<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NullEinsund42 &#187; Software</title>
	<atom:link href="http://www.alexanderhuber.de/tag/software/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.alexanderhuber.de</link>
	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Jan 2012 09:31:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Minecraft</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2011/04/15/minecraft/</link>
		<comments>http://www.alexanderhuber.de/2011/04/15/minecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexanderhuber.de/?p=753</guid>
		<description><![CDATA[Ich interessiere mich für Computerspiele, trotzdem bin ich alles andere als ein leidenschaftlicher Zocker. Im Mittelpunkt meines Interesses steht meistens die Frage, wie ein Spiel funktioniert &#8211; welche Mechanismen und Ideen dahinter stecken. Ist das für mich einigermaßen geklärt, erlahmt das Interesse meist schnell, großes Durchhaltevermögen bei Videospielen besitze ich nicht. Möglicherweise hat sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alexanderhuber.de/wp-content/uploads/2011/04/minecraftshot1a.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-775" title="Minecraft-Screenshot" src="http://www.alexanderhuber.de/wp-content/uploads/2011/04/minecraftshot1a-300x168.jpg" alt="Ein neuer Tag beginnt in der Minecraft-Welt" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Ich interessiere mich für Computerspiele, trotzdem bin ich alles andere als ein leidenschaftlicher Zocker. Im Mittelpunkt meines Interesses steht meistens die Frage, wie ein Spiel funktioniert &#8211; welche Mechanismen und Ideen dahinter stecken. Ist das für mich einigermaßen geklärt, erlahmt das Interesse meist schnell, großes Durchhaltevermögen bei Videospielen besitze ich nicht.</p>
<p>Möglicherweise hat sich das mit der Entdeckung von <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">Minecraft </a>geändert. Doch auch wenn die bislang anhaltende Begeisterung nachlassen sollte, kann ich jetzt schon sagen, dass Minecraft mit ziemlichem Abstand das Computerspiel ist, das mich bislang am meisten begeistert hat.</p>
<p>Der eine oder andere dürfte bereits von diesem Spiel gehört haben, zumal es bereits Thema auch in den <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,723939,00.html#" target="_blank">Mainstream-Medien</a> war. Worum geht&#8217;s in Minecraft? Auf der <a href="http://www.minecraft.net/" target="_blank">Homepage des Spiels</a> steht eine kurze, aber treffende Beschreibung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Minecraft ist ein Spiel, in dem es darum geht Blöcke zu platzieren, mit denen sich alles bauen lässt, was du dir vorstellen kannst. In der Nacht kommen die Monster &#8211; achte darauf einen Unterschlupf zu bauen, bevor das geschieht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im folgenden möchte ich anhand einiger Punkte aufführen, was Minecraft für mich so faszinierend macht (ich bin da nicht allein &#8211; mehr als 1,9 Millionen haben das Spiel zu dem Zeitpunkt gekauft, da diese Zeilen geschrieben werden &#8211; und das, obwohl Minecraft offiziell noch gar nicht fertig ist).</p>
<ul>
<li><strong>Das Grundprinzip von Minecraft ist relativ simpel &#8211; doch es ermöglicht schier endlose Möglichkeiten.</strong> Alles in Minecraft basiert auf der einfachen Form eines Würfels. Es geht darum, diese Würfel in irgendeiner Form zu sammeln und daraus Neues entstehen zu lassen. Minecraft wird hin und wieder mit Lego verglichen &#8211; was die Sache ganz gut trifft. Aus einer vielfältigen, aber immer noch überschaubaren Menge von Grundelementen lassen sich neue Welten erschaffen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.</li>
