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	<title>NullEinsund42 &#187; Politik</title>
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	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
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		<title>Fundstückchen XIII: Reden ohne etwas zu sagen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 22:00:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine ganz kleine Randnotiz zur großen Affäre um unseren Bundespräsidenten ist dieses Interview mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Birgit Homburger, das ich heute morgen im Deutschlandfunk gehörte habe. Der Deutschlandfunk bemüht sich in der Regel nicht nur um eine hochwertige Berichterstattung, sondern auch um eine möglichst sinnige Auswahl der Interviewpartner zu einem bestimmten Thema. Hin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganz kleine Randnotiz zur großen Affäre um unseren Bundespräsidenten ist <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/05/dlf_20120105_0721_e9d3b5d3.mp3" target="_blank">dieses Interview mit der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Birgit Homburger</a>, das ich heute morgen im Deutschlandfunk gehörte habe. Der <a href="http://www.dradio.de/dlf/" target="_blank">Deutschlandfunk </a>bemüht sich in der Regel nicht nur um eine hochwertige Berichterstattung, sondern auch um eine möglichst sinnige Auswahl der Interviewpartner zu einem bestimmten Thema. Hin und wieder muss man sich aber auch in Köln offenbar mit Sprechblasen begnügen.</p>
<p>Homburgers Einlassungen zur Causa Wulff sind jedenfalls an Inhaltsleere kaum noch zu überbieten. Besonders nett wird es gegen Ende des Interviews, als sie zum bevorstehenden Dreikönigs-Treffen der FDP befragt wird. Als hätte der Interviewpartner den Play-Schalter eines Tonbandgeräts runtergedrückt, wird der Hörer mit einem Schwall parteipolitischer Parolen aus der Phrasendreschmaschine überschüttet &#8211; nachdem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Homburger" target="_blank">gute FDP-Frau</a> vorher zum eigentlichen Thema nur rumgeeiert hat. <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1644812/" target="_blank">Dieses kleine Interview</a> ist eine wunderbare Antwort auf die Frage, warum selbst wohlmeinende Zeitgenossen von der Politik und den Politikern in diesem Lande so langsam die Schnauze voll haben.</p>
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		<title>Fundstückchen XI: Stuttgart 21</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, in diesem Blog möglichst nicht auf aktuelle politische Ereignisse einzugehen. Stuttgart 21 aber ist &#8211; da ich der Stadt Stuttgart aus biografischen Gründen (überaus positiv) verbunden bin &#8211; aber dann doch ein Reizthema. Als Zeichen dafür, wie sich zumindest Teile der hiesigen Landesregierung von der Realität verabschiedet haben, folgendes Zitat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, in diesem Blog möglichst nicht auf aktuelle politische Ereignisse einzugehen. Stuttgart 21 aber ist &#8211; da ich der Stadt Stuttgart aus biografischen Gründen (überaus positiv) verbunden bin &#8211; aber dann doch ein Reizthema. Als Zeichen dafür, wie sich zumindest Teile der hiesigen Landesregierung von der Realität verabschiedet haben, folgendes <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2649844_0_1149_-kritik-am-polizeieinsatz-eine-bizarre-machtdemonstration-.html" target="_blank">Zitat aus der Stuttgarter Zeitung zu den heutigen Vorkommnissen im Stuttgarter Schlossgarten</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Rechtsstaat darf nicht vor der Agitation linksextremistischer  Protest-Anführer zurückweichen&#8221;</p></blockquote>
<p>Thomas Strobl, CDU-Generalsekretär von Baden-Württemberg</p>
<p>Das ist, mit Verlaub, hart an der Grenze zum Pathologischen.</p>
