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	<title>NullEinsund42 &#187; Medien</title>
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	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
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		<title>Wie anonym darf&#8217;s sein?</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2010/04/15/wie-anonym-darfs-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leicht zugängliche Diskussions-Plattformen bereitstellen zu können, die ein unmittelbares Feedback der Nutzer ermöglichen &#8211; das macht einen besonderen Reiz von Online-Medien aus, stellt die Verantwortlichen aber auch vor besondere Herausforderungen.
Eine besonders heikle Frage ist, ob es der Diskussionskultur im Netz zu- oder doch eher abträglich ist, wenn die Teilnehmer einer Debatte anonym auftreten (können). Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leicht zugängliche Diskussions-Plattformen bereitstellen zu können, die ein unmittelbares Feedback der Nutzer ermöglichen &#8211; das macht einen besonderen Reiz von Online-Medien aus, stellt die Verantwortlichen aber auch vor besondere Herausforderungen.</p>
<p>Eine besonders heikle Frage ist, ob es der Diskussionskultur im Netz zu- oder doch eher abträglich ist, wenn die Teilnehmer einer Debatte anonym auftreten (können). Die <a href="http://www.badische-zeitung.de/" target="_blank">Badische Zeitung </a>in Freiburg hat Anfang des Jahres für ihren Online-Auftritt entschieden, dass sogenannte Klarnamen zur Pflicht werden.  Was eine <a href="http://www.badische-zeitung.de/kommentieren-sie-unter-ihrem-richtigen-namen" target="_blank">überaus heftige Diskussion</a> unter den Nutzer ausgelöst hat, die über badische-zeitung.de hinausgeschwappt ist.</p>
<p><a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/zwischen-pobelei-und-datenschutz/" target="_self">In einem eigenen Artikel </a>habe ich mich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt &#8211; dabei aber bewusst vermieden, die Pro- und Contra-Argumente zu bewerten. Die Problematik ist zudem derart komplex, dass sie in einem (eher kurzen) Zeitungsartikel nur angerissen werden kann. (An dieser Stelle noch der Vollständigkeit halber der Hinweis, dass Der Sonntag, die Zeitung für die ich schreibe, im gleichen Haus erscheint wie die Badische Zeitung).</p>
<p>Auf <a href="http://www.dirkvongehlen.de/" target="_blank">Digitale Notizen </a>ist nun <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/ende-der-anonymitat-interview-mit-markus-hofmann/" target="_blank">ein Interview mit Markus Hofmann</a>, dem Chef von badische-zeitung.de, erschienen, in dem er die Umstellung auf Klarnamen nochmal erläutert und von den erste Erfahrungen nach dieser umstrittenen Entscheidung berichtet. Interessant sind auch Hofmanns Ausführungen darüber, inwieweit die Konzeption, Ausrichtung und das Image eines Mediums die Entscheidung pro und contra Anonymität beeinflusst. Er berichtet in diesem Zusammenhang auch von den Erfahrungen auf <a href="http://www.fudder.de/" target="_blank">fudder.de</a>, dem Freiburger Online-Portal für junge Leute.</p>
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		<title>Lesenswertes Dokument zum Thema Jugendgewalt</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2010/03/25/lesenswertes-dokument-zum-thema-jugendgewalt/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 21:58:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leider oft ziemlich versteckt finden sich im Netz viele Dokumente, die brisante und komplexe Themen relativ umfassend und gut aufbereitet behandeln. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bericht, den ein Sonderausschuss des baden-württembergischen Landtages anlässlich der Amok-Tragödie in Winnenden vor einem Jahr erstellt hat &#8211; speziell zum Thema Amok, aber auch darüber hinaus gehend ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider oft ziemlich versteckt finden sich im Netz viele Dokumente, die brisante und komplexe Themen relativ umfassend und gut aufbereitet behandeln. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bericht, den ein Sonderausschuss des baden-württembergischen Landtages anlässlich der Amok-Tragödie in Winnenden vor einem Jahr erstellt hat &#8211; speziell zum Thema Amok, aber auch darüber hinaus gehend ganz allgemein zum Thema Jugendgewalt.</p>
