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	<title>NullEinsund42 &#187; Fotografie</title>
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	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 5: Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 22:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten.  Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten  Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="../2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="../2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/">Bewege Dich</a></li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut.<img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></span></strong></li>
</ol>
<p><strong><span id="more-720"></span></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 1:</strong> Im Gegensatz zu den anderen Teilen des Tutorials gibt es diesmal keine <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/" target="_blank">Flickr-Galerie</a>.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse   Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger   als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das   Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu   gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp   weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige   Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener   auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren   gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen),   um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute   Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder   Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu   erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals   landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen   auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der   geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs   ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht  weiter  zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema  Fotografie,  dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den  geringsten  Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein  derart mit allen  Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er  (mit seiner  exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt  und meine  Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie   mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen   Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind.   Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast   jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen   Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form   formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser   lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem fünften und letzten Tipp.</p>
<h3>Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</h3>
<p>Ich will den Grundgedanken mal so formulieren: Es ist nicht der Meißel, der die beeindruckende Skulptur schafft; es ist nicht der Pinsel, der das wunderschöne Gemälde entstehen lässt. Aber: Könnten die Künstler nicht mit ihren Werkzeugen umgehen, würden sie nie ans Ziel gelangen. Dies gilt umso mehr für den kreativen Prozess der Fotografie, der besonders stark von Technik geprägt ist.  Kurz gesagt: <strong>Einfach nur auf den Auslöser drücken, ist in den meisten Fällen zu wenig</strong> &#8211; wenn man bessere Fotos machen will.</p>
<p>Es gibt im Bezug auf die Fototechnik zwei grundlegende Vorurteile, die &#8211; zumindest in ihrer extremen Ausprägung &#8211; beide in die Irre führen. Vorurteil eins besagt, dass die Güte der fotografischen Ausrüstung (salopper gesagt: Wieviel man für sein Kamera-Equipment bezahlt hat) entscheidend für die Qualität der Bilder ist. Immer wieder erlebe ich es, dass Laien Fotos von ambitionierten Fotografen betrachten, ein bisschen beeindruckt sind &#8211; und dann sagen: &#8220;Na, bei der Ausrüstung &#8230;&#8221; So als würde eine Kamera im Wert von so und soviel Euro automatisch bessere Bilder machen. Das ist Unfug. Ich behaupte: Heutzutage lassen sich schon sehr feine Ergebnisse mit Geräten ab plus-minus 150 Euro (in Ausnahmefällen sogar darunter erzielen). <strong>Fotografie war noch niemals so günstig wie heute &#8211; auch bessere Fotografie nicht.</strong></p>
<p>Vorurteil zwei fällt genau ins andere Extrem und hängt so etwas einem romatischen Künstermythos an. Danach ist allein die menschliche Kreativität für alles verantwortlich &#8211; und die Technik völlig zu vernachlässigen. Fakt ist: Bestimmte fotografische Ergebnisse lassen sich nur mit einer bestimmten Technik erzielen. Und Fakt ist auch: Je besser man die Technik beherrscht desto intensiver kann man sich auf das kreative Arbeiten konzentrieren.</p>
<p>Kurz und gut: Es macht auf alle Fälle Sinn, sich mit den technischen Möglichkeiten seiner Kamera vertraut zu machen. Selbst vergleichsweise preiswerte Kameras bieten heutzutage eine große Fülle an Funktionen, die man durchaus nach und nach erkunden sollte. <strong>Dabei geht es nicht nur darum, auszuloten, was man mit seinem Gerät (theoretisch) alles machen kann, sondern vor allem darum, welche Funktionen einem wirklich hilfreich erscheinen und welche man als bloßes Gimmick relativ schnell wieder zu den Akten legen kann.</strong> Das ist immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der persönlichen Erfahrung. Deshalb will ich hier keine Ratschläge bezüglich ganz bestimmter (womöglich gar sehr exotischer) Funktionen geben.</p>
<p><strong>Es empfiehlt sich also in jedem Fall, die Bedienungsanleitung seiner Kamera intensiv zu studieren.</strong> Ich weiß, das klingt trivial.  Ich weiß aber auch, wieviele Fotografen diesen einfachen Ratschlag nicht beherzigen und dann hinterher oft staunen: &#8220;Ach, das kann mein Fotoapparat auch &#8230;&#8221; Bei Kameras für den fortgeschrittenen Fotografen sollte man auch darüber nachdenken, Sekundärliteratur heranzuziehen. Für viele gängige Modelle, etwa aus dem Spiegelreflex-Bereich, gibt es Fachbücher namhafter EDV-Verlage, die oft sehr zu empfehlen sind und den fototechnischen Horizont sehr erweitern können.</p>
<p>Beim Erlernen der Fototechnik empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen: <strong>Jede Funktion einer Kamera, die man als nützlich erkannt hat, sollte man nach einer gewissen Übungsphase quasi im Schlaf ansteuern können.</strong> Für bessere Fotos ist es unabdingbar, dass man die Technik so weit im Griff hat, dass sie im Ernstfall keine allzu langen Überlegungen erfordert. Wer sich mit Schaltern, Einstellungsrädern und Menüs abquälen muss, verliert schnell die Lust &#8211; und bleibt dann oft bei der 08/15-Methode, die besseren Fotos entgegen steht. Es geht nicht darum, alle möglichen Funktionen auf einmal zu beherrschen, sondern darum, sich langsam aber stetig voranzuarbeiten.</p>
<p>Generell gilt: <strong>Je hochwertiger die Ausstattung ist desto wichtiger wird die Auseinandersetzung mit den technischen Möglichkeiten. </strong>Es gibt Zeitgenossen, die sich für etliche hundert (oder gar tausend) Euro eine digitale Spiegelreflexkamera leisten, die sie nur im &#8220;Idioten-Modus&#8221; nutzen und sich dann wundern, warum ihr teures Gerät kaum bessere Ergebnisse zeitigt als eine sehr viel billigere Kompaktkamera. (Anmerkung an dieser Stelle:  Der &#8220;Idioten-Modus&#8221; wird an meiner Canon EOS 450D durch ein grünes Rechteck symbolisiert. Offiziell heißt er, glaube ich, &#8220;Vollautomatik&#8221; &#8211; ich habe diese Funktion genau einmal genutzt: Direkt nach dem Kauf der Kamera, um zu testen, ob der Auslöser auch funktioniert.)</p>
