzelnen Person, dem schwedischen Programmierer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Markus_Persson" target="_blank">Markus Persson</a>, entwickelt. Persson, unter dem Alias <a href="http://notch.tumblr.com/" target="_blank">Notch </a>im Netz unterwegs, soll trotz des moderaten Preises für seine Erfindung bereits Millionär sein. Mittlerweile hat Notch die Firma <a href="http://www.minecraftwiki.net/wiki/Mojang_AB" target="_blank">Mojang</a> gegründet, die sich unter anderem um die weitere Entwicklung von Minecraft kümmert.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 5: Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 22:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten.  Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten  Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="../2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="../2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/">Bewege Dich</a></li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut.<img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></span></strong></li>
</ol>
<p><strong><span id="more-720"></span></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 1:</strong> Im Gegensatz zu den anderen Teilen des Tutorials gibt es diesmal keine <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/" target="_blank">Flickr-Galerie</a>.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse   Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger   als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das   Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu   gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp   weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige   Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener   auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren   gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen),   um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute   Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder   Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu   erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals   landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen   auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der   geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs   ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht  weiter  zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema  Fotografie,  dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den  geringsten  Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein  derart mit allen  Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er  (mit seiner  exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt  und meine  Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie   mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen   Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind.   Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast   jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen   Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form   formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser   lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem fünften und letzten Tipp.</p>
<h3>Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</h3>
<p>Ich will den Grundgedanken mal so formulieren: Es ist nicht der Meißel, der die beeindruckende Skulptur schafft; es ist nicht der Pinsel, der das wunderschöne Gemälde entstehen lässt. Aber: Könnten die Künstler nicht mit ihren Werkzeugen umgehen, würden sie nie ans Ziel gelangen. Dies gilt umso mehr für den kreativen Prozess der Fotografie, der besonders stark von Technik geprägt ist.  Kurz gesagt: <strong>Einfach nur auf den Auslöser drücken, ist in den meisten Fällen zu wenig</strong> &#8211; wenn man bessere Fotos machen will.</p>