<p>Der Bericht ist <a href="http://www.landtag-bw.de/dokumente/parlamentsdokumentation/ergebnis.asp?WP=14&amp;Art=D&amp;drs=04325" target="_blank">auf den Seiten des Landtags von Baden-Württemberg</a> zu finden und hat einen beachtlichen Umfang von 888 Seiten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn im ersten Teil des Dokuments werden komprimiert wichtige und interessante Themen wie psychologische Aspekte von Amok-Taten, Waffenrecht, Medien und Gewalt, Einfluss von Computer und Internet, etc. behandelt. Die Erläuterungen stammen zum großen Teil aus den Anhörungen namhafter Experten, so dass man sich durch die Lektüre einen recht guten Überblick über den Stand der aktuellen Diskussion verschaffen kann. Die Ausführungen sind auch für (interessierte) Laien gut nachzuvollziehen &#8211; eine kluge Form der Aufbereitung war sicherlich, das komplexe Thema in Form von Leitfragen zu gliedern. Der Sonderausschuss ist auch zu einer Reihe praktischer Empfehlungen gekommen &#8211; erfreulicherweise in weiten Teilen in einem Partei übergreifenden Konsenz -, die ebenfalls in dem Bericht vorgestellt und erläutert werden.</p>
<p>Hier noch<a href="http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/6000/14_6000_D.PDF" target="_blank"> der direkte Link zu dem pdf-Dokument</a>.</p>
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		<title>Fundstückchen IX: Die Mächtigsten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:24:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rankings sind ja immer wieder nett. Auf Yahoo findet sich aktuell die von Forbes ermittelte Hitliste der mächtigsten Menschen auf diesem Planeten. Die ersten drei Plätze mit den Staatsführern der USA, China und Russland (in dieser Reihenfolge) sind nicht wirklich überraschend, nachvollziehbar ist auch, dass bereits auf Platz 5 die Google-Boys Sergey Brin und Larry [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rankings sind<a href="http://www.alexanderhuber.de/2009/08/26/medien-im-ranking-fieber/" target="_self"> ja immer wieder nett</a>. Auf Yahoo findet sich aktuell die von Forbes ermittelte <a href="http://finance.yahoo.com/career-work/article/108139/the-worlds-most-powerful-people-2009" target="_blank">Hitliste der mächtigsten Menschen</a> auf diesem Planeten. Die ersten drei Plätze mit den Staatsführern der USA, China und Russland (in dieser Reihenfolge) sind nicht wirklich überraschend, nachvollziehbar ist auch, dass bereits auf Platz 5 die Google-Boys Sergey Brin und Larry Page auftauchen. Etwas verwunderlich finde ich dagegen, dass immerhin auf Platz 12 Sivio Berlusconi rangiert; nur ein Platz hinter dem Papst, dafür aber &#8211; wie ärgerlich &#8211; drei Plätze vor Angela Merkel, die es immerhin als &#8220;mächtigste Frau des Planeten&#8221; noch unter die Top-15 dieser Liste geschafft hat.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Fundstückchen VIII: Definiere &#8220;überraschend&#8221;</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/10/23/fundstuckchen-viii-definiere-uberraschend/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 16:27:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weil dieses Zitat aus einem Kommentar von Heribert Prantl, einem der klügsten Journalisten-Köpfe der Nation stammt, bin ich noch am Rätseln, ob mir hier nicht eine tiefere Logik entgeht. Bislang konnte ich jedoch nichts entdecken.