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		<title>Lesenswertes Dokument zum Thema Jugendgewalt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 21:58:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leider oft ziemlich versteckt finden sich im Netz viele Dokumente, die brisante und komplexe Themen relativ umfassend und gut aufbereitet behandeln. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bericht, den ein Sonderausschuss des baden-württembergischen Landtages anlässlich der Amok-Tragödie in Winnenden vor einem Jahr erstellt hat &#8211; speziell zum Thema Amok, aber auch darüber hinaus gehend ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider oft ziemlich versteckt finden sich im Netz viele Dokumente, die brisante und komplexe Themen relativ umfassend und gut aufbereitet behandeln. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bericht, den ein Sonderausschuss des baden-württembergischen Landtages anlässlich der Amok-Tragödie in Winnenden vor einem Jahr erstellt hat &#8211; speziell zum Thema Amok, aber auch darüber hinaus gehend ganz allgemein zum Thema Jugendgewalt.</p>
<p>Der Bericht ist <a href="http://www.landtag-bw.de/dokumente/parlamentsdokumentation/ergebnis.asp?WP=14&amp;Art=D&amp;drs=04325" target="_blank">auf den Seiten des Landtags von Baden-Württemberg</a> zu finden und hat einen beachtlichen Umfang von 888 Seiten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn im ersten Teil des Dokuments werden komprimiert wichtige und interessante Themen wie psychologische Aspekte von Amok-Taten, Waffenrecht, Medien und Gewalt, Einfluss von Computer und Internet, etc. behandelt. Die Erläuterungen stammen zum großen Teil aus den Anhörungen namhafter Experten, so dass man sich durch die Lektüre einen recht guten Überblick über den Stand der aktuellen Diskussion verschaffen kann. Die Ausführungen sind auch für (interessierte) Laien gut nachzuvollziehen &#8211; eine kluge Form der Aufbereitung war sicherlich, das komplexe Thema in Form von Leitfragen zu gliedern. Der Sonderausschuss ist auch zu einer Reihe praktischer Empfehlungen gekommen &#8211; erfreulicherweise in weiten Teilen in einem Partei übergreifenden Konsenz -, die ebenfalls in dem Bericht vorgestellt und erläutert werden.</p>
<p>Hier noch<a href="http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/6000/14_6000_D.PDF" target="_blank"> der direkte Link zu dem pdf-Dokument</a>.</p>
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		<title>Eine nachhaltige Karriere</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:10:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein nettes Gedicht von Klaus Pawlowski in der heutigen taz hat mich schmunzeln lassen: Offenbar machen sich doch so manche ihre (respektlosen) Gedanken über die nachhaltige Karriere des schönen Wörtchens &#8220;nachhaltig&#8221;. Dessen Gebrauch ist inzwischen wahrhaft nachhaltig inflationär und fast völlig beliebig. Im Koalitionsvertrag unserer aktuellen Regierung findet sich der Begriff &#8220;nachhaltig&#8221; bzw. dessen substantivierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wa&amp;dig=2010%2F02%2F11%2Fa0152&amp;cHash=850993b970" target="_blank">nettes Gedicht von Klaus Pawlowski</a> in der heutigen <a href="http://www.taz.de/" target="_blank">taz </a>hat mich schmunzeln lassen: Offenbar machen sich doch so manche ihre (respektlosen) Gedanken über die nachhaltige Karriere des schönen Wörtchens &#8220;nachhaltig&#8221;.</p>
<p>Dessen Gebrauch ist inzwischen wahrhaft nachhaltig inflationär und fast völlig beliebig. Im <a href="http://www.cdu.de/portal2009/29145.htm" target="_blank">Koalitionsvertrag unserer aktuellen Regierung</a> findet sich der Begriff &#8220;nachhaltig&#8221; bzw. dessen substantivierte (und noch schönere) Form &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; immerhin in 71-facher Ausführung. Bei einem Gesamtumfang von knapp 133 Seiten ist das schon eine stolze Quote.</p>