<p>Es gibt im Bezug auf die Fototechnik zwei grundlegende Vorurteile, die &#8211; zumindest in ihrer extremen Ausprägung &#8211; beide in die Irre führen. Vorurteil eins besagt, dass die Güte der fotografischen Ausrüstung (salopper gesagt: Wieviel man für sein Kamera-Equipment bezahlt hat) entscheidend für die Qualität der Bilder ist. Immer wieder erlebe ich es, dass Laien Fotos von ambitionierten Fotografen betrachten, ein bisschen beeindruckt sind &#8211; und dann sagen: &#8220;Na, bei der Ausrüstung &#8230;&#8221; So als würde eine Kamera im Wert von so und soviel Euro automatisch bessere Bilder machen. Das ist Unfug. Ich behaupte: Heutzutage lassen sich schon sehr feine Ergebnisse mit Geräten ab plus-minus 150 Euro (in Ausnahmefällen sogar darunter erzielen). <strong>Fotografie war noch niemals so günstig wie heute &#8211; auch bessere Fotografie nicht.</strong></p>
<p>Vorurteil zwei fällt genau ins andere Extrem und hängt so etwas einem romatischen Künstermythos an. Danach ist allein die menschliche Kreativität für alles verantwortlich &#8211; und die Technik völlig zu vernachlässigen. Fakt ist: Bestimmte fotografische Ergebnisse lassen sich nur mit einer bestimmten Technik erzielen. Und Fakt ist auch: Je besser man die Technik beherrscht desto intensiver kann man sich auf das kreative Arbeiten konzentrieren.</p>
<p>Kurz und gut: Es macht auf alle Fälle Sinn, sich mit den technischen Möglichkeiten seiner Kamera vertraut zu machen. Selbst vergleichsweise preiswerte Kameras bieten heutzutage eine große Fülle an Funktionen, die man durchaus nach und nach erkunden sollte. <strong>Dabei geht es nicht nur darum, auszuloten, was man mit seinem Gerät (theoretisch) alles machen kann, sondern vor allem darum, welche Funktionen einem wirklich hilfreich erscheinen und welche man als bloßes Gimmick relativ schnell wieder zu den Akten legen kann.</strong> Das ist immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der persönlichen Erfahrung. Deshalb will ich hier keine Ratschläge bezüglich ganz bestimmter (womöglich gar sehr exotischer) Funktionen geben.</p>
<p><strong>Es empfiehlt sich also in jedem Fall, die Bedienungsanleitung seiner Kamera intensiv zu studieren.</strong> Ich weiß, das klingt trivial.  Ich weiß aber auch, wieviele Fotografen diesen einfachen Ratschlag nicht beherzigen und dann hinterher oft staunen: &#8220;Ach, das kann mein Fotoapparat auch &#8230;&#8221; Bei Kameras für den fortgeschrittenen Fotografen sollte man auch darüber nachdenken, Sekundärliteratur heranzuziehen. Für viele gängige Modelle, etwa aus dem Spiegelreflex-Bereich, gibt es Fachbücher namhafter EDV-Verlage, die oft sehr zu empfehlen sind und den fototechnischen Horizont sehr erweitern können.</p>
<p>Beim Erlernen der Fototechnik empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen: <strong>Jede Funktion einer Kamera, die man als nützlich erkannt hat, sollte man nach einer gewissen Übungsphase quasi im Schlaf ansteuern können.</strong> Für bessere Fotos ist es unabdingbar, dass man die Technik so weit im Griff hat, dass sie im Ernstfall keine allzu langen Überlegungen erfordert. Wer sich mit Schaltern, Einstellungsrädern und Menüs abquälen muss, verliert schnell die Lust &#8211; und bleibt dann oft bei der 08/15-Methode, die besseren Fotos entgegen steht. Es geht nicht darum, alle möglichen Funktionen auf einmal zu beherrschen, sondern darum, sich langsam aber stetig voranzuarbeiten.</p>
<p>Generell gilt: <strong>Je hochwertiger die Ausstattung ist desto wichtiger wird die Auseinandersetzung mit den technischen Möglichkeiten. </strong>Es gibt Zeitgenossen, die sich für etliche hundert (oder gar tausend) Euro eine digitale Spiegelreflexkamera leisten, die sie nur im &#8220;Idioten-Modus&#8221; nutzen und sich dann wundern, warum ihr teures Gerät kaum bessere Ergebnisse zeitigt als eine sehr viel billigere Kompaktkamera. (Anmerkung an dieser Stelle:  Der &#8220;Idioten-Modus&#8221; wird an meiner Canon EOS 450D durch ein grünes Rechteck symbolisiert. Offiziell heißt er, glaube ich, &#8220;Vollautomatik&#8221; &#8211; ich habe diese Funktion genau einmal genutzt: Direkt nach dem Kauf der Kamera, um zu testen, ob der Auslöser auch funktioniert.)</p>