Die Personalie Schäuble ist für die meisten überraschend, weil man sie nicht erwartet hat.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil dieses Zitat aus einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/732/492093/text/" target="_blank">Kommentar </a>von Heribert Prantl, einem der klügsten Journalisten-Köpfe der Nation stammt, bin ich noch am Rätseln, ob mir hier nicht eine tiefere Logik entgeht. Bislang konnte ich jedoch nichts entdecken.</p>
<blockquote><p>Die Personalie Schäuble ist für die meisten überraschend, weil man sie nicht erwartet hat.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Deliziösen des Monats &#8211; September</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/10/07/deliziosen-des-monats-september/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:38:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben<a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/" target="_blank"> Flickr</a>), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious</a>. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei &#8211; nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.</p>
<p>Hier nun die September-Deliziösen:</p>
<ul>
<li>Für echte Web-Insider dürfte das alles andere als ein neuer Tipp sein, dennoch will an dieser Stelle doch mal auf <a href="http://www.alexa.com/" target="_blank">Alexa</a> hinweisen &#8211; sozusagen als einen Fixpunkt für alle, die wissen wollen, was sich im World Wide Web tut. Es dürfte nur wenige Seiten geben, die einem derart präzise und übersichtlich Daten über angesagte Internetangebote geben. Alexa gibt es schon ziemlich lange, hat sich aber (mit der allgemeinen Entwicklung Schritt haltend) kontinuierlich weiterentwickelt.</li>
<li>Mit der Frage: Was ist angesagt? Oder vielmehr: Was könnte demnächst angesagt sein? beschäftigt sich <a href="http://thenextweb.com/" target="_blank">The Next Web</a>. Ein Blog, der sich mit (tatsächlich oder vermeintlich) zukunftsträchtigen Entwicklungen im Netz auseinandersetzt. In den Worten der Betreiber: <em>&#8220;The blog reports about everything that influences the future of the Web, in any way. Since the launch it has grown out to the biggest Pan European tech blog.&#8221;</em></li>
<li>Eine nach meinem Dafürhalten höchst interessante, neue journalistische Stilform, die die Möglichkeiten von Internet und neuen Medien geschickt nutzt, sind so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Audio-Slideshow" target="_blank">Audio-Slideshows</a> (vereinfacht gesagt: aufgepeppte Diavorführungen). In vielen Fällen finde ich die Vermittlung von Inhalten über (in der Regel) unbewegte Bilder und dazu passende Audio-Begleitung (in Form von O-Tönen, Kommentaren, Geräuschen, etc.) eindrucksvoller als ein Video-Clip. In Deutschland fristen Audio-Slideshows noch ein Schattendasein (wohl auch weil sie ziemlich aufwendig zu produzieren sind). Einer, der sich intensiv und kenntnisreich mit dem Thema beschäftigt ist Matthias Eberl &#8211; darum hier eine Empfehlung für seinen Blog <a href="http://rufposten.de/weblog/" target="_blank">Rufposten</a>.</li>
<li>Zum Schluss noch ein Tipp, der sich zwischen den Kategorien &#8220;interessant&#8221; und &#8220;kurios&#8221; bewegt. <a href="http://www.worldometers.info/de/" target="_blank">Worldometers</a> ist eine Seite, die Statistiken in Echtzeit anzeigt. Quasi live kann man dort verfolgen wie sich die Zahl der Erdenbürger, der produzierten Fahrräder, der Kinobesucher, der Blitzeinschläge und noch mancherlei Dinge mehr entwickelt.</li>
</ul>
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		<title>Fundstückchen VII: Peinlich, peinlich</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/09/24/fundstuckchen-vii-peinlich-peinlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 15:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich mal anschauen möchte, wie eine Altherren-Runde mit Dingen umgeht, die sie maximal vom Hörensagen kennt, dem sei dieses Youtube-Video empfohlen. Eignet sich auch gut zum Fremdschämen.