<li><strong>Minecraft ist ein offenes Spiel,</strong> in dem es kein klar definiertes Ziel gibt. Man kann sich mit den Dingen beschäftigen, die einen gerade interessieren: Ein Haus, ein Schloss, eine ganze Stadt oder noch etwas Größeres bauen. Sich auf die Suche nach seltenen Rohstoffen machen. Eine effiziente Verteidigungsstrategie gegen die Monster austüfteln. Ein Kunstwerk aus farbiger Wolle erschaffen. Ein weiteres Stück der riesigen Welt erkunden. Oder &#8230; Trotz seiner Offenheit hält Minecraft eine Menge motivierender Elemente bereit. Die virtuelle Welt <a href="http://secondlife.com/" target="_blank">Second Life</a>, um die es einmal einen Riesen-Hype gab, ist nicht zuletzt deshalb wieder in der Versenkung verschwunden, weil viele Nutzer nicht so recht wussten, was sie in dieser Welt eigentlich anstellen sollten. Die Spielewelt von Minecraft bringt einen dagegen immer wieder auf neue Ideen und Projekte, die man ausprobieren möchte. Zudem gilt es, sich in einer nicht immer freundlichen Umgebung (vor allem nachts) zu behaupten. Die &#8220;Feinde&#8221; in Minecraft sind zwar nicht wirklich Furcht erregend, dennoch vermag das Spiel eine wunderbar kitzelnde Spannung aufzubauen.</li>
<li><strong>Die Welt von Minecraft ist faszinierend groß.</strong> Angeblich soll sie <a href="http://www.minecraftforum.net/viewtopic.php?f=1020&amp;t=35905&amp;sid=0c97379d98c868f2195a7d8713fc9789#WorldSize" target="_blank">achtmal so groß sein wie die Erde</a>. An anderer Stelle las ich, sie sei unendlich &#8211; nur würde sie immer &#8220;buggier&#8221; (also fehlerhafter) je weiter man an ihren Rand käme. Fakt ist: Es gibt unendlich viel zu entdecken. Und jedesmal, wenn man ein neues Spiel startet, sieht die Welt wieder anders aus.</li>
<li><strong>Die Grafik ist klasse.</strong> Das mag auf den ersten Blick merkwürdig klingen. Denn der erste Blick zeigt eine Grafik, die ziemlich &#8220;retro&#8221; wirkt und an die Pixelkunst längst vergangener Videospielzeiten erinnert. Doch mit Hilfe dieser Grafik entstehen faszinierende Landschaften. Wer einmal auf einem Minecraft-Berg stand, der bis in die Wolken reicht, und dann seinen Blick über die Umgebung schweifen lässt (womöglich noch bei Sonnenuntergang), weiß, was ich meine. Besonders clever sind die Lichteffekte in dem Spiel &#8211; etwa wie präzise die Beleuchtung von Fackeln (in Minecraft sehr wichtig!) simuliert wird. Übrigens, wem die Original-Grafik von Minecraft nicht so zusagt: Es existieren inzwischen unzählige sogenannter Texture-Packs, mit denen sich die Optik des Spiel verändern lässt.</li>
<li><strong>Die Geräusche und die Musik sind sehr stimmig.</strong> Sie sorgen trotz der wenig realistischen Grafik für ein echtes Gänsehautfeeling im Spiel. Außerdem sind sie für den Spielfluss selbst sehr wichtig. Wer mit dem Ohr orten kann, aus welcher Richtung ein Zombie grummelt, hat bessere Überlebenschancen. Die Akustik spielt in Mincraft nicht zuletzt auch deshalb eine große Rolle, weil der Spieler &#8211; Ressourcen und Kreativität vorausgesetzt &#8211; sich seine eigenen Soundmaschinen bauen kann.</li>
<li><strong>Minecraft ermöglicht kommunikatives Spielvergnügen.</strong> Ich haben den Multiplayer-Part noch nicht wirklich ausgiebig ausprobiert, doch es gibt inzwischen unzählige Minecraft-Communities auf diversen Servern, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte des Spiels betonen. Zudem besteht die Möglichkeit ein eigenes kleines Minecraft-Netzwerk in der Familie oder im Freundeskreis aufzubauen.</li>
<li><strong>Minecraft ist ein kindertaugliches Spiel.</strong> Nach meinem Dafürhalten bringt das Spiel eine Menge kreativer Anreize mit sich, die es auch pädagogisch sinnvoll erscheinen lassen. Der eine oder andere mag einwenden, dass in Minecraft ja auch Monster vorkommen, die man unter Umständen sogar &#8220;töten&#8221; muss. Doch allein schon aufgrund der wenig realistischen Grafik wird das Spielgeschehen soweit ins Spielerische gerückt, dass Kinder ab etwa acht Jahren damit souverän umgehen müssten. Zudem lässt sich die Spielschwierigkeit auf &#8220;peaceful&#8221; (friedlich) stellen &#8211; was bei kleinen Minecraft-Anfängern ohnehin zu empfehlen ist: Damit wird das Auftreten von Monstern unterbunden, und der Spieler kann sich ganz auf seine Bau- und Entdeckungsaktivitäten konzentrieren.</li>