<p>Wer wirklich den Willen zu bessere Fotos hat, sollte sich &#8211; nach und nach! &#8211; zumindest mit Begriffen wie <strong>Brennweite, Verschlusszeit, Blende(nöffnung), ISO-Empfindlichkeit, Belichtungs- und Autofokuseinstellungen</strong> vertraut machen, die in der einen oder anderen Form bei fast allen modernen Kameras eine Rolle spielen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort zu einem Thema, das durchaus eine gewichtige Rolle in der Welt der digitalen Fototechnik spielt: Die (nachträgliche) Bildbearbeitung am Computer. Das ist ein sehr weites Feld und ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht weiter darauf eingehen. Nur so viel: Ambitionierte Fotografen &#8211; das ist meine persönliche Einschätzung &#8211; werden früher oder später die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung kennen und schätzen lernen. Bildbearbeitungssoftware kann aus einer missratenen Aufnahme (in der Regel) kein Kunstwerk machen, aber sie hilft in  vielen Fällen (ich würde sogar sagen: in den meisten Fällen), aus viel versprechenden Vorlagen noch eine ganze Menge mehr an Bildqualität und Bildaussage herauszukitzeln.</p>
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		<title>Fundstückchen XII: Geile Zeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 19:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein bisschen Balsam auf die Seelen von uns Print-Journalisten. Als Vertreter eines vermeintlich aussterbenden Mediums sind wir ja meistens die Empfänger von (mehr oder weniger) mildem Spott &#8211; hier geht&#8217;s mal anders herum. Nett &#8211; wenn auch nicht mehr ganz frisch dieser Clip von der Henri Nannen Preisverleihung 2008 im Hamburger Schauspielhaus: Link zur Youtube-Quelle: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="eow-description">Ein bisschen Balsam auf die Seelen von uns Print-Journalisten. Als Vertreter eines vermeintlich aussterbenden Mediums sind wir ja meistens die Empfänger von (mehr oder weniger) mildem Spott &#8211; hier geht&#8217;s mal anders herum. Nett &#8211; wenn auch nicht mehr ganz frisch dieser Clip von der Henri Nannen Preisverleihung 2008 im Hamburger Schauspielhaus:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="400" height="255" src="http://www.youtube.com/embed/9Eq3rS-SxbE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Link zur Youtube-Quelle:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9Eq3rS-SxbE" target="_blank">Wie geil ist das denn?</a></p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 4: Bewege Dich</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 19:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten.  Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten  Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="../2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="../2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Bewege Dich</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut<img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a></li>
</ol>
<p><strong><span id="more-679"></span> </strong></p>
<p><strong><img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157625150573610/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse  Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger  als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das  Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu  gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp  weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige  Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener  auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren  gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen),  um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute  Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder  Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu  erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals  landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen  auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der  geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs  ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter  zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie,  dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten  Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen  Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner  exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine  Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie  mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen  Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind.  Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast  jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen  Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form  formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser  lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem vierten Tipp.</p>