Ansonsten wird diese merkwürdige öffentlich-rechtliche Auseinandersetzung mit dem Microblogging-Dienst twitter natürlich in der Blogosphäre schon heftig diskutiert und kommentiert, so dass sich weitere Erörterungen hier erübrigen. Ich verweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mal anschauen möchte, wie eine Altherren-Runde mit Dingen umgeht, die sie maximal vom Hörensagen kennt, dem sei dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4kfVKqiIZeM" target="_blank">Youtube-Video </a>empfohlen. Eignet sich auch gut zum Fremdschämen.</p>
<p>Ansonsten wird diese merkwürdige öffentlich-rechtliche Auseinandersetzung mit dem Microblogging-Dienst <a href="http://twitter.com/" target="_blank">twitter </a>natürlich in der Blogosphäre schon heftig diskutiert und kommentiert, so dass sich weitere Erörterungen hier erübrigen. Ich verweise nur auf den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/23/kerners-twitter-bashing-kenn-ich-nicht-find-ich-doof/" target="_blank">Eintrag im Basic-Thinking-Blog</a>, dort gibt&#8217;s auch Links zu weiteren Posts.</p>
<p>Nur soviel: Es geht hier nicht um die Frage, wie sinnvoll oder nicht twitter ist. Dazu kann man spannende und erhellende, vor allem aber sehr differenzierte Diskussionen führen. Es geht darum, dass es ausgesprochen peinlich ist, wenn sich die (vermeintliche) Journalisten-Elite Deutschlands einem Thema mit soviel Ignoranz und Arroganz nähert.</p>
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		<title>Medien im Ranking-Fieber</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 19:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt in Form von Ranglisten zu erfassen und sie so einer (scheinbaren) Ordnung zu unterwerfen ist ein Fieber, dem die Medien-Gesellschaft seit geraumer Zeit anheimgefallen ist und das inzwischen geradezu epidemische Ausmaße annimmt. Meine kleine, kürzlich erlebte Geschichte dazu ist nicht besonders spektakulär, aber doch durchaus bezeichnend. Angefangen hat es mit der Pressemitteilung eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt in Form von Ranglisten zu erfassen und sie so einer (scheinbaren) Ordnung zu unterwerfen ist ein Fieber, dem die Medien-Gesellschaft seit geraumer Zeit anheimgefallen ist und das inzwischen geradezu epidemische Ausmaße annimmt. Meine kleine, kürzlich erlebte Geschichte dazu ist nicht besonders spektakulär, aber doch durchaus bezeichnend. Angefangen hat es mit der Pressemitteilung eines PR-Journalisten, der unter anderem das Herz-Zentrum in Bad Krozingen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit betreut. In diesem speziellen Fall musste der Kollege selbst gar nicht groß aktiv werden, denn es galt lediglich frohe Kunde in Form einer dpa-Meldung weiterzuverbreiten:</p>
<blockquote><p>Ich freue mich, Ihnen die heute über den Ticker gelaufene DPA-Meldung zu den beliebtesten Krankenhäusern Deutschlands zur Verfügung stellen zu dürfen. Gestützt auf eine aktuelle Mitgliederbefragung hat die Techniker Krankenkasse die Rangliste der 50 beliebtesten Krankenhäuser Deutschlands veröffentlicht. Bewertet wurden der Behandlungserfolg, die Pflege, die Information, die Organisation und die Unterbringung. Das Herz-Zentrum Bad Krozingen kam mit 93,3 % nur 0,4 Prozentpunkte nach der Klinik St. Marienstift, Magdeburg auf den 2. Platz und ist damit das einzige in den Top 10 platzierte Herz-Zentrum Deutschlands.</p></blockquote>
<p>Die dpa-Meldung selbst lautete dann so:</p>