<p>Wer wirklich den Willen zu bessere Fotos hat, sollte sich &#8211; nach und nach! &#8211; zumindest mit Begriffen wie <strong>Brennweite, Verschlusszeit, Blende(nöffnung), ISO-Empfindlichkeit, Belichtungs- und Autofokuseinstellungen</strong> vertraut machen, die in der einen oder anderen Form bei fast allen modernen Kameras eine Rolle spielen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort zu einem Thema, das durchaus eine gewichtige Rolle in der Welt der digitalen Fototechnik spielt: Die (nachträgliche) Bildbearbeitung am Computer. Das ist ein sehr weites Feld und ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht weiter darauf eingehen. Nur so viel: Ambitionierte Fotografen &#8211; das ist meine persönliche Einschätzung &#8211; werden früher oder später die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung kennen und schätzen lernen. Bildbearbeitungssoftware kann aus einer missratenen Aufnahme (in der Regel) kein Kunstwerk machen, aber sie hilft in  vielen Fällen (ich würde sogar sagen: in den meisten Fällen), aus viel versprechenden Vorlagen noch eine ganze Menge mehr an Bildqualität und Bildaussage herauszukitzeln.</p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 4: Bewege Dich</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 19:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten.  Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten  Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="../2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="../2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Bewege Dich</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut<img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></a></li>
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<p><strong><span id="more-679"></span> </strong></p>
<p><strong><img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157625150573610/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse  Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger  als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das  Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu  gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp  weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige  Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener  auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren  gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen),  um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute  Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder  Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu  erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals  landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen  auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der  geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs  ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter  zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie,  dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten  Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen  Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner  exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine  Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie  mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen  Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind.  Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast  jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen  Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form  formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser  lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem vierten Tipp.</p>
<h3>Bewege Dich</h3>
<p>Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Tipp nicht eigentlich mit &#8220;Nimm Dir Zeit&#8221; überschreiben sollte. Für bessere Fotos braucht man einfach Zeit. Das ist fast so etwas wie ein Naturgesetz, das auch Profis unterschreiben dürften, die sich nicht zuletzt deshalb Profis nennen dürfen, weil sie mit ihrer Kamera schneller zu annehmbaren Ergebnissen kommen als unsereins. Was aber an der grundsätzlichen Gleichung wenig ändern dürfte: <strong>Mehr Zeit = bessere Fotos.</strong></p>
<p>Nun ist aber die Zeit im Grunde nur der Rohstoff, die Ressource, die es zu nutzen gilt. Und zwar in Form von Bewegung. Ich gebrauche hier den Begriff Bewegung in einem sehr weit gefassten Sinn. Ich meine natürlich die physische Bewegung, die sich in Kilometern, Metern, Zentimetern, ja manchmal sogar nur in Millimetern ausdrücken kann. Mindestens genauso wichtig aber ist die geistige Bewegung in der Fotografie, ganz grob gesagt, die Fähigkeit, über die üblichen Seh- und Knipsgewohnheiten hinaus zu gehen (was übrigens oft genug in körperlicher Bewegung mündet).</p>
<p>Jede Bewegung resultiert &#8211; logischerweise &#8211; in einem ganz bestimmten, einzigartigen Bildausschnitt. Dass gerade im Nahbereich oft nur wenige Zentimeter (oder gar Millimeter) zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen, dürfte auch Laien einigermaßen einleuchten. Doch auch wenn ich Motive in größerer Entfernung aufnehme, kann es für die Qualität der Aufnahme entscheidend sein, ein paar Schritte nach rechts, links, vorne oder hinten zu gehen. <strong>Die Unterschiede mögen auf den ersten Blick vernachlässigbar erscheinen, allzu oft aber entscheiden nur kleine Änderungen des Standpunkts zwischen einem durchschnittlichen und einem besseren Bild.</strong></p>
<p>Kleine Zwischenbemerkung: Aufmerksamen Lesern könnte womöglich der Gedanke gekommen sein, dass dieser Tipp gewisse Überschneidungen mit Tipp 1 enthält. Tatsächlich wiederhole ich es an dieser Stelle gerne noch einmal: <strong>Die vermutlich wichtigste Bewegung in der Fotografie ist &#8211; näher ranzugehen.</strong></p>
<p>Beweglichen Fotografen konnte im Grunde nichts besseres als die Digitalfotografie passieren: Wir müssen uns nicht mehr bei jeder Aufnahme fragen, ob wir für ein Foto von diesem oder jenem Standpunkt aus wirklich wertvolles Film-Material vergeuden sollen. Mehr noch: Wir können uns das Ergebnis sofort anschauen, zur Not verwerfen, uns bewegen und einen neuen Versuch wagen. Je länger ich fotografiere desto exzessiver praktiziere ich &#8211; wenn man mir die Zeit lässt &#8211; diese Art des Bildermachens, bei der der Standpunkt stetig, teilweise nur in kleinen Nuancen, variiert wird. Ich würde das als eine Art Herantasten an das Motiv, mehr noch: an die eigentliche Bildaussage, bezeichnen. Nebenbei bemerkt kann das sehr viel Spaß machen und einen relativ leicht in einen Flow-Zustand versetzen, in dem man auf wohlige Art völlig in seinem Tun aufgeht.</p>
<p>Eine eigentlich relativ triviale Art von Bewegung wird gerade von Anfängern oft sträflich vernachlässigt. <strong>Nämlich die, die Kamera einfach mal zu drehen.</strong> Weil das Querformat unseren Sehgewohnheiten und auch der bequemen Handhabung der Kamera entspricht, kommen viele Fotografen viel zu selten auf den Gedanken, dass das gerade anvisierte Motiv in einem Hochformat viel besser zur Geltung kommen könnte. Und man muss die Kamera nicht immer nur im Rechten Winkel drehen. Schräg gestellte Fotos sind zwar sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Betrachtung etwas ungewohnt, können aber durchaus das gewisse Etwas in ein Bild bringen. Allerdings halte ich wenig davon, wenn das Schrägstellen zur Masche wird. Ich habe schon Fotografen erlebt, bei denen keine einzige Aufnahme mehr gerade stand &#8211; das muss auch nicht sein.</p>
<p>Wenn ich sage, dass Bewegung zu einer ganz bestimmten Art eines Bildausschnitts führt, dann kommen unweigerlich bald Begriffe wie Bildaufbau oder gar Komposition ins Spiel. Sich damit auch theoretisch &#8211; zum Beispiel durch die Lektüre entsprechender Literatur &#8211; zu beschäftigen, kann meiner Ansicht nicht schaden. Wer mit Begriffen wie Drittelregel oder Goldener Schnitt etwas anfangen kann, kann durchaus in seiner Fotopraxis davon profitieren. Allerdings würde ich davor warnen, Kompositionsregeln zu Dogmen zu erheben. <strong>Wer wirklich bewusst (und regelmäßig) fotografiert, der wird &#8211; so meine Überzeugung &#8211; ganz von selbst nach und nach ein Gespür für einen ansprechenden Bildaufbau entwickeln.</strong> Und dann vielleicht im Nachhinein sogar feststellen, dass er quasi instinktiv Regeln befolgt hat, über die sich schlaue Köpfe schon in so manchen Lehrbüchern den Kopf zerbrochen haben.</p>
<p>Wenn sich Fotografen bewegen, dann geht es aber beileibe nicht nur um kurze Distanzen. Dass man Reisen rund um die Welt unternimmt, um zu attraktiven Fotos zu kommen, ist selbst unter Amateuren heutzutage keine Seltenheit mehr. Und in der Tat kann die Begegnung mit fremden Ländern und Menschen eine Art fotografische Frischzellenkur sein und enorm motivieren. Wer freilich bessere Fotos machen will, der sollte sich von dem Irrglauben verabschieden, dass allein exotische Gefilde automatisch ansprechende Resultate garantieren. Auch wenn es ein wenig hart klingt: <strong>Wer nur auf den nächsten Urlaub wartet, um mal wieder so richtig toll knipsen zu können, der hat die Magie der Fotografie noch nicht begriffen. </strong><em>Bessere </em>Fotografen müssen nicht einmal ihre eigenen vier Wände verlassen, um sich kreativ austoben zu können.</p>