<h3>Bewege Dich</h3>
<p>Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Tipp nicht eigentlich mit &#8220;Nimm Dir Zeit&#8221; überschreiben sollte. Für bessere Fotos braucht man einfach Zeit. Das ist fast so etwas wie ein Naturgesetz, das auch Profis unterschreiben dürften, die sich nicht zuletzt deshalb Profis nennen dürfen, weil sie mit ihrer Kamera schneller zu annehmbaren Ergebnissen kommen als unsereins. Was aber an der grundsätzlichen Gleichung wenig ändern dürfte: <strong>Mehr Zeit = bessere Fotos.</strong></p>
<p>Nun ist aber die Zeit im Grunde nur der Rohstoff, die Ressource, die es zu nutzen gilt. Und zwar in Form von Bewegung. Ich gebrauche hier den Begriff Bewegung in einem sehr weit gefassten Sinn. Ich meine natürlich die physische Bewegung, die sich in Kilometern, Metern, Zentimetern, ja manchmal sogar nur in Millimetern ausdrücken kann. Mindestens genauso wichtig aber ist die geistige Bewegung in der Fotografie, ganz grob gesagt, die Fähigkeit, über die üblichen Seh- und Knipsgewohnheiten hinaus zu gehen (was übrigens oft genug in körperlicher Bewegung mündet).</p>
<p>Jede Bewegung resultiert &#8211; logischerweise &#8211; in einem ganz bestimmten, einzigartigen Bildausschnitt. Dass gerade im Nahbereich oft nur wenige Zentimeter (oder gar Millimeter) zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen, dürfte auch Laien einigermaßen einleuchten. Doch auch wenn ich Motive in größerer Entfernung aufnehme, kann es für die Qualität der Aufnahme entscheidend sein, ein paar Schritte nach rechts, links, vorne oder hinten zu gehen. <strong>Die Unterschiede mögen auf den ersten Blick vernachlässigbar erscheinen, allzu oft aber entscheiden nur kleine Änderungen des Standpunkts zwischen einem durchschnittlichen und einem besseren Bild.</strong></p>
<p>Kleine Zwischenbemerkung: Aufmerksamen Lesern könnte womöglich der Gedanke gekommen sein, dass dieser Tipp gewisse Überschneidungen mit Tipp 1 enthält. Tatsächlich wiederhole ich es an dieser Stelle gerne noch einmal: <strong>Die vermutlich wichtigste Bewegung in der Fotografie ist &#8211; näher ranzugehen.</strong></p>
<p>Beweglichen Fotografen konnte im Grunde nichts besseres als die Digitalfotografie passieren: Wir müssen uns nicht mehr bei jeder Aufnahme fragen, ob wir für ein Foto von diesem oder jenem Standpunkt aus wirklich wertvolles Film-Material vergeuden sollen. Mehr noch: Wir können uns das Ergebnis sofort anschauen, zur Not verwerfen, uns bewegen und einen neuen Versuch wagen. Je länger ich fotografiere desto exzessiver praktiziere ich &#8211; wenn man mir die Zeit lässt &#8211; diese Art des Bildermachens, bei der der Standpunkt stetig, teilweise nur in kleinen Nuancen, variiert wird. Ich würde das als eine Art Herantasten an das Motiv, mehr noch: an die eigentliche Bildaussage, bezeichnen. Nebenbei bemerkt kann das sehr viel Spaß machen und einen relativ leicht in einen Flow-Zustand versetzen, in dem man auf wohlige Art völlig in seinem Tun aufgeht.</p>
<p>Eine eigentlich relativ triviale Art von Bewegung wird gerade von Anfängern oft sträflich vernachlässigt. <strong>Nämlich die, die Kamera einfach mal zu drehen.</strong> Weil das Querformat unseren Sehgewohnheiten und auch der bequemen Handhabung der Kamera entspricht, kommen viele Fotografen viel zu selten auf den Gedanken, dass das gerade anvisierte Motiv in einem Hochformat viel besser zur Geltung kommen könnte. Und man muss die Kamera nicht immer nur im Rechten Winkel drehen. Schräg gestellte Fotos sind zwar sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Betrachtung etwas ungewohnt, können aber durchaus das gewisse Etwas in ein Bild bringen. Allerdings halte ich wenig davon, wenn das Schrägstellen zur Masche wird. Ich habe schon Fotografen erlebt, bei denen keine einzige Aufnahme mehr gerade stand &#8211; das muss auch nicht sein.</p>