<li><strong>Minecraft lässt sich flexibel spielen.</strong> Minecraft ist in der betriebssystemübergreifenden Programmiersprache <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Java_%28Programmiersprache%29" target="_blank">Java</a> geschrieben. Es gibt sogenannte Clients (das heißt eigenständige Spielprogramme) für diverse Betriebssysteme. Am einfachsten aber lässt sich das Spiel über einen (halbwegs aktuellen) Internetbrowser ausführen, egal ob unter Windows, Linux oder Mac. Dennoch sollte man auf eines hinweisen: Die Anforderungen an die Hardware sind nicht zu unterschätzen. Aufgrund der Komplexität des Spiels sollte man mit einem Rechner an den Start gehen, der noch nicht allzuviele Jahre auf dem Buckel hat.</li>
<li><strong>Minecraft ist offen für weitergehende Spiele-Ideen.</strong> Minecraft ist ein kommerzielles Spiel &#8211; dennoch gibt es eine Menge Möglichkeiten, für findige Köpfe anzudocken und das Spiel weiterzuentwickeln. Die Texture-Packs, die die Optik von Minecraft verändern, habe ich schon erwähnt. Zudem gibt es mittlerweile unzählige sogenannter Mods, die das Original-Minecraft ergänzen und/oder verändern.</li>
<li><strong>Minecraft ist günstig.</strong> Es gibt sogar eine kostenlosen Version, für die man sich nur registrieren muss, die aber veraltet ist. Die aktuelle Beta-Version kostet 14,95 Euro, wenn das Spiel fertig ist, soll es 20 Euro kosten. Das ist angesichts der üblichen Computerspiel-Preise (und wie ich hoffentlich überzeugend ausgeführt habe: angesicht des Umstandes, ein wirklich außergewöhnliches Spiel zu erwerben) ein Schnäppchen. Zudem muss man &#8211; zumindest bis jetzt &#8211; für Updates nicht zusätzlich bezahlen und kann das Spiel auf verschiedenen Computern und Betriebssystemen nutzen. Der Hintergrund für diese günstigen Preise ist übrigens durchaus interessant: Minecraft ist ein sogenanntes <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Indie_game" target="_blank">Indie-Game</a>, das heißt es wurde nicht von einem der großen, kommerziellen Game-Publisher veröffentlicht, sondern zunächst von einer einzelnen Person, dem schwedischen Programmierer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Markus_Persson" target="_blank">Markus Persson</a>, entwickelt. Persson, unter dem Alias <a href="http://notch.tumblr.com/" target="_blank">Notch </a>im Netz unterwegs, soll trotz des moderaten Preises für seine Erfindung bereits Millionär sein. Mittlerweile hat Notch die Firma <a href="http://www.minecraftwiki.net/wiki/Mojang_AB" target="_blank">Mojang</a> gegründet, die sich unter anderem um die weitere Entwicklung von Minecraft kümmert.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alexanderhuber.de/2011/04/15/minecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lesestoff: Ein freies Bild der Erde</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2010/02/23/lesestoff-ein-freies-bild-der-erde/</link>
		<comments>http://www.alexanderhuber.de/2010/02/23/lesestoff-ein-freies-bild-der-erde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dreiländereck]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexanderhuber.de/?p=550</guid>