<p><strong>Denn letztlich entscheidend ist die Beweglichkeit des eigenen Vorstellungsvermögens.</strong> Eine gute Übung, um dies zu trainieren, bieten zum Beispiel Motive, die bereits tausend-, wenn nicht gar millionenfach abgelichtet wurden. Wenn Ihnen Ihr innerer Chronist einflüstert, sie müssen doch auch unbedingt den Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder die Freiheitsstatue aus der Postkartenperspektive knipsen, um zu dokumentieren, dass Sie auch wirklich da waren, dann tun Sie es &#8211; es tut ja niemandem weh. Aber dann bemühen Sie sich um Ihre ganz eigene Sicht dieser Dinge, ganz egal, ob man den Eiffelturm noch danach als solchen erkennt oder nicht. <strong>Wohl nirgendwo wird die Faszination der Fotografie so greifbar, wie in den Momenten, in denen wir den uns bekannten Dingen unbekannte Seiten abgewinnen.</strong> Das Resultat sind defintiv bessere Bilder.</p>
<p>Noch ein abschließender Tipp zum Thema geistige Beweglichkeit: <strong>Gehen Sie stets mit offenen Augen durch die Welt und lassen Sie sich auch von Kleinigkeiten inspirieren.</strong> Seien Sie fleißig beim Betrachten dessen, was andere Fotografen schaffen &#8211; gerade das Internet mit seinen Foto-Communitys wie Flickr und Co. bietet dazu absolut fantastische Möglichkeiten. Wunderbare Anregungen bietet aber auch die bildende Kunst, vor allem zum Thema Bildkomposition. Museums- und Galleriebesuche sind also für bessere Fotografen definitiv zum empfehlen. Nicht zuletzt ist es hilfreich, den eigenen Foto-Bestand hin und wieder kritisch (aber auch nicht zu kritisch) zu durchforsten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 3: Beobachte das Licht</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 20:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachte das Licht</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/" target="_self">Bewege Dich</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</a><img title="Weiterlesen..." src="http://www.alexanderhuber.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></li>
</ol>
<p><strong><span id="more-645"></span>Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157624311437270/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen), um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie, dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind. Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem dritten Tipp.</p>
<h3>Beobachte das Licht</h3>
<p>Das Wort &#8220;Fotografie&#8221; stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie &#8220;Schreiben&#8221; oder <strong>&#8220;Zeichnen mit Licht&#8221;</strong>. Das ist allgemein bekannt &#8211; warum also erwähne ich es hier noch einmal, gleich zu Beginn? Weil man das, was die Fotografie ist, wohl mit keinem Begriff besser ausdrücken könnte als eben mit &#8220;Fotografie&#8221;. Und weil jeder Fotograf, der bessere Bilder machen will, gut daran tut, sich diese grundlegende Idee immer wieder vor Augen zu führen. Der Schreiner arbeitet mit Holz, der Maurer mit Stein, der Maler mit Farbe und der Fotograf mit Licht &#8211; that&#8217;s it. <strong>Bessere (oder womöglich sogar gute) Fotos machen Sie, wenn Sie nicht nur auf das Motiv achten, das Sie ablichten (da haben wir es wieder &#8211; Licht!)  wollen, sondern wenn Sie sich mehr und mehr angewöhnen, auch das Licht im Auge zu behalten, das ihre Aufnahme formt. </strong>Ich kann Ihnen versichern, dass das eine überaus anspruchsvolle (und womöglich sogar lebenslang währende), aber auch überaus reizvolle und erfüllende Aufgabe ist. Es gibt nicht wenige Fotografen, die sich gar nicht besonders dafür interessieren, welches Motiv sie letztendlich vor ihrer Linse haben, sondern die fast auschließlich darauf achten, in welchem Licht es erscheint. Und diese Fotografen sind oft nicht die Schlechtesten.</p>
<p>Das Licht beobachten &#8211; damit meine ich weniger, dass Sie an Ihrer Kamera die richtige Belichtungseinstellung auswählen sollen. Das ist zwar auch wichtig und dazu ein überaus komplexes und interessantes Thema (ich werde es später noch ein wenig streifen). In den meisten Situationen aber sind moderne Kameras durchaus in der Lage, diese Einstellungen im Rahmen einer Automatik auf zufriedenstellende Art und Weise selbst zu treffen. Nein, was ich hier meine und was in meinen Augen viel wichtiger erscheint, ist, dass Sie lernen sollten,<strong> auf die Qualität des Lichts zu achten.</strong> Stellen Sie sich Fragen zur Lichtsituation, die Sie jeweils antreffen und versuchen Sie, diese möglichst präzise zu beantworten: Ist insgesamt viel Licht vorhanden oder eher wenig? Wirkt das Licht warm oder kalt? Welche Farben fördert das Licht, welche drängt es eher zurück? Leuchtet das Licht eine Szene gleichmäßig aus oder gibt es starke Kontraste? Gibt es sanfte oder eher abrupte Übergänge von Hell zu Dunkel? Wieviele Lichtquellen beeinflussen die Szene und in welcher Intensität? Und, und, und &#8230; Wie ich bereits andeutete &#8211; das Beobachten des Lichts kann zu einer faszinierenden Lebensaufgabe werden (übrigens ganz unabhängig davon, ob Sie gerade eine Kamera zu Hand haben oder nicht).</p>
<p>Denken Sie als Fotograf immer daran: Unser Auge und unser Gehirn &#8211; dieses in seinem Zusammenspiel unvorstellbar großartige Duo &#8211; liefern uns ständig Bilder, die für unser Bewusstsein sozusagen schon ab- und ausgeglichen wurden. Ein Fotoapparat mit seiner vergleichsweise primitiven Technik ist da sehr viel unbestechlicher. Sie sollten daher besonders darauf achten, wie dieser eine Lichtsituation wiedergibt und so Schritt für Schritt lernen, wie Ihre Kamera das Licht &#8220;sieht&#8221;.</p>
<p>Viele Foto-Amateure glauben, man müsse für gute Bilder auf das richtige Foto-Licht, oder &#8211; wie sie es ausdrücken würden &#8211; das richtige Foto-Wetter warten. Dieses Foto-Wetter besteht in der Regel aus zwei klar definierten Komponenten: Sonnenschein und blauer Himmel. Auch Fotografen, die bessere Bilder machen, schätzen Sonnenschein und blauen Himmel, doch sie wissen: <strong>Es gibt prinzipiell kein besonders geeignetes oder ungeeignetes Wetter (und damit Licht) für die Fotografie. </strong>Es gibt allenfalls Lichtsituationen, die für bestimmte Sujets gut oder weniger gut geeignet sind.</p>
<p>Kurioserweise ist gerade die Lichtphase, in der vermutlich die meisten Fotos geknipst werden, alles andere als unproblematisch: nämlich Sommertage zur Mittags- und Nachmittagszeit. In dieser Zeit ist das Licht derart stark, dass es harte, kurze Schatten wirft, Farben auswäscht und (vor allem in der Distanz) Konturen auflöst. Nicht umsonst <strong>meiden etwa erfahrene Landschaftsfotografen die Mittagszeit und ziehen vorzugsweise morgens oder abends los</strong>. Doch wie gesagt: Es gibt kein &#8220;schlechtes&#8221; Licht, auch im gleißenden Mittagslicht lassen sich beeindruckende Aufnahmen gestalten, wenn man sich der Qualität dieses Lichtes bewusst ist. In vielen Fällen aber ist es für ambitioniertere Fotografen sinnvoller zur Mittgagszeit ein kreatives Päuschen einzulegen als zu fotografieren.</p>
<p>Ein bedeckter Himmel wird von vielen Hobby-Fotografen nicht unbedingt geschätzt. Dabei ist die Abwesenheit von direkter Sonneneinstrahlung eine hervorragende Grundlage für gute Porträts. <strong>Nutzen Sie das diffuse, gleichmäßige Licht eines trüben Tages, um Motive zu fotografieren, bei denen starke Schatten und harte Kontraste stören. </strong>Das können, wie gesagt, Gesichter von Menschen sein, oder auch mehr oder weniger abstrakte Bilder von Oberflächen, sogenannte Texturen -  übrigens ein überaus reizvolles Foto-Thema. Auch Regen ist in der Regel nicht beliebt. Zu Unrecht. Regenwetter kann dramatische Motive zeitigen, erst recht wenn es mit einem eindrucksvollen Wolkenhimmel einhergeht. Außerdem lässt der Regen Farben auf eine ganz eigentümliche, attraktive Art leuchten; auf eine ganz andere Art als Sonnenlicht Farben strahlen lässt.</p>