<p>Wenn ich sage, dass Bewegung zu einer ganz bestimmten Art eines Bildausschnitts führt, dann kommen unweigerlich bald Begriffe wie Bildaufbau oder gar Komposition ins Spiel. Sich damit auch theoretisch &#8211; zum Beispiel durch die Lektüre entsprechender Literatur &#8211; zu beschäftigen, kann meiner Ansicht nicht schaden. Wer mit Begriffen wie Drittelregel oder Goldener Schnitt etwas anfangen kann, kann durchaus in seiner Fotopraxis davon profitieren. Allerdings würde ich davor warnen, Kompositionsregeln zu Dogmen zu erheben. <strong>Wer wirklich bewusst (und regelmäßig) fotografiert, der wird &#8211; so meine Überzeugung &#8211; ganz von selbst nach und nach ein Gespür für einen ansprechenden Bildaufbau entwickeln.</strong> Und dann vielleicht im Nachhinein sogar feststellen, dass er quasi instinktiv Regeln befolgt hat, über die sich schlaue Köpfe schon in so manchen Lehrbüchern den Kopf zerbrochen haben.</p>
<p>Wenn sich Fotografen bewegen, dann geht es aber beileibe nicht nur um kurze Distanzen. Dass man Reisen rund um die Welt unternimmt, um zu attraktiven Fotos zu kommen, ist selbst unter Amateuren heutzutage keine Seltenheit mehr. Und in der Tat kann die Begegnung mit fremden Ländern und Menschen eine Art fotografische Frischzellenkur sein und enorm motivieren. Wer freilich bessere Fotos machen will, der sollte sich von dem Irrglauben verabschieden, dass allein exotische Gefilde automatisch ansprechende Resultate garantieren. Auch wenn es ein wenig hart klingt: <strong>Wer nur auf den nächsten Urlaub wartet, um mal wieder so richtig toll knipsen zu können, der hat die Magie der Fotografie noch nicht begriffen. </strong><em>Bessere </em>Fotografen müssen nicht einmal ihre eigenen vier Wände verlassen, um sich kreativ austoben zu können.</p>
<p><strong>Denn letztlich entscheidend ist die Beweglichkeit des eigenen Vorstellungsvermögens.</strong> Eine gute Übung, um dies zu trainieren, bieten zum Beispiel Motive, die bereits tausend-, wenn nicht gar millionenfach abgelichtet wurden. Wenn Ihnen Ihr innerer Chronist einflüstert, sie müssen doch auch unbedingt den Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder die Freiheitsstatue aus der Postkartenperspektive knipsen, um zu dokumentieren, dass Sie auch wirklich da waren, dann tun Sie es &#8211; es tut ja niemandem weh. Aber dann bemühen Sie sich um Ihre ganz eigene Sicht dieser Dinge, ganz egal, ob man den Eiffelturm noch danach als solchen erkennt oder nicht. <strong>Wohl nirgendwo wird die Faszination der Fotografie so greifbar, wie in den Momenten, in denen wir den uns bekannten Dingen unbekannte Seiten abgewinnen.</strong> Das Resultat sind defintiv bessere Bilder.</p>
<p>Noch ein abschließender Tipp zum Thema geistige Beweglichkeit: <strong>Gehen Sie stets mit offenen Augen durch die Welt und lassen Sie sich auch von Kleinigkeiten inspirieren.</strong> Seien Sie fleißig beim Betrachten dessen, was andere Fotografen schaffen &#8211; gerade das Internet mit seinen Foto-Communitys wie Flickr und Co. bietet dazu absolut fantastische Möglichkeiten. Wunderbare Anregungen bietet aber auch die bildende Kunst, vor allem zum Thema Bildkomposition. Museums- und Galleriebesuche sind also für bessere Fotografen definitiv zum empfehlen. Nicht zuletzt ist es hilfreich, den eigenen Foto-Bestand hin und wieder kritisch (aber auch nicht zu kritisch) zu durchforsten.</p>
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		<title>Fundstückchen XI: Stuttgart 21</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:09:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, in diesem Blog möglichst nicht auf aktuelle politische Ereignisse einzugehen. Stuttgart 21 aber ist &#8211; da ich der Stadt Stuttgart aus biografischen Gründen (überaus positiv) verbunden bin &#8211; aber dann doch ein Reizthema. Als Zeichen dafür, wie sich zumindest Teile der hiesigen Landesregierung von der Realität verabschiedet haben, folgendes Zitat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, in diesem Blog möglichst nicht auf aktuelle politische Ereignisse einzugehen. Stuttgart 21 aber ist &#8211; da ich der Stadt Stuttgart aus biografischen Gründen (überaus positiv) verbunden bin &#8211; aber dann doch ein Reizthema. Als Zeichen dafür, wie sich zumindest Teile der hiesigen Landesregierung von der Realität verabschiedet haben, folgendes <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2649844_0_1149_-kritik-am-polizeieinsatz-eine-bizarre-machtdemonstration-.html" target="_blank">Zitat aus der Stuttgarter Zeitung zu den heutigen Vorkommnissen im Stuttgarter Schlossgarten</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Rechtsstaat darf nicht vor der Agitation linksextremistischer  Protest-Anführer zurückweichen&#8221;</p></blockquote>