		<description><![CDATA[Alle kennen Google Earth und Google Maps &#8211; für Schlagzeilen sorgt der Suchmaschinengigant dieser Tage ja wieder mal wegen seines Dienstes Streetview, dessen Deutschlandstart für Spätsommer 2010 angekündigt wurde und der für heftige Datenschutz-Diskussionen sorgt, wie man sie sich bei weitaus brisanteren Datenschutzthemen auch mal wünschen würde. Wie dem auch sei, die in der Regel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle kennen Google Earth und Google Maps &#8211; für Schlagzeilen sorgt der Suchmaschinengigant dieser Tage ja wieder mal wegen seines Dienstes Streetview, dessen Deutschlandstart für Spätsommer 2010 angekündigt wurde und der für <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aigner-will-fuer-Google-Street-View-engere-gesetzliche-Grenzen-938443.html" target="_blank">heftige Datenschutz-Diskussionen</a> sorgt, wie man sie sich bei weitaus brisanteren Datenschutzthemen auch mal wünschen würde. Wie dem auch sei, die in der Regel kostenlose Nutzung der geographischen Google-Angebote (und anderer ähnlicher Dienste, z.B. von Yahoo oder Microsoft) lassen mitunter vergessen, dass die zugrundeliegenden Geodaten mitnichten frei &#8211; im Sinne von frei verwendbar &#8211; sind.</p>
<p>Der Gegenentwurf heißt <a href="http://www.openstreetmap.org/" target="_blank">Openstreetmap</a>, der wieder einmal zeigt, welches Potenzial das Internet als &#8220;Mitmach-Web&#8221; hat, welche Schwierigkeiten aber auch ein solches Mammut-Projekt nach dem Wikipedia-Prinzip mit sich bringt. Eine ausführlichere Darstellung von Openstreetmap, das es mittlerweile bis in die Markgräfler Provinz geschafft hat, gibt es <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/ein-freies-bild-der-erde/" target="_self">in meiner Texte-Abteilung</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alexanderhuber.de/2010/02/23/lesestoff-ein-freies-bild-der-erde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WolframAlpha &#8211; Who are you?</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/26/wolframalpha-who-are-you/</link>
		<comments>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/26/wolframalpha-who-are-you/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexanderhuber.de/?p=338</guid>
		<description><![CDATA[I am a computational knowledge engine antwortet WolframAlpha. Und auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben, ist ja schon mal etwas für ein Computerprogramm. Die &#8220;rechenbetonte Wissensmaschine&#8221;, so die ungefähre Übersetzung, sorgt dieser Tage für einige Schlagzeilen. Zuletzt die, dass WolframAlpha diskriminierende Antworten geben soll, weil das Programm beim Suchbegriff &#8220;black&#8221; in einem Synonyme-Diagramm Begriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>I am a computational knowledge engine</p></blockquote>
<p>antwortet <a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">WolframAlpha</a>. Und auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben, ist ja schon mal etwas für ein Computerprogramm. Die &#8220;rechenbetonte Wissensmaschine&#8221;, so die ungefähre Übersetzung, sorgt dieser Tage für einige Schlagzeilen. Zuletzt die, dass WolframAlpha diskriminierende Antworten geben soll, weil das Programm beim Suchbegriff &#8220;black&#8221; in einem Synonyme-Diagramm Begriffe wie &#8220;dumb&#8221; in unmittelbarer Nachbarschaft platziert hat. (Das kann eben dabei herauskommen, wenn man Maschinen rechnen lässt. Wobei ich meine, dass WolframAlpha-Team hat da inzwischen schon &#8220;nachgebessert&#8221;).</p>