<p>Erfahrene Fotografen wissen: <strong>Je schwieriger die Lichtsituation wird &#8211; je weniger Licht überhaupt zur Verfügung steht oder je stärker die Kontraste sind &#8211; desto spannender wird die Angelegenheit</strong>, desto größer die Chance für wirklich attraktive Bilder, desto größer aber auch die Gefahr, die Aufnahme zu versieben. Doch was haben Sie zu verlieren? Experimentieren Sie in der Dämmerung, versuchen Sie sich an Nachtaufnahmen oder in schlecht ausgeleuchteten Räumen. Je kniffliger die Lichtsituation wird, desto mehr zahlt sich jedoch Erfahrung und auch ein gewisses Verständnis für die Belichtungstechnik aus (und &#8211; zugegeben &#8211; auch die Qualität der Kameraausrüstung). Deshalb will ich im Folgenden doch noch ein paar Worte zum Thema Belichtung verlieren.</p>
<p>Wie schon im zweiten Tipp angedeutet, spielen bei der Belichtung einer Aufnahme zwei Faktoren eine Rolle: Die Zeitspanne, während der der Verschluss der Kamera geöffnet ist und so Licht auf den Bildsensor (früher Film) fallen kann &#8211; die Verschlusszeit. Und die Größe der Öffnung im Objektiv, durch die das Licht hereinstrahlt &#8211; die Blendenöffnung. Beide Parameter sind grundsätzlich variabel. Die Verschlusszeit spielt sich in der Regel in Sekundenbruchteilen ab, standardisierte Werte sind zum Beispiel 1/1000, 1/500, 1/250, 1/125, 1/60, 1/30, 1/15 Sekunde und so weiter. Viele moderne Kameras sind auch in der Lage Zwischenwerte zu bilden. Bei der Nachtfotografie kann es auch mal vorkommen, dass die Verschlusszeiten mehrere Sekunden oder gar mehrere Minuten betragen, aber das ist die Ausnahme. Die Blendenöffnung wird mit Dezimalzahlen angegeben, die umso kleiner sind je größer die Blendenöffnung ist. Typische Werte sind etwa 1.4, 2.8, 3.5, 5.6, 8, 11 und 16, aber auch hier existieren inzwischen diverse Zwischenwerte. Verschlusszeit und Blendenöffnung verhalten sich komplementär zueinander &#8211; je größer die Blende desto kürzer wird die Verschlusszeit und umgekehrt. Und so gibt es bei einer bestimmten Lichtsituation eine ganze Reihe von Blende-Zeit-Kombinationen, die theoretisch jeweils zur gleichen Belichtung führen. Auswirkungen hat die Wahl der Blende und der Verschlusszeit zunächst vor allem auf die Schärfe im Bild (siehe Tipp 2).</p>
<p>Ermittelt wird diese Kombination heutzutage in der Regel von der Kamera automatisch oder halbautomatisch. Bei der halbautomatischen Variante wählt der Fotograf entweder eine Blende oder eine Verschlusszeit vor und die Kamera ermittelt dazu den passenden Komplementärwert. Allerdings: So ausgefeilt die Belichtungsmesser moderner Kameras sind, nicht immer ermitteln sie die optimalen oder vom Fotografen gewünschte Ergebnisse. Grundsätzlich gilt: Je hochwertiger ihre Kamera ist, desto mehr Möglichkeiten haben Sie, manuell korrigierend einzugreifen. <strong>Eine sehr nützliche Steuerungsmöglichkeit bieten aber selbst weitgehend automatisierte Kameras: nämlich die der Belichtungskorrektur.</strong> Damit können Sie in kleinen (festgelegten) Stufen ein Bild stärker oder weniger stark belichten als die Automatik ermittelt hat. Dieses Feature sollten Sie &#8211; soweit noch unbekannt &#8211; unbedingt ausprobieren. Wenn Ihnen an einer Aufnahme besonders viel gelegen ist, empfiehlt sich auch eine Belichtungsreihe, das heißt mehrere Aufnahmen mit abgestuften Belichtungseinstellungen. Viele (auch günstigere) Kameras bieten übrigens die Option eine solche Belichtungsreihe quasi automatisch erstellen zu lassen.</p>
<p>Das Thema Belichtung ist ein riesiges Feld, wir können das hier nicht einmal streifen &#8211; auf wichtige Aspekte wie etwa die Lichtempfindlichkeit (ISO-Werte) werde ich daher nicht weiter eingehen. Eins aber erscheint mir noch erwähnenswert: <strong>Viele Kameras haben verschiedene Belichtungsmodi.</strong> Das heißt, man kann einstellen, ob die Belichtungsmessung zum Beispiel über das gesamte Bild erfolgt (sozusagen eine Art Belichtungsdurchschnitt) oder etwa auf die Bildmitte beschränkt bleibt. Bietet Ihre Kamera so etwas an, machen Sie sich in der Betriebsanleitung schlau und probieren Sie aus! Gerade bei kniffligen Lichtsituationen können unterschiedliche Belichtungsoptionen ein Weg sein, dem gewünschten Ergebnis näher zu kommen.</p>
<p>Beim Thema Licht wird der eine oder andere vielleicht noch ein Wort zum künstlichen Licht in Form des Blitzes wünschen. Ich will dieses riesige Fass hier nur ungern aufmachen, deshalb an dieser Stelle nur soviel: Man kann mit einem Blitz (oder mehreren) Super-Fotos machen, wenn man die richtige Ausrüstung und das dazu nötige Know-How hat. <strong>Den in Ihrer Kamera eingebauten Blitz sollten Sie aber meiden, wann immer es nur geht.</strong> Wenn ich eine mir bis dahin unbekannte Kamera in die Hand bekomme, ist meine erste Amtshandlung die, nachzuschauen, wo sich die automatische Blitzauslösung ausschalten lässt. Die eingebauten Blitzgeräte (selbst bei guten Spiegelreflexkameras) sind definitv ein Feind besserer Fotos: Ihre Leuchtkraft ist zu schwach für eine gute Ausleuchtung (meistens ist irgendwas im Vordergrund fürchterlich aufgeblitzt, während der Rest im Dunkel verschwindet), sie lassen menschliche Gesichter zu grässlichen Masken versteinern, produzieren hässliche, harte Schatten und noch hässlichere rote Augen (die Sie selbst mit einer guten Bildbearbeitung nicht immer gescheit weg bekommen) und überhaupt ein fürchterlich hässliches Licht. Wenn Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen unbedingt ein scharfes Foto brauchen, dann machen Sie meinetwegen eine Aufnahme mit dem eingebauten Blitz, aber dann schalten Sie ihn aus und versuchen Sie ohne diese Geißel moderner Fototechnik soweit zu kommen wie es irgend geht.</p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 2: Achte auf die Schärfe</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 20:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-1-gehe-naher-ran/#more-580" target="_self">Gehe näher ran</a></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Achte auf die Schärfe</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/" target="_self">Bewege Dich</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</a><span id="more-601"></span></li>
</ol>
<p><strong>Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157623767269443/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp weiter.  <strong></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen), um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.  <strong></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie, dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.  <strong></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind. Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber endlich weiter mit dem zweiten Tipp.</p>
<h3>Achte auf die Schärfe</h3>
<p>Die unbequeme Wahrheit zuerst: Das Motiv kann super sein, das Licht traumhaft, wunderbare Farben und ausgeklügelte Bildgestaltung &#8211; <strong>wenn das Foto an den entscheidenden Stellen unscharf ist, kann man es eigentlich nur in die Tonne treten</strong>. Selbst absolute Foto-Laien stören sich an unscharfen Bildern. Will heißen: Die richtige Schärfe entscheidet über das Wohl und Wehe eines Fotos. Wenn Sie &#8211; selbstkritisch wie Sie sind &#8211; meinen, dass Sie in Ihrer Fotografiekunst an mehreren Stellen Verbesserungsbedarf haben, und das Thema Schärfen ist eine davon, dann sollten Sie diese Baustelle definitiv als erste angehen. (Aufmerksame Leser werden im ersten Satz vermutlich schon den kritischen Punkt erkannt haben, nämlich die Formulierung &#8220;an den entscheidenden Stellen&#8221; &#8211; ich komme später darauf zurück).</p>
<p>Der eine oder andere mag jetzt denken: Schärfe? Ist das heutzutage noch ein Thema? Wer schon etwas länger fotografiert, kann sich vielleicht noch daran erinnern: An die Zeiten, da man mit einem scharfen Adlerauge und flinken Fingern die richtige Scharfeinstellung am Objektiv noch selbst vornehmen musste. Mit ein bisschen Übung konnten das selbst Brillenträger (wie ich) lernen. Trotzdem soll es damals Fotokünstler gegeben haben, die sich vor allem deshalb dem Sujet der Landschaftsfotografie verbunden fühlten, weil die Entfernungseinstellung &#8220;Unendlich&#8221; besonders leicht auf dem Fokusring zu finden war. Heutzutage hat selbst die billigste Kamera einen Autofokus, der in den meisten Situationen ziemlich zuverlässig arbeitet. Es gibt Freaks, die immer noch an der Autofokus-Technik herumkritteln, ich jedoch ziehe meinen Hut vor all den Ingenieuren der Fotoindustrie, die auf diesem Gebiet in den letzten Jahrzehnten nach meinem Dafürhalten wirklich fabelhafte Arbeit geleistet haben.  Ist deswegen Schärfe (bzw. Unschärfe) ein Sache von Gestern? Keineswegs, im Gegenteil: Das Thema ist ziemlich komplex, immer noch mit einigen Fallstricken behaftet, auf der anderen Seite aber auch ein weites Feld für faszinierende fotografische Gestaltungsmöglichkeiten.</p>