<p>Wie man mir einmal erklärt hat (und wie es sich auch mit den Angaben in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit" target="_blank">Wikipedia </a>deckt) stammt die Nachhaltigkeit ursprünglich aus der Forstwirtschaft und hat dort einen ganz simplen Hintergrund: Man sollte nicht mehr Bäume fallen als nachwachsen können.</p>
<p>Vor noch nicht allzu langer Zeit war die Nachhaltigkeit außer in Forst- und Landwirtschaftskreisen nachhaltig unbekannt. Heute kann man sich Äußerungen von Politikern und Wirtschaftsweisen ohne den nachhaltigen Gebrauch des Nachhaltigkeits-Begriffes kaum vorstellen. Übrigens: Recht oft meint einer, der heutzutage &#8220;nachhaltig&#8221; sagt, eigentlich das, was man früher mit &#8220;nachdrücklich&#8221; bezeichnet hat.</p>
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		<title>Deliziösen des Monats &#8211; Januar</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:04:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben<a href="http://www.flickr.com/photos/34975083@N03/" target="_blank"> Flickr</a>), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious</a>. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei &#8211; nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.</p>
<p>Nach so einer Art vorgezogener Winterpause wird es nun endlich Zeit für die Deliziösen vom Januar:</p>
<ul>
<li>Beginnen wir mit etwas Politischem: Spätestens seit die FDP ihr Herz für (Mit-)Inhaber von Hotelketten entdeckt hat, sind Parteispenden (wieder) ein heißes Thema. Wer sich mal etwas genauer darüber informieren möchte, wer wem wieviel spendet und wer von wem wieviel empfängt, bekommt auf <a href="http://www.parteispenden.unklarheiten.de/" target="_blank">unklarheiten.de</a> eine übersichtliche und äußerst interessante Zusammenstellung.</li>
<li>Dass <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter </a>nicht nur eine virtuelle Plauder-Ecke ist, sondern auch ein gutes Barometer dafür, was gerade über den Globus hinweg für Gesprächsstoff sorgt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Twitter selbst zeigt auf der Startseite, was gerade angesagt ist. Dabei spielen deutsche Themen allerdings kaum eine Rolle. Wer wissen möchte, worüber sich die Twitter-Sphäre hierzulande gerade Gedanken macht, wird dagegen auf <a href="http://twitterthemen.de/" target="_blank">Twitterthemen</a> fündig.</li>
<li>Weitgehend sinnfrei &#8211; es sei denn man betreibt kulturökonomische Studien &#8211; ist der <a href="http://www.vintageadbrowser.com/" target="_blank">Vintage Ad Browser</a>. Eine vergnügliche und optisch ansprechende Zeitreise aber ist es allemal: Die Seite versammelt, übersichtlich nach Jahrzehnten geordnet, alte (und auch nocht nicht ganz so alte) Werbeanzeigen &#8211; vorwiegend aus dem englischen Sprachraum. Für manchen einen noch interessanter ist womöglich die Schwester-Seite: der <a href="http://www.coverbrowser.com/" target="_blank">Cover Browser </a>mit Covern von (vornehmlich) Comics und Büchern.</li>
<li>Ich weiß nicht wieviele von den Lesern dieses Blogs den Editor <a href="http://www.vim.org/" target="_blank">Vim </a>nutzen (vielleicht doch ein paar &#8211; allen anderen, die auch nur ansatzweise ein Herz für etwas tiefergehende Computerei, kann ich diesen Meilenstein textverarbeitender Programmierkunst nur ans Herz legen). Wer auf kurzweilige Art mehr über Vim erfahren möchte und des Englischen einigermaßen mächtig ist, dem seien jedenfalls die <a href="http://vimeo.com/6999927">Vimeo-Vim-Videos</a> von <a href="http://derekwyatt.org/" target="_blank">Derek Wyatt</a> empfohlen. Der Typ ist eine unwiderstehliche Mischung aus durchgeknalltem Freak und schwer kompetentem Hacker &#8211; ich jedenfalls habe noch mich in puncto Software-Training noch selten so gut unterhalten und belehrt gefühlt.</li>
</ul>