<p>Auch abseits von derartigen Spezialitäten ist der Rummel um die neue Internet-Seite, die als Suchmaschine nur ungenügend beschrieben ist, in der Tat erstaunlich. Google listet mittlerweile über 5 Millionen Treffer bei der Suche nach &#8220;Wolfram Alpha&#8221;, bei <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious</a> wurde die Seite bereits knapp 12000 Mal abgelegt und ist dort die mit Abstand am häufigsten gebookmarkte Seite des vergangenen Monats. Legion sind inzwischen auch schon die Medienberichte, die sich mit WolframAlpha beschäftigt haben. (Besonders viele davon erschienen, noch bevor WolframAlpha überhaupt gestartet war. Was nebenbei die Frage aufwirft, ob diese Form des oft schon hysterisch anmutenden Ankündigungsjournalismus nicht langsam ausufert). So hat zum Beispiel <em>Spiegel-Online</em> in bewährter Manier <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,612268,00.html" target="_blank">die Hype-Maschinerie angeworfen</a> und sich dabei vor allem auf einen <a href="http://www.twine.com/item/122mz8lz9-4c/wolfram-alpha-is-coming-and-it-could-be-as-important-as-google" target="_blank">Blogeintrag von Web-Unternehmer Nova Spivack </a>berufen. Um nach dem Start des Projekts &#8211; als sich kritische Stimmen mehrten &#8211; besagten Spivack in einem Interview vor die Brust zu nehmen und ihn mit den vielerorts geäußerten Enttäuschungsbekundungen zu konfrontieren.<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,625657,00.html" target="_blank"> Das Interview ist</a>, sagen wir mal so, wenig zielführend, weil es über WolframAlpha kaum etwas zu sagen hat und dafür mehr über die Zukunft von Suchmaschinen allgemein schwadroniert wird. Ein wichtiges Statement lesen wir aber gleich zu Beginn. Auf die Frage:</p>
<blockquote><p>Jetzt ist die vermeintliche Wundersuchmaschine öffentlich zugänglich, und Experten zeigen sich reihenweise enttäuscht &#8211; zu Recht?</p></blockquote>
<p>antwortet Spivack:</p>
<blockquote><p>Nein, dieses Urteil kann ich nicht teilen. Es beruht auf falschen Erwartungen.</p></blockquote>
<p>Tatsächlich wartet die Welt (oder zumindest gewisse Teile der Welt) sehnsüchtig auf den Google-Killer. Daher auch der Hype um WolframAlpha, sieht man doch in dem Kopf der dahintersteckt &#8211; es handelt sich um den Physiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Wolfram" target="_blank">Stephen Wolfram</a> &#8211; eine Persönlichkeit, die in der Lage wäre, dem Suchmaschinen-Giganten Paroli zu bieten. Doch wer WolframAlpha mit Google vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen. Während Google auf jegliche Suchbegriffe Fundstücke (also Links) im weltweiten Netz ausspuckt, verzichtet WolframAlpha auf eine Linkliste und versucht auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben. Das gelingt, es sei an dieser Stelle ausdrücklich angemerkt, bislang eher schlecht als recht. Und dennoch meine ich nach  ersten eigenen Versuchen, dass es Sinn macht, dieses Projekt weiter im Auge zu behalten und hin und wieder neu zu testen. (Schließlich befindet sich WolframAlpha nach eigenem Bekunden noch in der Startphase).</p>
<p>Nochmal &#8211; weil diese Unterscheidung wirklich wichtig ist, um Missverständnisse zu vermeiden: Google liefert Antworten auf die Frage: Wo finde ich was im Web?. WolframAlpha versucht, Fragen direkt zu beantworten (Was nebenbei bemerkt so ziemlich das ehrgeizigste Ziel ist, dass man sich in der Informatik überhaupt setzen kann &#8211; weil es direkt in das anspruchsvolle Feld der künstlichen Intelligenz führt. Dementsprechend beginnen WolframAlphas Schwierigkeiten derzeit oft schon damit, dass das Programm Schwierigkeiten hat, den Fragesteller überhaupt zu verstehen -<em> </em>&#8220;Wolfram<span>|</span>Alpha isn&#8217;t sure what to do with your input.&#8221;)</p>
<p>Über weite Strecken erinnert WolframAlpha also weniger an Google oder andere Suchmaschinen als vielmehr an einen Wikipedia-Eintrag im Stichwort-Format. Stark zeigt sich die &#8220;Wissensmaschine&#8221; vor allem beim Faktenwissen. Auf die Frage nach den größten Ländern der Erde etwa gibt es flugs eine schön übersichtliche Liste, sortiert nicht nur nach Fläche, sondern auch nach Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft. Die Eingabe einer Stadt liefert knapp die wichtigsten Daten, wie Lage, Einwohnerzahl und &#8211; ganz aktuell &#8211; das Wetter. Zwei Städte in der Suchmaske werden verglichen und es gibt auch gleich eine Entfernungsangabe. Derartige Vergleich funktionieren auch mit anderen geographischen Daten (z.B. Ländern und Bergen) oder auch mit Aktienkursen.</p>