<p>Zum Trost &#8211; und um die harschen Worte zu Beginn etwas abzumildern &#8211; sei an dieser Stelle zugegeben:<strong> Bis zu einem gewissen Grad ist das Schärfe-Empfinden eine durchaus subjektive Angelegenheit.</strong> Wo die einen noch gar keine Probleme sehen, erkennen andere bereits Unschärfe von untragbarem Ausmaß. Je länger und intensiver Sie sich mit der Fotografie befassen, desto sensibler werden Sie in der Regel auf Unschärfe (am falschen Ort) reagieren. Hinzu kommen die Tücken der Technik: Je nach Güte der eingesetzten Optik kann die Schärfeleistung (vor allem an den Rändern eines Bildes) ziemlich variieren. Falls Sie sich schon einmal über die teils gehörigen Preisunterschiede bei Kameraobjektiven gewundert haben &#8211; unter anderem kann auch die Schärfe-Qualität über ein paar hundert Euro mehr oder weniger entscheiden. Was bleibt als Zwischenfazit? Bemühen Sie sich im Rahmen ihrer (technischen) Möglichkeiten stets um die bestmögliche Schärfe für Ihre Bilder.</p>
<p>Eingangs sagte ich, es geht um Schärfe <strong>für die entscheidenden Teile des Bildes.</strong> Das ist der springende Punkt. Es kommt nicht darauf an, dass ein Foto an jedem Punkt scharf gezeichnet ist. Im Gegenteil: Auf sehr vielen äußerst attraktiven Aufnahmen sind unter Umständen sogar nur sehr kleine Teile des Bildes scharf &#8211; aber eben die entscheidenden. Stellt sich die Frage: Welches sind die entscheidenden Teile eines Fotos? Eine Antwort aus dem Lehrbuch gibt es hier nicht. Das ist aber auch kein großes Problem. Selbst Menschen, die sonst wenig von Fotografie verstehen, spüren intuitiv, worauf es bei einem Bild ankommen soll und ob dieser Bereich scharf gezeichnet ist. Auch Sie werden &#8211; wenn Sie wenigstens einen Sekundenbruchteil im Voraus über die Aufnahme nachdenken, die Sie gleich machen wollen &#8211; quasi instinktiv eine Vorstellung davon haben, welcher Teil davon scharf, d.h. sehr gut erkennbar sein soll.  Dennoch kann es auf dem Weg dorthin mancherlei Schierigkeiten geben.</p>
<p>Gehen wir also das Thema etwas systematischer an. Prinzipiell gibt es vier Arten von Unschärfe in der Fotografie. Zwei davon sind fast immer (mit wenigen Ausnahmen) unerwünscht: die Unschärfe, die aus einer ungenauen Entfernungseinstellung resultiert (falsche Fokussierung) und die Unschärfe, die entsteht, weil die Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht ruhig genug gehalten wurde (Verwackler). Dann gibt es eine Unschärfe, die oft nicht unbedingt gewollt ist, mit der man aber durchaus leben kann und die häufig sogar sehr schöne Effekte bietet: Das ist die Unschärfe, die entsteht, wenn sich das Motiv im Verhältnis zur Verschlusszeit der Kamera (zu) schnell bewegt &#8211; die sogenannte Bewegungsunschärfe. Und last but not least gibt es eine Unschärfe, die zur hohen Kunst der Bildgestaltung werden kann, die aber nicht immer so ganz einfach zu beherrschen ist: Das ist die Unschärfe, die im Zusammenhang mit dem Phänomen der Schärfentiefe auftritt.</p>
<p>Um Unschärfe-Probleme zu lösen, die im Zusammenhang mit der <strong>Entfernungseinstellung </strong>stehen, ist &#8211; wie bereits angedeutet &#8211; heutzutage in der Regel der Autofokus einer Kamera zuständig. Das sollte eigentlich meist recht gut funktionieren, dennoch ist es erstaunlich, wie viele Schwierigkeiten Hobby-Fotografen an dieser Stelle trotzdem oft haben. Ein typischer Anfängerfehler tritt dann auf, wenn der Bildteil, der scharf gezeichnet werden soll, nicht genau in der Mitte liegt. Da ist dann der Kopf der Liebsten (nach der Regel des Goldenen Schnitts schön ein wenig aus der Bildmitte gerückt) völlig verschwommen, während der Kirschbaum fünf Meter dahinter, der nur den dekorativen Hintergrund bilden sollte, gestochen scharf rüberkommt. Die meisten Kameras stellen (was auch sinnvoll ist) auf die Mitte des Suchers (bzw. des Aufnahmedisplays) scharf. Der Trick damit umzugehen ist aber relativ simpel. So gut wie alle Kameras ermöglichen es, die Schärfe-Einstellung zu speichern. Und zwar, indem man mit halb durchgedrücktem Auslöser auf das Objekt der Begierde fokussiert, dann den gewünschten Ausschnitt wählt und dabei &#8211; <em>ganz wichtig!!!!</em> &#8211; den Auslöser weiterhin halb durchgedrückt hält, und dann erst auslöst. Was ich hier erzähle, ist übrigens kein Geheimwissen. In jeder halbwegs vernünftigen Kamera-Bedienungsanleitung wird dieses Verfahren erklärt. Merkwürdig nur, warum es trotzdem so viele Bilder gibt, auf denen das entscheidende Motiv unscharf ist &#8230;</p>
<p>Bei der Frage, worauf man denn nun genau scharf stellen soll, gibt es, zumindest was die Menschen- und Tierfotografie angeht, einen guten Tipp:<strong> Zielen Sie genau auf die Augen. </strong>Wenn die scharf sind, ist das schon mindestens die halbe Miete. Ansonsten: Beobachten Sie aufmerksam, worauf Ihre Kamera scharf stellt &#8211; jeder halbwegs gute Apparat zeigt das heutzutage ziemlich deutlich an. Wenn Sie unsicher sind, fokussieren Sie erneut, bevor Sie endgültig den Auslöser drücken.</p>
<p>Die heutigen Digitalkameras haben einen großen Vorteil: Sie können die Schärfe gleich nach der Aufnahme überprüfen. Dazu sollten Sie im Abspielmodus allerdings möglichst weit in das Foto hineinzoomen &#8211; in der Standardauflösung sind die meisten Displays zu klein, um die Schärfe wirklich beurteilen zu können. Schon so manche Aufnahme sah auf dem Kameradisplay fabelhaft aus, um sich dann auf dem Computermonitor als völlig unscharfes Machwerk zu entpuppen.</p>
<p>Es gibt Situationen, in denen selbst ein guter Autofokus Probleme bekommen kann. Zum Beispiel, wenn die Lichtverhältnisse ungünstig sind oder die Kontraste völlig fehlen. Versuchen Sie dann, irgendwo eine Linie im Sucher zu erwischen, an der sich der Autofokus &#8220;festhalten&#8221; kann. Probleme kann es auch geben, wenn Sie durch Gitter oder Fensterscheiben fotografieren (wobei letzteres erstaunlicherweise oft sehr gut funktioniert). Bessere Kameras bieten für solche Situationen immer noch die Möglichkeit, den Autofokus aus- und auf Handbetrieb umzuschalten. Wie in guten alten Zeiten &#8230;</p>
<p>Das Thema <strong>Verwacklungs-Unschärfe </strong>beschäftigt vor allem diejenigen unter uns, die mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs sind. Eine kleine Kompaktkamera muss man schon ordentlich durch die Luft schwenken oder bei sehr ungünstigen Lichtverhältnissen fotografieren, um damit Verwackler einzufangen. Generell gilt natürlich immer: Kamera so ruhig halten wie es nur geht &#8211; aber das ist wohl wirklich eine Binsenweisheit. Logischerweise wird Verwacklungs-Unschärfe umso wahrscheinlicher je länger der Verschluss der Kamera geöffnet ist, um Licht auf den Chip (früher: den Film) zu lassen. In der Spiegelreflex-Fotografie gibt es eine sehr vereinfachte, aber durchaus brauchbare Faustregel, wann eine Aufnahme aus der Hand noch  völlig scharf gelingen kann. Und zwar sollte der Kehrwert der Verschlusszeit die Brennweite (in mm) nicht unterschreiten. Beispiel: Sie fotografieren mit einer Brennweite von 100 mm, also wählen Sie (wenn möglich) eine Verschlusszeit von mindestens 1/100 Sekunde. Bei einer Brennweite von 30 mm können Sie es dementsprechend relativ gefahrlos mit 1/30 Sekunde versuchen. Wenn Ihnen das zu akademisch wird, merken Sie sich folgende Grundregel: Je weiter man in den Telebereich geht (also je länger die Brennweite wird) desto schwieriger wird es, die Kamera ausreichend ruhig zu halten &#8211; und desto sinnvoller ist es, kurze Verschlusszeiten zu wählen.Viele moderne Kameras sind übrigens inzwischen so intelligent, dass sie automatisch bei längeren Brennweiten versuchen, kürzere Verschlusszeiten zu wählen.  <strong></strong></p>
<p><strong>Das ultimative Mittel gegen Verwackler ist ein Stativ.</strong> Ehrlich gesagt: Ich habe ein recht brauchbares Exemplar, dass im Keller mehr oder weniger vergammelt &#8211; Asche auf mein Haupt. Ein Stativ für eine Spiegelreflex-Kamera mitzuschleppen ist wirklich etwas mühsam und hat auf den Rest der Familie bei gemeinsamen Ausflügen so einen gewissen Fremdschäm-Effekt. Trotzdem: Wenn Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen (zum Beispiel Landschaftsaufnahmen am frühen Morgen) und womöglich sogar mit längerer Brennweite arbeiten, ist ein Stativ definitiv die Profi-Lösung für schön scharfe Bilder. Kompaktkamera-Fotografen haben es da besser, nicht nur weil es ihnen &#8211; wie schon erwähnt &#8211; ohnehin leichter fällt ihr Gerät ruhig zu halten. Sie bekommen auch noch recht günstige, teilweise sogar sehr flexible Stative für ihre kleinen Apparate, die sich locker in einer Jackentasche verstauen lassen.</p>