<p>Thomas Strobl, CDU-Generalsekretär von Baden-Württemberg</p>
<p>Das ist, mit Verlaub, hart an der Grenze zum Pathologischen.</p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 3: Beobachte das Licht</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 20:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachte das Licht</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/" target="_self">Bewege Dich</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</a><img title="Weiterlesen..." src="http://www.alexanderhuber.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></li>
</ol>
<p><strong><span id="more-645"></span>Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157624311437270/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen), um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie, dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind. Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem dritten Tipp.</p>
<h3>Beobachte das Licht</h3>
<p>Das Wort &#8220;Fotografie&#8221; stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie &#8220;Schreiben&#8221; oder <strong>&#8220;Zeichnen mit Licht&#8221;</strong>. Das ist allgemein bekannt &#8211; warum also erwähne ich es hier noch einmal, gleich zu Beginn? Weil man das, was die Fotografie ist, wohl mit keinem Begriff besser ausdrücken könnte als eben mit &#8220;Fotografie&#8221;. Und weil jeder Fotograf, der bessere Bilder machen will, gut daran tut, sich diese grundlegende Idee immer wieder vor Augen zu führen. Der Schreiner arbeitet mit Holz, der Maurer mit Stein, der Maler mit Farbe und der Fotograf mit Licht &#8211; that&#8217;s it. <strong>Bessere (oder womöglich sogar gute) Fotos machen Sie, wenn Sie nicht nur auf das Motiv achten, das Sie ablichten (da haben wir es wieder &#8211; Licht!)  wollen, sondern wenn Sie sich mehr und mehr angewöhnen, auch das Licht im Auge zu behalten, das ihre Aufnahme formt. </strong>Ich kann Ihnen versichern, dass das eine überaus anspruchsvolle (und womöglich sogar lebenslang währende), aber auch überaus reizvolle und erfüllende Aufgabe ist. Es gibt nicht wenige Fotografen, die sich gar nicht besonders dafür interessieren, welches Motiv sie letztendlich vor ihrer Linse haben, sondern die fast auschließlich darauf achten, in welchem Licht es erscheint. Und diese Fotografen sind oft nicht die Schlechtesten.</p>
<p>Das Licht beobachten &#8211; damit meine ich weniger, dass Sie an Ihrer Kamera die richtige Belichtungseinstellung auswählen sollen. Das ist zwar auch wichtig und dazu ein überaus komplexes und interessantes Thema (ich werde es später noch ein wenig streifen). In den meisten Situationen aber sind moderne Kameras durchaus in der Lage, diese Einstellungen im Rahmen einer Automatik auf zufriedenstellende Art und Weise selbst zu treffen. Nein, was ich hier meine und was in meinen Augen viel wichtiger erscheint, ist, dass Sie lernen sollten,<strong> auf die Qualität des Lichts zu achten.</strong> Stellen Sie sich Fragen zur Lichtsituation, die Sie jeweils antreffen und versuchen Sie, diese möglichst präzise zu beantworten: Ist insgesamt viel Licht vorhanden oder eher wenig? Wirkt das Licht warm oder kalt? Welche Farben fördert das Licht, welche drängt es eher zurück? Leuchtet das Licht eine Szene gleichmäßig aus oder gibt es starke Kontraste? Gibt es sanfte oder eher abrupte Übergänge von Hell zu Dunkel? Wieviele Lichtquellen beeinflussen die Szene und in welcher Intensität? Und, und, und &#8230; Wie ich bereits andeutete &#8211; das Beobachten des Lichts kann zu einer faszinierenden Lebensaufgabe werden (übrigens ganz unabhängig davon, ob Sie gerade eine Kamera zu Hand haben oder nicht).</p>