<blockquote><p>Hamburg/Bad Krozingen (dpa/lsw) &#8211; Das Herz-Zentrum Bad Krozingen (Breisgau-Hochschwarzwald) bekommt von Patienten gute Noten. Nach einer im Internet veröffentlichten Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) kommt das Zentrum in der Kategorie &#8220;Allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus&#8221; auf Platz zwei (93,3 Prozent). &#8220;Patienten können mit dem Klinikführer, das Krankenhaus finden, das am besten auf ihre Diagnose und für ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist&#8221;, sagte TK-Sprecher Hermann Bärenfänger am Donnerstag. Platz eins errang die Klinik St. Marienstift in Magdeburg.</p></blockquote>
<p>Das Zitat von Hermann Bärenfänger habe ich dann fast wortwörtlich noch ein zweites Mal gehört. Und zwar, als ich ihn angerufen habe, nachdem ich &#8220;die Rangliste der 50 beliebtesten Krankenhäuser Deutschlands&#8221;  auf der <a href="http://www.tk-online.de/" target="_blank">Internetseite der Techniker-Krankenkasse</a> vergeblich gesucht hatte. Was es auf der TK-Seite gibt, ist ein so genannter <a href="http://www.tk-online.de/tk/klinikfuehrer/114928" target="_blank">Klinikführer</a>. In dem kann man anhand bestimmter Begriffe (z.B. einer Diagnose) Kliniken suchen und die Suche geographisch eingrenzen. Die Daten für diesen Klinikführer erhebt die TK bereits seit geraumer Zeit, sie will, so Bärenfänger, mit diesem Führer ihren Versicherten einen Service bieten, damit sie <em>individuell</em> nach ihren jeweiligen Bedürfnissen Informationen über Kliniken in ihrem Umkreis bekommen. An einer generellen Bewertung der Kliniken in Form irgendwie gearteter Ranglisten ist die TK laut Bärenfänger gar nicht interessiert.</p>
<p>Die erwähnte Patienten-Zufriedenheit ist übrigens nur ein Punkt, nach dem die TK ihre Versicherten fragt. Die Fallzahl an Behandlungen bei einer bestimmten Diagnose ist zum Beispiel ein anderer &#8211; der im Ernstfall wichtiger sein könnte als die Frage, wie gut einem Patienten das Essen geschmeckt hat oder wie freundlich die Schwester war. Die Patienten-Zufriedenheit ist sicher ein interessantes Kriterium, aber eben auch ein sehr subjektives. Hinzu kommt, dass die TK &#8211; sinnvollerweise &#8211; den Zufriedenheitswert nur bei Kliniken angibt, bei denen sie einen Rücklauf von mindestens 100 Antworten ihrer Versichterten bekommen hat. Kleinere, aber vielleicht auch nicht so schlechte Krankenhäuser fallen damit schon mal durchs Raster.</p>
<p>Wie aber kommt es nun zu den Top-50? &#8220;Ach wissen Sie, das ist so eine Sache, die die Medien gerne machen&#8221;, sagt Bärenfänger. Er erklärt mir wie das geht &#8211; es ist ganz einfach, wenn man&#8217;s weiß: Beliebige Postleitzahl in der Suchmaske des Klinikführers eingeben, Umkreis auf &#8220;bundesweit&#8221; einstellen und die Ergebnisliste nach Patientenzufriedenheit sortieren.</p>
<p>Und wer genau macht so Sachen besonders gerne? &#8220;Die <em>Bild</em>-Zeitung&#8221;, antwortet Bärenfänger wie aus der Pistole geschossen. Und tatsächlich <a href="http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2009/08/20/50-besten/krankenhaeuser-deutschlands-krankenhaus-befragung-umfrage-2008-techniker-krankenkasse.html" target="_blank">hat <em>Bild</em> sich unlängst des Themas angenommen</a>. Dass die Begriffe &#8220;beliebteste&#8221; und &#8220;beste&#8221; dabei synonym verwendet wurden, dürfte auch niemanden mehr wirklich wundern. Eher wie schnell das Ranking-Fieber auch seriöse Nachrichtenagenturen anstecken kann.</p>
<p>Ich hatte nach dieser Recherche allerdings keine rechte Lust mehr, die Sache noch irgendwie zu vermelden.</p>
<p>PS 1: Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin aufrichtig überzeugt, dass das Herz-Zentrum Bad Krozingen eine sehr gute Klinik ist.</p>