<p>Wer trotzdem keine Lust auf ein Stativ hat &#8211; es gibt noch ein paar Tricks, mit denen sich die Stabilität für eine Aufnahme erhöhen lässt. Ganz simpel: Lehnen Sie sich irgendwo an. Atmen Sie tief aus, bevor Sie den Auslöser drücken. Und ganz wichtig: <strong>Experimentieren Sie mit dem Selbstauslöser!</strong> Dieses Feature, das jede Kamera bietet und das die meisten Fotografen nur nutzen, um endlich mal selbst mit aufs Bild zu kommen, kann Ihnen unschätzbare Dienste im Kampf gegen Verwacklungs-Unschärfe leisten. Schauen Sie sich um, ob Sie Ihre Kamera irgenwo ablegen können. Mit Büchern oder ähnlichen Utensilien können Sie das Objektiv ausrichten. Dann den Selbstauslöser starten. Eine verformbare Unterlage, zum Beispiel ein Kirschkernkissen, kann in diesem Zusammenhang besonders hilfreich sein. Übrigens: Wenn Sie nicht über so einen schicken Fernauslöser verfügen, ist auch beim Stativ-Einsatz der Selbstauslöser das Mittel der Wahl.</p>
<p>Im Kampf gegen Verwackler kann Ihnen auch ausgeklügelte Technik eine Hilfe sein. Hochwertige Kameras und Objektive haben heutzutage oft einen sogenannten <strong>Bildstabilisator</strong>. Ich persönlich habe noch keine Erfahrung damit gesammelt, habe aber schon von verschiedensten Seiten gehört, dass das eine sehr nützliche Sache sein kann. Wunder kann man davon nicht erwarten, also scharfe Bilder mit einer durchgeschüttelten Kamera gibts auch mit Bildstabilisatoren nicht. Ansonsten ist das &#8211; wie so vieles im Leben &#8211; eben auch eine Frage des Geldbeutels.</p>
<p>Sie merken: Das Thema Schärfe ist ein weites Feld. Dabei kommen wir zu den wirklich spannenden Aspekten erst jetzt. Zum Beispiel die <strong>Bewegungsunschärfe</strong>. Dieses Phänomen darf man nicht mit der Verwacklungs-Unschärfe verwechseln, auch wenn hier ebenfalls die Verschlusszeit die entscheidende Rolle spielt. Die Sache ist sehr simpel: Wenn sich das Objekt, das Sie fotografieren, im Verhältnis zu der Verschlusszeit Ihrer Kamera schnell bewegt, wirkt es auf der Aufnahme verwischt. Erstaunlicherweise ist dieser Effekt längst nicht so störend wie die Verwacklungs-Unschärfe. Im Gegenteil: Oft wirkt das sogar ausgesprochen attraktiv. Meistens liegt das daran, dass in so einem Bild gestochen scharfe Elemente mit verwischten kombiniert sind. Das klassische Beispiel ist ein Wasserfall (oder ein Springbrunnen): Wenn Sie eine lange Verschlusszeit wählen, zum Beispiel eine 1/30 Sekunde oder länger, und ansonsten die Kamera absolut ruhig halten, dann beginnt das Wasser zu fließen &#8211; es verwischt, während die &#8220;Hardware&#8221; des  Wasserfalls, also die Felsen, die Pflanzen drumherum, etc. ganz scharf abgebildet werden. Der gleiche Effekt tritt bei den viel bewunderten Nachtaufnahmen auf, auf denen der Straßenverkehr nur noch als hellgelbe (Scheinwerfer) und rote (Rückleuchten) Linien erkennbar ist; die Umrisse der einzelnen Autos sind völlig aufgelöst.</p>
<p>Was bedeutet das für unsere Foto-Praxis? Wenn wir in der Lage sind, unsere Kamera ruhig zu halten, sollten wir uns vor sich (schnell) bewegenden Objekten nicht fürchten. Die Chancen sind groß, dass wir attraktive Ergebnisse bekommen. Wenn genug Licht da ist, um auch kürzere Verschlusszeiten wählen zu können, empfiehlt es sich (soweit die Kamera das zulässt), <strong>mit verschiedenen Verschlusszeiten zu experimentieren</strong> &#8211; und so eine Bewegung entweder &#8220;einzufrieren&#8221; (kurze Verschlusszeit) oder &#8220;fließen zu lassen&#8221; (lange Verschlusszeit). Beides kann interessant sein.</p>
<p>Kommen wir nun sozusagen zur Königsdisziplin beim Spiel mit der (Un)Schärfe. Während, wie bereits erwähnt, Fotografen in der Regel alles tun, um Unschärfe durch falsche Entfernungseinstellung und Verwacklung zu vermeiden, und die Bewegungsunschärfe oft nur mehr oder minder wohlwollend hingenommen wird, ist die Unschärfe, die im Zusammenhang mit der Schärfentiefe steht, ein heiß begehrtes Gestaltungsmittel in vielen Situationen. <strong>Unter dem Begriff Schärfentiefe (seltener auch Tiefenschärfe genannt) versteht man das Phänomen, das in einem Bild vor und/oder hinter einem scharf gezeichneten Objekt unscharfe Bereiche vorhanden sind. </strong>Auf vielen Bildern wirkt das äußerst attraktiv, wohl auch, weil es unseren menschlichen Sehgewohnheiten entpricht: Auge und Gehirn fokussieren im Zusammenspiel ebenfalls auf die Dinge, die uns in der jeweiligen Situation am Wichtigsten erscheinen und blenden das, was gerade weniger interessant scheint, quasi aus.  Allerdings ist die Schärfentiefe längst nicht für alle Aufnahmesituationen relevant. Grob gesprochen hängt sie von folgenden vier Faktoren ab: Von der Distanz des abgelichteten Objekts zur Kamera, von der Größe der Öffnung, durch die das Licht auf den Chip fällt (Blendenöffnung), von der Brennweite und vom eingesetzten Kameratyp.</p>
<p>Zunächst einmal: <strong>Je näher das Motiv ist, das Sie fotografieren wollen, desto eher bekommen Sie es mit der Schärfentiefe zu tun. </strong>Bei Landschaftsaufnahmen brauchen Sie sich nicht darum zu kümmern &#8211; es sei denn Sie wollen im Vordergrund noch ein paar Gräser oder einen Ast dekorativ mit ins Bild arrangieren. Das kann recht gut aussehen, erst recht, wenn dieser Vordergrund leicht verschwommen ist. Hier kommt dann also die Schärfentiefe hilfreich ins Spiel. Damit das so funktioniert, müssen Sie natürlich auf Ihr Hauptmotiv, also die Landschaft in weiter Ferne, scharf stellen. Bei Nahaufnahmen ist in der Regel der umgekehrte Effekt erwünscht: Der Hintergrund soll verschwommen erscheinen, damit das Hauptmotiv davor noch besser zur Geltung kommt. Klassisches Beispiel dafür ist die Porträtaufnahme. Stellen Sie in so einem Fall Ihr Model also nicht direkt an die Wand, sondern ein wenig davor &#8211; so steigt die Chance, dass diese schön unscharf wird. Wenn es um extreme Nahaufnahmen, sogenannte Makros, geht, kann die Sache mit der Schärfentiefe zu einer Zentimeter- manchmal sogar zu einer Millimeterangelegenheit werden. Immer aber gilt: <strong>Das wichtigste ist, dass Sie exakt auf den Bereich Ihrer Aufnahme scharf stellen, der entscheidend für die Bildaussage sein soll. </strong></p>
<p>Wie gesagt: Je näher Ihr Motiv, desto kleiner wird tendenziell der Bereich zwischen Vorder- und Hintergrund, der scharf gezeichnet wird. Eine weitere, sehr wichtige Stellschraube, an der Sie drehen können &#8211; wenn Ihre Kamera das zulässt (viele vollautomatische Kompakte bieten diese Möglichkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt) &#8211; ist die Größe der Blendenöffnung. Auf das Thema Blende und Verschlusszeit möchte ich bei Tipp 3 (Licht) nocht etwas genauer eingehen. Hier nur soviel: <strong>Je größer ihre Blende (d. h. je kleiner die Blendenzahl) desto kleiner wird der Schärfentiefe-Bereich.</strong> Mit einer Blende 2.8 ist also der scharfe Bereich zwischen Vorder- und Hintergrund deutlich kleiner als mit einer Blende 16. Wenn Sie Einfluss auf Ihre Blende haben, probieren Sie es aus: Fotografieren Sie ein Motiv bei ansonsten gleichen Bedingungen mit unterschiedlicher Blendenöffnung. Manchmal kann eine sehr geringe Schärfentiefe attraktiv sein, manchmal möchte man, wenn irgend möglich, vom Vorder- bis zum Hintergrund alles schön scharf haben.</p>
<p>Auch die Brennweite ist für die Schärfentiefe von recht großer Bedeutung. <strong>Je länger die eingesetzte Brennweite (also je mehr Sie ein Motiv optisch heranholen, also je mehr mm Sie einsetzen) desto geringer wird die Schärfentiefe.</strong> Wenn Sie eine Nahaufnahme vorhaben, bei der alle Bereiche des Bildes scharf sein sollen, dann sollten Sie mit einem Weitwinkel an die Arbeit gehen (und zusätzlich die Blende so weit wie möglich schließen). Wollen Sie einen schön verschwommenen Hintergrund (zum Beispiel bei einem Porträt), schnappen Sie sich ein Tele und blenden auf. Das hat nebenbei noch den Vorteil, dass Ihre Verschlusszeit kürzer werden kann und so die Gefahr von Verwacklern minimiert wird.</p>