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		<title>Fundstückchen IX: Die Mächtigsten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:24:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rankings sind ja immer wieder nett. Auf Yahoo findet sich aktuell die von Forbes ermittelte Hitliste der mächtigsten Menschen auf diesem Planeten. Die ersten drei Plätze mit den Staatsführern der USA, China und Russland (in dieser Reihenfolge) sind nicht wirklich überraschend, nachvollziehbar ist auch, dass bereits auf Platz 5 die Google-Boys Sergey Brin und Larry [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rankings sind<a href="http://www.alexanderhuber.de/2009/08/26/medien-im-ranking-fieber/" target="_self"> ja immer wieder nett</a>. Auf Yahoo findet sich aktuell die von Forbes ermittelte <a href="http://finance.yahoo.com/career-work/article/108139/the-worlds-most-powerful-people-2009" target="_blank">Hitliste der mächtigsten Menschen</a> auf diesem Planeten. Die ersten drei Plätze mit den Staatsführern der USA, China und Russland (in dieser Reihenfolge) sind nicht wirklich überraschend, nachvollziehbar ist auch, dass bereits auf Platz 5 die Google-Boys Sergey Brin und Larry Page auftauchen. Etwas verwunderlich finde ich dagegen, dass immerhin auf Platz 12 Sivio Berlusconi rangiert; nur ein Platz hinter dem Papst, dafür aber &#8211; wie ärgerlich &#8211; drei Plätze vor Angela Merkel, die es immerhin als &#8220;mächtigste Frau des Planeten&#8221; noch unter die Top-15 dieser Liste geschafft hat.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Kinderkrebs und Krümmel: eine interessante Spurensuche</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 21:11:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vergangenen Sonntag habe ich einen längeren Text (um genau zu sein: einen für unsere Zeitung sehr langen) Text über die sogenannte KiKK-Studie geschrieben, die sich mit dem Kinderkrebs-Risiko im Umkreis von Atomkraftwerken beschäftigt. Das Timing für diesen Text erwies sich als ziemlich gut, das war aber &#8211; ich muss es gestehen &#8211; purer Zufall: Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Sonntag habe ich einen längeren Text (um genau zu sein: einen für unsere Zeitung <em>sehr</em> langen) Text über die sogenannte KiKK-Studie geschrieben, die sich mit dem Kinderkrebs-Risiko im Umkreis von Atomkraftwerken beschäftigt. Das Timing für diesen Text erwies sich als ziemlich gut, das war aber &#8211; ich muss es gestehen &#8211; purer Zufall: Am Tag vor Erscheinen des Textes kam die Meldung, dass das AKW Krümmel, das auch beim Thema Kinderkrebs-Verdacht eine zentrale Rolle spielt, wegen neuerlicher Pannen vom Netz genommen wurde. Auch in den letzten Tagen hat dieses Kraftwerk und sein Betreiber Vattenfall ja die Schlagzeilen beherrscht und dafür gesorgt, dass es ein neues, altes Wahlkampfthema gibt.</p>
<p>Wahlkampf möchte ich an dieser Stelle nicht machen (auch wenn meinem Text eine gewisse Tendenz nicht abzusprechen ist), aber darauf hinweisen, dass <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/wissenschaft-im-zwielicht/" target="_self">der Artikel nun auch in diesem Blog zu finden ist</a>. An dieser Stelle noch ein paar Links, die mir bei der interessanten Recherche weitergeholfen haben:</p>
<ul>
<li>Das <a href="http://www.bfs.de/de/bfs" target="_blank">Bundesamt für Strahlenschutz</a> hat auf seiner Homepage umfrangreiches<a href="http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs" target="_blank"> Material zur KiKK-Studie zusammengetragen</a>. Daran lässt sich auch der Verlauf der Diskussion ganz gut nachvollziehen.</li>
<li>Umfangreiches Material zur Studie und zur anschließenden Diskussion stellt auch die <a href="http://www.kinderkrebsregister.de/" target="_blank">Homepage des Deutschen Kinderkrebsregisters</a> in Mainz unter dem Menüpunkt &#8220;Presse und Stellungnahmen&#8221; bereit.</li>