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		<title>Fundstückchen IV &#8211; Adieu, journalistisches Selbstverständnis?</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/06/09/fundstuckchen-iv-adieu-journalistisches-selbstverstandnis/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 20:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Au weia: Bildblog berichtet von einer leidlich unausgegorenen dpa-Meldung über die Piraten-Partei, die viele Medien ungeprüft übernommen haben. Das ist natürlich nicht schön, soll aber vorkommen. Wenn dahinter aber ein derartiges journalistische Selbstverständnis steht wie sie laut Bildblog die Online-Redaktion der Frankfurter Neuen Presse als Reaktion auf die Kritik artikuliert, kann einem um den eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Au weia: <em><a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblog</a></em> berichtet von einer <a href="http://www.bildblog.de/8522/piratenpartei-bringt-medien-zum-kentern/" target="_blank">leidlich unausgegorenen <em>dpa</em>-Meldung über die Piraten-Partei</a>, die viele Medien ungeprüft übernommen haben. Das ist natürlich nicht schön, soll aber vorkommen. Wenn dahinter aber ein derartiges journalistische Selbstverständnis steht wie sie laut <em>Bildblog</em> die Online-Redaktion der <a href="http://www.fnp.de/" target="_blank"><em>Frankfurter Neuen Presse</em></a> als Reaktion auf die Kritik artikuliert, kann einem um den eigenen Berufsstand schon angst und bange werden.</p>
<blockquote><p>Als ob wir diese Meldung wider besseres Wissen veröffentlicht hätten. Wie sollen Kunden von Nachrichtenagenturen, also Zeitungen, jede einzelne Meldung überprüfen? Hunderte, tausende täglich. Die Agenturen sind dazu da, dass sie uns korrekt recherchierte Meldungen und Artikel zukommen lassen.</p></blockquote>
<p>Vielleicht würde es ja schon reichen, über die Meldungen mal nachzudenken, die man dann im eigenen Medium veröffentlicht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Fundament für Zensur?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 20:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Kinderpornografie eingedämmt, wenn irgend möglich gar ausgemerzt wird, sollte das Anliegen jedes rechtschaffenen Zeitgenossen sein. Vermutlich ist dieser nachvollziehbare Wunsch der Grund dafür, weshalb die angekündigte Sperrung von Internetseiten mit (vermeintlich) kinderpornografischen Inhalten bislang zumindest in der breiten Öffentlichkeit nur zögerlich problematisiert wurde. Wer mag schon gegen eine Maßnahme sein, die sich gegen ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Kinderpornografie eingedämmt, wenn irgend möglich gar ausgemerzt wird, sollte das Anliegen jedes rechtschaffenen Zeitgenossen sein. Vermutlich ist dieser nachvollziehbare Wunsch der Grund dafür, weshalb die angekündigte Sperrung von Internetseiten mit (vermeintlich) kinderpornografischen Inhalten bislang zumindest in der breiten Öffentlichkeit nur zögerlich problematisiert wurde. Wer mag schon gegen eine Maßnahme sein, die sich gegen ein solches Übel wendet?</p>
<p>Nun aber, da die <a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE53G0C520090417" target="_blank">Pläne konkreter</a> werden, werden auch die mahnenden Stimmen in den Mainstream-Medien lauter. In ihrer zugespitztesten Fassung lautet die Kritik zusammengefasst so: <strong>Die vorgeschlagenen Sperr-Pläne für Internetseiten sind weitgehend unwirksam gegen das eigentliche Übel, schaffen aber eine bedenkliche Grundlage für Eingriffe in die Meinungsfreiheit im Netz.</strong></p>
<p>Am weitesten geht in seiner Kritik &#8211; kaum überraschend &#8211; der <a href="http://www.ccc.de/" target="_blank">Chaos Computer Club</a>. Bereits im November 2008 hieß es in einer <a href="http://ccc.de/updates/2008/freiheit-im-netz" target="_blank">Erklärung</a> des CCC:</p>