<p>Last but not least spielt auch der Typ der eingesetzten Kamera eine wichtige Rolle bei der Schärfentiefe. Generell gilt: Bei einer Kompaktkamera ist die Schärfentiefe deutlich größer als bei Spiegelreflexkameras. V<strong>or allem Nahaufnahmen sind mit Kompakten daher deutlich weniger knifflig, auf der anderen Seite haben Sie damit weniger Gestaltungsspielraum.</strong></p>
<p>Puh, das war schon eine Menge Holz, diese Schärfe-Sache. Darum zum Schluss nochmal das Wichtigste: <strong>Trainieren Sie die korrekte Entfernungseinstellung mit dem Autofokus Ihrer Kamera und halten Sie das Ding ruhig.</strong> Alles andere ist ein Frage des Ausprobierens und der Erfahrung.</p>
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		<title>Fünf Tipps für bessere Fotos &#8211; Tipp 1: Gehe näher ran</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 20:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für bessere Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären: Gehe näher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Fotos erfordern eine ganze Portion fotografisches Können, sehr gute (oder gar geniale) Fotos sind eine Kunst. Für <em>bessere</em> Fotos aber reicht es oft aus, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Im folgenden soll es um die nach meiner Erfahrung fünf wichtigsten Tipps gehen, die man beim Fotografieren beherzigen sollte. Als da wären:</p>
<ol>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Gehe näher ran</strong></span></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/04/19/funf-tipps-fur-bessere-foto-tipp-2-achte-auf-die-scharfe/" target="_self">Achte auf die Schärfe</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/06/19/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-3-beobachte-das-licht/" target="_self">Beobachte das Licht</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2010/10/12/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-4-bewege-dich/" target="_self">Bewege Dich</a></li>
<li><a href="http://www.alexanderhuber.de/2011/02/16/funf-tipps-fur-bessere-fotos-tipp-5-mache-dich-mit-deiner-technik-vertraut/" target="_self">Mache Dich mit Deiner Technik vertraut</a></li>
</ol>
<p><span id="more-580"></span> <strong></strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung 1:</strong> Auf <a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/galleries/72157623870991726/" target="_blank">Flickr habe ich eine Galerie angelegt</a>, die mithilfe ausgewählter Fotos die nachfolgenden Erläuterungen praktisch zu illustrieren versucht.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 2: </strong>Ich habe versucht, bei den Tipps eine gewisse Hierarchie herzustellen. D.h. ich halte den ersten Tipp für wichtiger als den fünften. Auch innerhalb der Erläuterungen versuche ich, das Wichtigste gleich zu Beginn bekannt zu geben und erst dann ins Detail zu gehen. Wem das zuviel wird, liest dann einfach beim nächsten Tipp weiter.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 3:</strong> Keine Regel ohne Ausnahme &#8211; es gibt großartige Fotos,  die genau deshalb so großartig sind, weil sie eine (seltener auch mehrere) dieser Grundregeln brechen. Doch auch beim Fotografieren gilt die Binsenweisheit: Man muss die Regeln kennen (und beherrschen), um sie sinnvoll brechen zu können. Wer sich an die Regeln hält, hat gute Chancen ordentliche Bilder zu machen. Wer es (aus Unwissenheit oder Faulheit) nicht tut, hat eine minimale Chance, etwas Geniales zu erschaffen &#8211; und wird, falls er diesen Glückstreffer überhaupt jemals landet, bis dahin eine Menge Müll produzieren.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 4: </strong>Obwohl die meisten der folgenden Ausführungen auch für die analoge Fotografie gelten, gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser / die geneigte Leserin mit einer Digitalkamera unterwegs ist. Wer heute noch analog fotografiert, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen: Denn er ist entweder so desinteressiert am Thema Fotografie, dass er (mit seiner veralteten Ausrüstung) nicht mal den geringsten Ehrgeiz für bessere Bildern entwickelt. Oder er ist ein derart mit allen Wassern der Lichtbildkunst gewaschener Freak, dass er (mit seiner exquisiten Puristen-Ausrüstung) bereits alle Kniffe kennt und meine Ausführungen für ihn daher längst kalter Kaffee sind.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 5:</strong> Ansonsten aber ist es völlig gleich, ob Sie mit einer preiswerten Kompakt- oder mit einer profimäßigen Spiegelreflexkamera (oder irgendwas dazwischen) unterwegs sind. Ordentliche Bilder (will sagen: bessere) können Sie heutzutage mit fast jeder Technik machen. Auf die Eigenheiten der jeweiligen Kamera-Technologien werde ich hier und da noch genauer eingehen.</p>
<p><strong>Vorbemerkung 6:</strong> Die fünf Tipps habe ich in der Du-Form formuliert &#8211; das klingt knackiger. Ansonsten aber rede ich meine Leser lieber in der Höflichkeitsform an &#8211; das will ich auch hier so halten.</p>
<p>Jetzt aber los.</p>
<h3>Gehe näher ran</h3>
<p>Zugegeben: Das ist vermutlich der am häufigsten zu hörende Ratschlag in der Fotografie. Merkwürdig nur, dass er &#8211; wie ein Blick auf die meisten Bildersammlungen beweist &#8211; weiterhin in großem Stil missachtet wird. &#8220;Wenn Deine Aufnahme nicht gut genug ist, warst Du nicht nah genug dran.&#8221; Der berühmte Ausspruch der Fotografen-Legende Robert Capa trifft den Nagel auf den Kopf. Aber warum eigentlich ist Nähe für ein gutes Resultat so wichtig? Der Grund dafür ist einfach: <strong><em>Jedes </em>gute Foto hat eine klare Aussage</strong>. Das ist mal eine Regel, von der es keine Ausnahme gibt. Gemeint ist nicht, dass man auf jedem Foto erkennen muss, was dort abgebildet ist. Es gibt großartige Bilder mit abstrakten Motiven. Eine klare Aussage &#8211; in welche Richtung auch immer &#8211; aber haben auch die. Und als Faustregel gilt: Je näher ich an dem zentralen Element meiner Bildaussage dran bin (was auch immer das sein soll), desto klarer kann ich diese Bildaussage rüberbringen.</p>
<p>Die meisten Fotos leiden darunter, dass auf ihnen viel zu viele Dinge zu sehen sind, die im Grunde nichts zur zentralen Bildaussage beizutragen haben. Sie wollten das putzige Eichhörnchen mit den niedlichen schwarzen Knopfaugen und dem flauschig-prächtigen Schwanz aufs Bild bannen? Warum ist dann auf 95 Prozent der Fotofläche grüne Wiese zu sehen und nur klein in der Mitte so ein rotbrauner Fleck?  Bedenken Sie: Der Tipp lautet nicht, nahe ran zu gehen, sondern <em>näher</em>! Selbst wenn Sie schon ein fortgeschrittener Fotograf sind, als Anfänger oder Hobby-Knipser sowieso: Wenn Sie denken, Sie sind nah genug dran, sind Sie höchstwahrscheinlich immer noch zu weit weg. Sie wollen bei der großen Familienfeier einen Eindruck vom leckeren Festtagsbraten festhalten? Fotografieren Sie nicht die lange Tafel mit all den Essern drum rum (oder meinetwegen tun Sie es, aber hören Sie damit nicht auf). Begnügen Sie sich auch nicht damit, den Teller samt dem edlen Silberbesteck abzulichten. Gehen Sie so nah ran, dass Ihre Linse fast in der duftenden, blubbernden Sauce hängt, dass die knusprige Kruste des herrlich gebratenen Fleisches ihren Sucher füllt. Denn die Bildaussage soll doch klar sein &#8211; also ran an den Braten.</p>
<p>Woran liegt es eigentlich, dass wir tendenziell (fast) immer mit unserer Kamera zu weit weg sind? Von technischen (zu kurze Brennweite) und psychologischen (zu große Schüchternheit) Gründen einmal abgesehen, spielt uns die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns hier oft einen Streich. Besonders gut lässt sich das bei Tieraufnahmen beobachten. Auf der Wiese hinter Ihrem Haus ist ein Specht gelandet. Sie betrachten ihn mit Ihren Augen, und obwohl diese eine feste Brennweite haben, zoomt ihr Gehirn sozusagen zu dem Specht hin. Ihre Aufmerksamkeit konzentriert sich voll auf den Vogel, so dass Sie das Gefühl haben, ihm ganz nahe zu sein. Wenn sie diesen Eindruck auf ein Foto bannen wollen, erleben viele Fotografen oft eine herbe Enttäuschung: Der Specht ist auf dem Bild kaum zu erkennen. Kein Wunder: <strong>Die Kamera hat kein Gehirn, sie kann nicht mit Aufmerksamkeit zoomen, sie bildet einfach nur ab.</strong></p>