<li>Ihre Sicht der Dinge zum Thema Kinderkrebs im Umfeld von AKW stellt die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) <a href="http://www.ippnw.de/atomenergie/artikel/32caa2ddc0/kinderkrebs-um-atomkraftwerke.html" target="_blank">auf dieser Seite dar</a>. Dort lässt sich auch eine neue Broschüre zum Thema herunterladen.</li>
<li>Auf der sehr informativen (aber etwas unübersichtlichen) Seite <a href="http://www.strahlentelex.de/" target="_blank">Strahlentelex</a> des Berliner Journalisten Thomas Dersee habe ich das in meinem Artikel erwähnte Dokument über die Geschichte und Interpretation der Strahlenschutzbestimmungen von Prof. Dr. Roland Scholz gefunden. Das Dokument ist aufgeteilt in<a href="http://www.strahlentelex.de/_E1_Das_30-Millirem-Konzept_Scholz_R_Seite_1-34.pdf" target="_blank"> Teil 1</a> und <a href="http://www.strahlentelex.de/_E2_Das_30-Millirem-Konzept_Scholz_R_Seite%2035-64.pdf" target="_blank">Teil 2.</a> Ich kann die Lektüre nur empfehlen, denn trotz des wissenschaftlichen Themas schreibt Scholz gut strukturiert und verständlich. Außerdem finden sich <a href="http://www.strahlentelex.de/kinderkrebs_bei_atomkraftwerken.htm" target="_blank">auf der Seite zum Thema Kinderkrebs </a>noch viele weitere Dokumente.</li>
<li>Der auch in meinem Text erwähnte Physiker Alfred Körblein hat sich intensiv mit dem Thema radioaktive Niedrigstrahlung beschäftigt und  sehr viel interessantes (wenn auch für Laien nicht immer ganz einfach zu verstehendes) Material auf<a href="http://www.alfred-koerblein.de/" target="_blank"> seiner Homepage</a> zusammengetragen. Besonders bemerkenswert finde ich seine <a href="http://www.alfred-koerblein.de/chernobyl/deutsch/index.htm" target="_blank">Beobachtungen im Nachgang zur Tschernoby-Katastrophe</a>.</li>
<li>Eine spannende Lektüre sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_Lengfelder" target="_blank">Prof. Dr. Dr. Edmund Lengfelders</a> Einlassungen über die Behinderungen, die er und einige seiner Kollegen im Zuge seiner Arbeit bei der Untersuchungskommission Krümmel erfahren haben &#8211; <a href="http://www.strahlentelex.de/Leukaemie-Anhoerung%20Vorlage%2014-N%20Edmund%20Lengfelder.pdf" target="_blank">zu finden ebenfalls auf Strahlentelex</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Lesestoff zum Streik der Erzieherinnen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 15:19:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Arbeitskampfes von Erzieherinnen und Sozialarbeitern habe ich Ende Mai einen Essay in Der Sonntag  geschrieben, der auf ein erfreulich breites Echo gestoßen ist. Darin geht es weniger um den Streik selbst als vielmehr um allgemeine Gedanken zur Krise der Sozialberufe. Nun stelle ich den Text online, in der Hoffnung, dass die eine oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Arbeitskampfes von Erzieherinnen und Sozialarbeitern habe ich Ende Mai <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/die-wahren-eliten/" target="_self">einen Essay in <em>Der Sonntag</em>  geschrieben</a>, der auf ein erfreulich breites Echo gestoßen ist. Darin geht es weniger um den Streik selbst als vielmehr um allgemeine Gedanken zur Krise der Sozialberufe. Nun <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/die-wahren-eliten/" target="_self">stelle ich den Text online</a>, in der Hoffnung, dass die eine oder der andere ihn hier auch noch lesen mag.