<p>Denken Sie als Fotograf immer daran: Unser Auge und unser Gehirn &#8211; dieses in seinem Zusammenspiel unvorstellbar großartige Duo &#8211; liefern uns ständig Bilder, die für unser Bewusstsein sozusagen schon ab- und ausgeglichen wurden. Ein Fotoapparat mit seiner vergleichsweise primitiven Technik ist da sehr viel unbestechlicher. Sie sollten daher besonders darauf achten, wie dieser eine Lichtsituation wiedergibt und so Schritt für Schritt lernen, wie Ihre Kamera das Licht &#8220;sieht&#8221;.</p>
<p>Viele Foto-Amateure glauben, man müsse für gute Bilder auf das richtige Foto-Licht, oder &#8211; wie sie es ausdrücken würden &#8211; das richtige Foto-Wetter warten. Dieses Foto-Wetter besteht in der Regel aus zwei klar definierten Komponenten: Sonnenschein und blauer Himmel. Auch Fotografen, die bessere Bilder machen, schätzen Sonnenschein und blauen Himmel, doch sie wissen: <strong>Es gibt prinzipiell kein besonders geeignetes oder ungeeignetes Wetter (und damit Licht) für die Fotografie. </strong>Es gibt allenfalls Lichtsituationen, die für bestimmte Sujets gut oder weniger gut geeignet sind.</p>
<p>Kurioserweise ist gerade die Lichtphase, in der vermutlich die meisten Fotos geknipst werden, alles andere als unproblematisch: nämlich Sommertage zur Mittags- und Nachmittagszeit. In dieser Zeit ist das Licht derart stark, dass es harte, kurze Schatten wirft, Farben auswäscht und (vor allem in der Distanz) Konturen auflöst. Nicht umsonst <strong>meiden etwa erfahrene Landschaftsfotografen die Mittagszeit und ziehen vorzugsweise morgens oder abends los</strong>. Doch wie gesagt: Es gibt kein &#8220;schlechtes&#8221; Licht, auch im gleißenden Mittagslicht lassen sich beeindruckende Aufnahmen gestalten, wenn man sich der Qualität dieses Lichtes bewusst ist. In vielen Fällen aber ist es für ambitioniertere Fotografen sinnvoller zur Mittgagszeit ein kreatives Päuschen einzulegen als zu fotografieren.</p>
<p>Ein bedeckter Himmel wird von vielen Hobby-Fotografen nicht unbedingt geschätzt. Dabei ist die Abwesenheit von direkter Sonneneinstrahlung eine hervorragende Grundlage für gute Porträts. <strong>Nutzen Sie das diffuse, gleichmäßige Licht eines trüben Tages, um Motive zu fotografieren, bei denen starke Schatten und harte Kontraste stören. </strong>Das können, wie gesagt, Gesichter von Menschen sein, oder auch mehr oder weniger abstrakte Bilder von Oberflächen, sogenannte Texturen -  übrigens ein überaus reizvolles Foto-Thema. Auch Regen ist in der Regel nicht beliebt. Zu Unrecht. Regenwetter kann dramatische Motive zeitigen, erst recht wenn es mit einem eindrucksvollen Wolkenhimmel einhergeht. Außerdem lässt der Regen Farben auf eine ganz eigentümliche, attraktive Art leuchten; auf eine ganz andere Art als Sonnenlicht Farben strahlen lässt.</p>
<p>Erfahrene Fotografen wissen: <strong>Je schwieriger die Lichtsituation wird &#8211; je weniger Licht überhaupt zur Verfügung steht oder je stärker die Kontraste sind &#8211; desto spannender wird die Angelegenheit</strong>, desto größer die Chance für wirklich attraktive Bilder, desto größer aber auch die Gefahr, die Aufnahme zu versieben. Doch was haben Sie zu verlieren? Experimentieren Sie in der Dämmerung, versuchen Sie sich an Nachtaufnahmen oder in schlecht ausgeleuchteten Räumen. Je kniffliger die Lichtsituation wird, desto mehr zahlt sich jedoch Erfahrung und auch ein gewisses Verständnis für die Belichtungstechnik aus (und &#8211; zugegeben &#8211; auch die Qualität der Kameraausrüstung). Deshalb will ich im Folgenden doch noch ein paar Worte zum Thema Belichtung verlieren.</p>
<p>Wie schon im zweiten Tipp angedeutet, spielen bei der Belichtung einer Aufnahme zwei Faktoren eine Rolle: Die Zeitspanne, während der der Verschluss der Kamera geöffnet ist und so Licht auf den Bildsensor (früher Film) fallen kann &#8211; die Verschlusszeit. Und die Größe der Öffnung im Objektiv, durch die das Licht hereinstrahlt &#8211; die Blendenöffnung. Beide Parameter sind grundsätzlich variabel. Die Verschlusszeit spielt sich in der Regel in Sekundenbruchteilen ab, standardisierte Werte sind zum Beispiel 1/1000, 1/500, 1/250, 1/125, 1/60, 1/30, 1/15 Sekunde und so weiter. Viele moderne Kameras sind auch in der Lage Zwischenwerte zu bilden. Bei der Nachtfotografie kann es auch mal vorkommen, dass die Verschlusszeiten