<p>Dass US-Präsident Barack Obama zum Zeitpunkt, da dieser Artikel entsteht, 47 Jahre, 9 Monate und 22 Tage alt ist, erfahre ich ohne Umschweife auf die Frage &#8220;How old is Barack Obama&#8221;. Analog klappt das auch mit Angela Merkel und Klaus Zumwinkel, aber leider (noch?) nicht mit Michael Ballack. Immerhin: Im Erfolgsfalle zeigt sich die Stärke der &#8220;rechenbetonten Wissensmaschine&#8221;, weil sie mir eine Antwort liefert, für die ich sonst &#8211; eben &#8211; selbst rechnen müsste. Natürlich kann man mit WolframAlpha auch die Mehrwertsteuer be- und Währungen tagesaktuell umrechnen, aber das geht mit Google ja bekanntlich auch.</p>
<p>Ein nettes Gimmick ist der Versuch, mit WolframAlpha eine Unterhaltung zu beginnen. Eine Selbstauskunft liefert das Programm, wie eingangs erwähnt, ja schon mal. Außerdem erklärt es, dass es (zum Zeitpunkt, da diese Zeilen geschrieben werden)  &#8220;10 days  13 hours  26 minutes  43.81 seconds&#8221; alt ist. Dass es (derzeit) noch kein deutsch versteht, aber:</p>
<blockquote><p>I hope to learn many languages, but for now I only know English.</p></blockquote>
<p>Und (auf die Frage, was WolframAlpha mag):</p>
<blockquote><p>I like to explore the computational universe</p></blockquote>
<p>Besonders nett (da passend zu dem Titel diese Blogs) ist Wolfram Alphas Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/26/wolframalpha-who-are-you/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundstückchen III</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/08/fundstuckchen-iii/</link>
		<comments>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/08/fundstuckchen-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 21:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexanderhuber.de/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[Scheint schon ein älterer Hut zu sein, und eigentlich ist Ostern ja gerade vorbei. Trotzdem hier diese kleine Entdeckung, die vielleicht noch nicht alle Freunde der quelloffenen Büro-Software kennen: Wer im OpenOffice-Programm Calc (Tabellenkalkulation) folgende &#8220;Formel&#8221; eingibt, wird zu einer Runde Space-Invaders aufgefordert: =GAME(&#8220;StarWars&#8221;) Danach selbstredend die Return-Taste drücken. Im OpenOffice-Wiki gibt&#8217;s noch mehr Hinweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheint schon ein älterer Hut zu sein, und eigentlich ist Ostern ja gerade vorbei. Trotzdem hier diese kleine Entdeckung, die vielleicht noch nicht alle Freunde der quelloffenen Büro-Software kennen: Wer im <em>OpenOffice</em>-Programm <em>Calc</em> (Tabellenkalkulation) folgende &#8220;Formel&#8221; eingibt, wird zu einer Runde Space-Invaders aufgefordert:</p>
<blockquote><p>=GAME(&#8220;StarWars&#8221;)</p></blockquote>
<p>Danach selbstredend die Return-Taste drücken. Im<a href="http://wiki.services.openoffice.org/wiki/Easter_Eggs" target="_blank"> OpenOffice-Wiki</a> gibt&#8217;s noch mehr Hinweise auf Eastereggs &#8211; samt einem nicht ganz unwichtigen Hinweis zu dem gerade vorgestellten. Ach ja: Ganz rein zufällig hab ich in meiner <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/" target="_self">Textproben-Abteilung</a> einen <a href="http://www.alexanderhuber.de/artikel-textproben/spas-mit-virtueller-eiersuche/" target="_self">Artikel über Eastereggs</a> eingestellt, für den der mehr zu dem Thema wissen möchte. Der Text hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, sollte im Großen und Ganzen aber noch relevant sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/08/fundstuckchen-iii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