<blockquote><p>&#8230; versuchen konservative Internetausdrucker wie Familienministerin Ursula von der Leyen und Wirtschaftsminister Michael Glos unter der Flagge &#8220;Bekämpfung von Kinderpornographie&#8221; eine flächendeckende Internet-Zensurinfrastruktur durchzudrücken.</p></blockquote>
<p>Auf <a href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spiegel Online</a> ist heute ein selbst für SPON-Verhältnisse langer, aber überaus <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,619509,00.html" target="_blank">lesenswerter Text</a> erschienen, der die Problematik allgemeinverständlich zusammenfasst. Den eigentlichen Knackpunkt beschreibt Autor Frank Patalong so:</p>
<blockquote><p>Die größte Gefahr, die Kritiker sehen, liegt aber in der Sperrliste selbst und der Art, wie diese zusammengestellt wird. Denn dies soll nun beim BKA geschehen, in Verantwortung der Fahnder und ohne ein Verfahren, die Zusammenstellung der Liste zu kontrollieren. Das BKA wird damit zu einer Zensurbehörde, gegen deren Entscheidungen betroffene Web-Seiten-Betreiber sich nur noch gerichtlich wehren können.</p></blockquote>
<p>Empfehlenswerten Lesestoff bietet zudem ein <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">Artikel</a> der Zeitschrift<a href="http://www.heise.de/ct/" target="_blank"> C&#8217;t</a>, der auch darauf eingeht, dass man im Familienministerium augenscheinlich nicht gewillt ist, auf den Rat und die Beurteilung von juristisch wie technisch beschlageneren Institutionen zu hören. Dazu gehört unter anderem auch das in Freiburg ansässige <a href="http://www.mpicc.de" target="_blank">Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht</a>. Aus diesem  renommierten Haus stammt eine Studie, die in diesen Tagen ziemlich genau ein Jahr alt wird, deren Inhalt aber, wie vom Institut bestätigt wurde, nach wie vor aktuell ist. In der Studie über &#8220;Sperrverfügungen im Internet&#8221;, die zwischenzeitlich auch in <a href="http://www.amazon.de/Sperrverf%C3%BCgungen-Internet-Nationale-Rechtsdurchsetzung-Cyberspace/dp/3428128818/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1239999953&amp;sr=8-1" target="_blank">Buchform</a> erhältlich ist, werden die derzeitigen Pläne sowohl in technischer als auch in juristischer Hinsicht als ausgesprochen problematisch angesehen. In dem über die Homepage der <a href="http://www.kjm-online.de/" target="_blank">Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten</a> (KJM) zur Verfügung gestellten <a href="http://www.kjm-online.de/public/kjm/downloads/juristisches%20Gutachten%20Sperrverfuegungen.pdf" target="_blank">Preprint</a> der Studie heißt es im Fazit unter anderem:</p>
<blockquote><p>In der Gesamtbeurteilung erweist sich das in Deutschland geltende gesetzliche Regelungssystem als unzureichend und wenig ausgereift. Dies gilt sowohl im Hinblick auf seine Effektivität als auch im Hinblick auf den Schutz der von Sperrverfügungen tangierten Grundrechte und sonstigen Werte.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Der mangelhafte Schutz der von Sperren erheblich tangierten Grundrechte und sonstigen Werte zeigt sich vor allem an der ungenügenden Regelung zu Eingriffen in das Fernmeldegeheimnis, den fehlenden Überlegungen und Normen zu Transparenz, Kontrolle und spezifischen Rechtsschutzmöglichkeiten sowie der nicht vorhandenen Kostenregelung. Bei der Durchführung von nationalen Sperrmaßnahmen im Internet geht es um derart zentrale Fragestellungen für die Freiheitsrechte der Bürger und die Integrität des Internet, dass der Versuch zum Aufbau eines einigermaßen effektiven Sperrsystems nicht ohne entsprechende Überlegungen und Leitenscheidungen des Gesetzgebers erfolgen darf.</p></blockquote>