mehrere Sekunden oder gar mehrere Minuten betragen, aber das ist die Ausnahme. Die Blendenöffnung wird mit Dezimalzahlen angegeben, die umso kleiner sind je größer die Blendenöffnung ist. Typische Werte sind etwa 1.4, 2.8, 3.5, 5.6, 8, 11 und 16, aber auch hier existieren inzwischen diverse Zwischenwerte. Verschlusszeit und Blendenöffnung verhalten sich komplementär zueinander &#8211; je größer die Blende desto kürzer wird die Verschlusszeit und umgekehrt. Und so gibt es bei einer bestimmten Lichtsituation eine ganze Reihe von Blende-Zeit-Kombinationen, die theoretisch jeweils zur gleichen Belichtung führen. Auswirkungen hat die Wahl der Blende und der Verschlusszeit zunächst vor allem auf die Schärfe im Bild (siehe Tipp 2).</p>
<p>Ermittelt wird diese Kombination heutzutage in der Regel von der Kamera automatisch oder halbautomatisch. Bei der halbautomatischen Variante wählt der Fotograf entweder eine Blende oder eine Verschlusszeit vor und die Kamera ermittelt dazu den passenden Komplementärwert. Allerdings: So ausgefeilt die Belichtungsmesser moderner Kameras sind, nicht immer ermitteln sie die optimalen oder vom Fotografen gewünschte Ergebnisse. Grundsätzlich gilt: Je hochwertiger ihre Kamera ist, desto mehr Möglichkeiten haben Sie, manuell korrigierend einzugreifen. <strong>Eine sehr nützliche Steuerungsmöglichkeit bieten aber selbst weitgehend automatisierte Kameras: nämlich die der Belichtungskorrektur.</strong> Damit können Sie in kleinen (festgelegten) Stufen ein Bild stärker oder weniger stark belichten als die Automatik ermittelt hat. Dieses Feature sollten Sie &#8211; soweit noch unbekannt &#8211; unbedingt ausprobieren. Wenn Ihnen an einer Aufnahme besonders viel gelegen ist, empfiehlt sich auch eine Belichtungsreihe, das heißt mehrere Aufnahmen mit abgestuften Belichtungseinstellungen. Viele (auch günstigere) Kameras bieten übrigens die Option eine solche Belichtungsreihe quasi automatisch erstellen zu lassen.</p>
<p>Das Thema Belichtung ist ein riesiges Feld, wir können das hier nicht einmal streifen &#8211; auf wichtige Aspekte wie etwa die Lichtempfindlichkeit (ISO-Werte) werde ich daher nicht weiter eingehen. Eins aber erscheint mir noch erwähnenswert: <strong>Viele Kameras haben verschiedene Belichtungsmodi.</strong> Das heißt, man kann einstellen, ob die Belichtungsmessung zum Beispiel über das gesamte Bild erfolgt (sozusagen eine Art Belichtungsdurchschnitt) oder etwa auf die Bildmitte beschränkt bleibt. Bietet Ihre Kamera so etwas an, machen Sie sich in der Betriebsanleitung schlau und probieren Sie aus! Gerade bei kniffligen Lichtsituationen können unterschiedliche Belichtungsoptionen ein Weg sein, dem gewünschten Ergebnis näher zu kommen.</p>
<p>Beim Thema Licht wird der eine oder andere vielleicht noch ein Wort zum künstlichen Licht in Form des Blitzes wünschen. Ich will dieses riesige Fass hier nur ungern aufmachen, deshalb an dieser Stelle nur soviel: Man kann mit einem Blitz (oder mehreren) Super-Fotos machen, wenn man die richtige Ausrüstung und das dazu nötige Know-How hat. <strong>Den in Ihrer Kamera eingebauten Blitz sollten Sie aber meiden, wann immer es nur geht.</strong> Wenn ich eine mir bis dahin unbekannte Kamera in die Hand bekomme, ist meine erste Amtshandlung die, nachzuschauen, wo sich die automatische Blitzauslösung ausschalten lässt. Die eingebauten Blitzgeräte (selbst bei guten Spiegelreflexkameras) sind definitv ein Feind besserer Fotos: Ihre Leuchtkraft ist zu schwach für eine gute Ausleuchtung (meistens ist irgendwas im Vordergrund fürchterlich aufgeblitzt, während der Rest im Dunkel verschwindet), sie lassen menschliche Gesichter zu grässlichen Masken versteinern, produzieren hässliche, harte Schatten und noch hässlichere rote Augen (die Sie selbst mit einer guten Bildbearbeitung nicht immer gescheit weg bekommen) und überhaupt ein fürchterlich hässliches Licht. Wenn Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen unbedingt ein scharfes Foto brauchen, dann machen Sie meinetwegen eine Aufnahme mit dem eingebauten Blitz, aber dann schalten Sie ihn aus und versuchen Sie ohne diese Geißel moderner Fototechnik soweit zu kommen wie es irgend geht.</p>
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