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Silvana und Silvaner</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 11:57:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zeit für einen kleinen polit-kulinarischen Einwurf: Quasi im Endspurt zur Europawahl gibt es zu dieser sträflich unterschätzten Abstimmung nun doch noch knackige Schlagzeilen. Freilich &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; nicht um Inhalte, sondern um Personen. Genauer gesagt um die europäische Spitzenkandidatin der Liberalen Silvana Koch-Mehrin, von Spöttern und politischen Gegnern (und Neidern?) ob ihrer medialen Präsenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit für einen kleinen polit-kulinarischen Einwurf: Quasi im Endspurt zur Europawahl gibt es zu dieser sträflich unterschätzten Abstimmung nun doch noch knackige Schlagzeilen. Freilich &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; nicht um Inhalte, sondern um Personen. Genauer gesagt um die europäische Spitzenkandidatin der Liberalen <a href="http://www.koch-mehrin.de/" target="_blank">Silvana Koch-Mehrin</a>, von Spöttern und politischen Gegnern (und Neidern?) ob ihrer medialen Präsenz unter der Hand auch mal als &#8220;Paris Hilton der Europapolitik&#8221; bezeichnet. Koch-Mehrin muss sich dieser Tage einer Affäre erwehren, in der es unter anderem um Präsenzzeiten in Straßburg und Brüssel, um Nebeneinkünfte, Vorwürfe bezüglich einer Falschaussage unter Eid und Einschüchterung der Presse geht. Eine gute Zusammenfassung des <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/345/470889/text/" target="_blank">derzeitigen Standes der Debatte gibt die Süddeutsche Zeitung </a>- so richtig losgetreten wurde die ganze Angelegenheit, die als Posse begann und sich nun zu einer Lawine entwickelt, unter anderem von der <a href="http://www.faz.net/s/Rub4D092B53EEAA4A45A7708962A9AD06AF/Doc~EAF23FE848FB342629F84718A76687EEC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ </a>und einem Blog aus NRW, den <a href="http://www.ruhrbarone.de/die-eidesstattliche-versicherung-von-fpd-kandidatin-koch-mehrin/" target="_blank">ruhrbaronen</a>.</p>
<p>Frau Koch-Mehrin weiß aber schon seit geraumer Zeit zu polarisieren, ihr Vorname ist dabei willkommener Aufhänger für bedeutungsvolle Anspielungen. Ihre süddeutschen CDU-Konkurrenten, die beiden Europapolitiker Andreas Schwab und Daniel Caspary, haben schon vor geraumer Zeit die Internetseite <a href="http://www.silvana-fuer-europa.de/" target="_blank">Silvaner für Europa </a>ins Leben gerufen, auf der Koch-Mehrin namentlich zwar gar nicht auftaucht, die Anspielungen jedoch unüberhörbar sind.</p>
<p>An diesen Brückenschlag zwischen Politik und Genuss möchte ich nun Anknüpfen mit einem jüngst erschienen <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/tausendsassa-und-stiefkind/" target="_self">Artikel über <em>den</em> Silvaner</a>. Im Gegensatz zur Fast-Namensvetterin machte diese feine Rebsorte nämlich über lange Jahre kaum noch Schlagzeilen. Sehr zu Unrecht, wie ich finde.</p>
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		<title>Lebensgefährliches Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 16:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie Spiegel-Online berichtet, läuten unsere Politiker, die ja immer besser zu wissen meinen, was gut für uns ist, eine  eine neue Folge der beliebten Serie &#8220;Abschrecken, Drohen, Verbieten&#8221; ein. Danach sollen künftig grässliche Bilder von siechen Körperteilen auf Zigarettenschachteln Rauchern ihr Laster (noch) madig(er) machen. Dazu kam mir eine Glosse in den Sinn, die ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,627677,00.html" target="_blank"><em>Spiegel-Online</em> </a>berichtet, läuten unsere Politiker, die ja immer besser zu wissen meinen, was gut für uns ist, eine  eine neue Folge der beliebten Serie &#8220;Abschrecken, Drohen, Verbieten&#8221; ein. Danach sollen künftig grässliche Bilder von siechen Körperteilen auf Zigarettenschachteln Rauchern ihr Laster (noch) madig(er) machen.</p>
<p>Dazu kam mir eine Glosse in den Sinn, die ich für fünfeinhalb Jahren geschrieben habe. Damals waren es nur Gedanken aus Spaß. Aber bekanntlich wird aus Spaß manchmal Ernst. <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/leben-ist-immer-lebensgefahrlich/" target="_self">Zu lesen hier</a>.</p>
<p>PS: Nur so am Rande &#8211; Ich bin Nichtraucher</p>
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