<p>Ganz zum Schluss heißt es:</p>
<blockquote><p>Zum Scheitern verurteilt wäre daher die Erwartung oder der Versuch der KJM [der Auftraggeber des Studienprojekts - red. Anm.], aufgrund der bestehenden gesetzlichen Regelungen und mit den in Deutschland vorhandenen technischen Strukturen eine effektive Sperrpolitik gegen illegale Inhalte im Internet durchführen zu können, die über punktuelle Maßnahmen mit einer nur beschränkten und vor allem symbolischen Wirkung hinausgeht.</p></blockquote>
<p>Inwieweit die nun vorgestellten Pläne zur Sperrung von Internet-Seiten tatsächlich eine bewusste Vorbereitung für weitergehende Zensurmaßnahmen im Netz sind, bleibt bislang vor allem eine Frage der persönlichen Paranoia. Auffällig und äußerst bedenklich scheint mir, dass sich auch bei diesem Thema wieder die weitgehende Ahnungslosigkeit der politisch Verantwortlichen im Hinblick auf die Neuen Medien offenbart &#8211; sowohl was deren inhaltliche als auch technische Aspekte anbelangt. (Ein lesenswertes <a href="http://www.badische-zeitung.de/computer-medien-1/kinderpornos-wie-sperren" target="_blank">Interview</a>, dass sich vor allem mit den technischen Seiten der Probelmatik beschäftigt ist unlängst in meiner &#8220;Mutter-Zeitung&#8221; <a href="http://www.badische-zeitung.de/" target="_blank">BZ</a> erschienen).</p>
<p>Dass sich im Netz eine Kultur entwickelt (hat), die sich den üblichen Zugriffsmechanismen staatlicher Autoritäten entziehen könnte, scheint jedenfalls auch jene ein wenig zu beunruhigen, deren demokratische-freiheitliche Grundeinstellung ansonsten kaum in Frage zu stellen ist.</p>
<p>PS: Ich persönlich bin sehr gespannt, wann sich der erste  Site-Betreiber aus der Deckung wagen wird, und empört erklärt, dass auf seiner Homepage ein Stopp-Schild prangt, obwohl deren Inhalt nicht im Entferntesten etwas mit Kinderpornografie zu tun hat.</p>
<p><strong>Update vom 18.04:</strong> Eine interessante Ergänzung zum Thema <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,619749,00.html" target="_blank">meldet heute der Spiegel</a>.</p>
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		<title>Wir sind unbeliebt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurios]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht wirklich eine Überraschung: Eine aktuelle Studie belegt mal wieder, wie unbeliebt Journalisten sind. Den wenig schmeichelhaften Platz 13 (von 18) teilen sie sich mit Reiseveranstaltern. Immerhin: Noch unbeliebter (bzw. noch weniger vertrauenswürdig) sind Finanzberater, Gewerkschaftsführer, Fußballspieler (!), Autoverkäufer und &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; Politiker. Ehre wem Ehre gebührt: Vertrauens-Sieger sind Feuerwehrleute, gefolgt von Piloten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht wirklich eine Überraschung: Eine aktuelle Studie belegt mal wieder, wie unbeliebt Journalisten sind. Den wenig schmeichelhaften Platz 13 (von 18) teilen sie sich mit Reiseveranstaltern. Immerhin: Noch unbeliebter (bzw. noch weniger vertrauenswürdig) sind Finanzberater, Gewerkschaftsführer, Fußballspieler (!), Autoverkäufer und &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; Politiker. Ehre wem Ehre gebührt: Vertrauens-Sieger sind Feuerwehrleute, gefolgt von Piloten und Krankenschwestern. Wer mehr zu dem Thema wissen will, kann <a href="http://www.presseportal.de/pm/32522/1383633/reader_s_digest_deutschland" target="_blank">hier</a> weiterlesen.</p>
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