<p>Ganz generell gibt es in der Fotografie drei Möglichkeiten näher ranzugehen. Zwei akzeptable (mit jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen), und eine, auf die man möglichst nur im Notfall zurückgreifen sollte. Die erste (akzeptable, meist sogar sehr ratsame) Vorgehensweise ist die, den Ratschlag wortwörtlich zu nehmen: <strong>Man geht näher ran</strong> &#8211; meist mit Hilfe seiner Beine oder anderer passender Fortbewegungsmittel. Das sollte man eigentlich fast immer versuchen, denn in der Regel wird jeder Meter (oft sogar jeder Zentimeter), der weniger zwischen Ihnen und dem Objekt Ihrer fotografischen Begierde liegt, dem Resultat zugute kommen. Bei dieser Methode gibt es freilich Grenzen: Wenn zwischen Ihnen und Ihrem Motiv eine tiefe Schlucht oder ein reißender Fluss liegt, haben Sie vermutlich ein Problem. Auch (das muss ich leider selbst immer wieder erfahren), wenn Sie ein eher schüchterner Typ sind und Sie andere Menschen fotografieren wollen und dabei doch irgendwie Skrupel haben, denen Ihr Objektiv direkt vor die Nase zu halten. Schließlich kann es, wenn Sie mit einem Weitwinkel-Objektiv (kurze Brennweite) unterwegs sind, zu unschönen Verzerrungen kommen, wenn Sie zu nah ran gehen. In diesem Fall aber ist ein Versuch auf alle Fälle ratsam, ob diese Verzerrungen wirklich so schlimm sind, wie oft behauptet. Es gibt sogenannte Foto-Experten die raten, unter keinen Umständen eine Porträtaufnahme mit einem Weitwinkel-Objektiv zu machen. Ich halte das für unsinnigen Dogmatismus, es gibt jede Menge gelungener Gegenbeispiele zu dieser Regel. Machen Sie am besten Ihre eigenen Erfahrungen.</p>
<p>Die zweite, akzeptable Möglichkeit näher ran zu gehen, ist die, <strong>eine lange Brennweite, also ein sogenanntes Tele-Objektiv zu verwenden</strong>. Auch wenn Sie &#8220;nur&#8221; eine Kompaktkamera haben, stehen die Chancen gut, dass das eingebaute Zoom in den Tele-Bereich zumindest ansatzweise hineinreicht. Ein Tele holt Ihnen mit Hilfe der Optik Ihr Motiv näher ran, ohne dass Sie sich bewegen müssten. Dass ist sehr praktisch, um etwa die oben beschriebenen Probleme (Schlucht, Schüchternheit) lösen zu können. Andererseits liegt darin auch die Gefahr: <strong>Sie sollten nicht der Versuchung erliegen, ein Tele nur aus Bewegungsfaulheit heraus zu nutzen.</strong> Denn ob Sie Ihrem Motiv mit Hilfe einer solchen Linse näher kommen oder indem Sie ihm tatsächlich entgegen gehen, macht im jeweiligen fotografischen Endresultat einen sehr großen Unterschied. Tele-Objektive haben die Eigenart, dass Sie nur einen relativ kleinen Bereich zwischen Vorder- und Hintergrund scharf abbilden (Stichwort Schärfentiefe &#8211; siehe Tipp 2) und dass sie die Objekte in der Tiefe des Raumes zusammenrücken. Beide Eigenschaften führen, wenn mit Bedacht eingesetzt, sehr häufig zu hervorragenden Resultaten, aber sie sind eben auch nicht immer gewollt.</p>
<p>Also nochmals: Ihr Bild wird ganz anders wirken &#8211; je nachdem, ob Sie es mit einer Brennweite von 35, 50 oder 200 mm Brennweite aufgenommen haben, auch wenn die Größe des abgebildeten Motivs (aufgrund körperlicher Bewegung) jeweils gleich ist. Vor allem bei Spiegelreflexkameras sind noch zwei weitere Einschränkungen von Teles zu bedenken. Sehr häufig (es sei, denn Sie können ein paar Tausender für ein Superobjektiv hinblättern) haben sie eine geringere Lichtstärke (d.h. bei weniger Licht werden Aufnahmen schwierig bis unmöglich). Und es kann heikel werden (wiederum vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen), eine Kamera mit Tele so ruhig zu halten, dass die Aufnahme nicht verwackelt. Abhilfe kann hier ein Stativ schaffen.</p>
<p>Noch eine wichtige Anmerkung zur Kamera-Technik: Viele Kompaktkameras haben ein so genanntes Digital-Zoom, dass den Tele-Bereich erweitert. Sollten Sie dieses Feature bei Ihrer Kamera haben, prüfen Sie nach, ob es eingeschaltet ist &#8211; und wenn ja, schalten Sie es aus. <strong>Lassen Sie die Finger vom Digital-Zoom.</strong> Das ist Bullshit &#8211; Sie wollen schließlich bessere Fotos machen.</p>
<p>Die dritte und weniger empfehlenswerte Möglichkeit näher ran zu gehen, ist <strong>nachträglich mit einer Bildbearbeitungs-Software den Ausschnitt zu verkleinern</strong>. Das Hauptproblem dabei ist, dass Sie so Ihre Bildauflösung verringern. Wenn Sie viel abschneiden, kann es sogar bei Fotos von einer Kamera mit vielen Mega-Pixeln Auflösung dazu führen, dass Sie für einen gescheiten Ausdruck Probleme bekommen. Generell sollte man es vermeiden (von kleinen Ausschnitt-Korrekturen mal abgesehen), Bilddaten einfach &#8220;wegzuschmeißen&#8221; &#8211; das kratzt auch irgendwie am Fotografen-Stolz. Auf keinen Fall sollten Sie auf die beiden anderen Möglichkeiten des Näherrangehens verzichten, nur weil Sie bei der Aufnahme schon denken: &#8220;Ach, das kann ich ja hinterher rausschneiden.&#8221; Hin und wieder aber wird es für ein gutes Foto doch mal nötig sein, zur virtuellen Schere zu greifen &#8211; dann tun Sie es. Es gibt Experten, die halten jedes Beschneiden eines Fotos für ein Sakrileg. Ich sehe das entspannter. Wenn Ihr Bild am Ende dadurch besser wird &#8230;</p>
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		<title>Deliziösen des Monats &#8211; Oktober</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben<a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/" target="_blank"> Flickr</a>), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious</a>. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei &#8211; nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.</p>
<p>Hier nun (wieder mal etwas verspätet) die Oktober-Deliziösen:</p>
<ul>
<li>Wozu braucht man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Textur_%28Computergrafik%29" target="_blank">Texturen</a>? Nun, um realistische 3D-Objekte im Computer zu modellieren. Oder um einen interessanten Hintergrund für eine Web-Site zu kreieren. Oder um<a href="http://www.flickr.com/photos/carolinetamtama/4054587895/" target="_blank"> kreative Fotomontagen</a> zu erstellen. Oder &#8230; Die Einsatzgebiete von Texturen sind enorm vielfältig. Wo bekommt man Texturen her? Man kann selbst welche mit dem Fotoapparat fabrizieren (was, nebenbei gesagt, gar nicht so ganz einfach ist) oder man zieht sich welche aus dem Netz. Es gibt eine ganze Reihe von Seiten, die Texturen anbieten &#8211; manche sind sogar kostenlos und frei verwendbar. Eine solche Seite mit freien Texturen ist <a href="http://www.texturelovers.com/" target="_blank">texturelovers</a>. Schön gestaltet, mit einem nicht unbedingt riesigen, aber sehr geschmackvollen Angebot an Texturen. Außerdem gibt es bei texturelovers Hinweise auf Tutorials, die verschiedene Aspekte im Umgang mit Texturen beschreiben.</li>
<li>Bleiben wir noch beim Thema Fotografie: Ein nettes kleines Tool, um einen Flickr-Photostream ohne größeren Aufwand in eine Homepage einzubinden (zum Beispiel<a href="http://www.alexanderhuber.de/mein-flickr-photostream/" target="_blank"> im eigenen Blog</a>) ist der <a href="http://fabiocavassini.com.ar/SlideShowGenerator.html" target="_blank">Flickr Slideshow Generator</a>. Einfach, aber effektiv.</li>
<li>Eine wahre Deliziöse im Bereich der Mathematik sind <a href="http://www.arndt-bruenner.de/mathe/mathekurse.htm" target="_blank">Arndt Brünners Mathematik-Seiten</a>. Egal, ob Schüler, Lehrer, Student oder einfach nur interessierte Laie (so wie ich inzwischen): Hier dürfte jeder fündig werden. Was der Mann zu allen möglichen Gebieten der Mathematik an Informationen zusammengetragen hat &#8211; gespickt mit interaktiven Javascript- und Java-Applet-Programmen &#8211; nötigt wirklich Respekt ab.</li>
<li>Während viele Twitter immer noch nur für einen ebenso geschwätzigen wie überflüssigen Auswuchs des Web 2.0 halten, kristallisiert sich für andere mehr und mehr heraus, dass sich dieser Micro-Blogging-Dienst zu einer wertvollen Informations-Quelle entwickelt. Tatsächlich ist es aber nicht immer ganz einfach, wirklich Gehaltvolles aus Twitter zu destillieren. Einen interessanten Ansatz, der helfen könnte, Twitter-Schätze aufzuspüren, bietet <a href="http://listorious.com/" target="_blank">Listorious</a>: Die Seite stellt Listen zusammen, in denen jeweils zu einem bestimmten Thema (z.B. Politik, Genuss, Gesundheit, Stars, &#8230;) besonders interessante Twitterer zusammengetragen werden.  Wie in der Web 2.0-Welt üblich ist das Ganze natürlich stark vom angelsächsischen Sprachraum dominiert.</li>
</ul>
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