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	<title>NullEinsund42 &#187; Technik</title>
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	<description>Weblog von Alexander Huber</description>
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		<title>HTML 5 &#8211; Die Zukunft des World Wide Web</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 21:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor knapp eineinhalb Jahren habe ich mich mit der Frage beschäftigt, inwiefern der neue HTML 5-Standard die Einbindung von Video-Clips auf Webseiten ohne externes Plugin (z. B. Flash) ermöglicht. Nun, das Thema Video ist nach wie vor etwas heikel, denn der Knackpunkt bleibt, welcher Video-Codec von welchem Browser unterstützt wird. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Interessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp eineinhalb Jahren <a href="http://www.alexanderhuber.de/2009/07/06/videos-in-html-5-warum-flash-und-co-sich-noch-keine-sorgen-machen-mussen/">habe ich mich mit der Frage beschäftigt, inwiefern der neue HTML 5-Standard</a> die Einbindung von Video-Clips auf Webseiten ohne externes Plugin (z. B. Flash) ermöglicht. Nun, das Thema Video ist nach wie vor etwas heikel, denn der Knackpunkt bleibt, welcher Video-Codec von welchem Browser unterstützt wird. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Interessen, die sich wenig um den unter Umständen reichlich verwirrten Endkunden kümmern.</p>
<p>Doch ganz abgesehen vom Thema Online-Videos hat sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5" target="_blank">HTML 5</a> inzwischen zum Top-Thema bei den Entwicklern von Web-Angeboten gemausert. Faszinierende Dinge, vor allem im Bereich Grafik und Multimedia, lassen sich inzwischen direkt über den Internet-Browser realisieren, ohne dass zusätzliche Programme notwendig sind. Doch was bringt das eigentlich dem normalen Nutzer, der an technischen Details weniger interessiert ist? Der Einsatz derartiger Zusatzprogramme für einen Internetbrowser, gemeinhin Browser-Plugins genannt, hat folgende Nachteile:</p>
<ul>
<li>Man kann niemals voraussetzen, dass die Plugins beim Anwender tatsächlich installiert sind. Zwar haben es diverse Plugins, wie zum Beispiel Flash, zu einer großflächigen Verbreitung gebracht, trotzdem bleibt die Notwendigkeit einer separaten Installation (die freilich oft quasi halbautomatisch abläuft) und einer etwaigen Aktualisierung der Plugins. Entwickler von Web-Anwendungen via Plugin können sich nie so ganz sicher sein, wieviele Endnutzer das Angebot tatsächlich nutzen können.</li>
<li>Plugins bieten zusätzliche Angriffspunkte, die die Sicherheit einer Webanwendung unterminieren können.</li>
<li>Plugins verbrauchen u. U. zusätzliche Systemressourcen.</li>
<li>Da es sehr viele Arten von Plugins für sehr unterschiedliche (aber zum Teil sich stark überschneidende) Anwendungsgebiete gibt, müssen sich Entwickler entweder spezialisieren oder in unterschiedliche Systemarchitekturen reinfinden.</li>
<li>Last but not least bleiben Plugins, auch wenn sie geschickt programmiert wurden, doch eine Art Fremdkörper im Umfeld eines Webbrowsers. HTML 5 verheißt die Möglichkeit, multimediale Web-Inhalte aus einem Guss anbieten zu können. Das ist nicht zuletzt auch vor dem Umstand bedeutsam, dass Web-Inhalte auf immer verschiedeneren (stationären wie mobilen) Endgeräten abgerufen werden können. HTML 5 könnte so zu dem &#8220;Klebstoff&#8221; werden, der die auf der Hardware-Seite sehr unterschiedlichen Systeme zusammenhält.</li>
</ul>
<p>Noch ist HTML 5 eine neue Technologie &#8211; noch nicht vollständig ausgereift und von den derzeit am Markt befindlichen Browsern recht uneinheitlich akzeptiert. Immerhin zeichnet sich ab, dass die Browser der neueren Generationen schon wichtige Teile des neuen Standards &#8220;verstehen&#8221;. Ganz grob lässt sich derzeit sagen, dass der <a href="https://www.google.com/chrome/" target="_blank">Chrome-Browser</a> von Google in Sachen HTML 5 meist eine Nasenlänge voraus ist, dass sich <a href="http://www.mozilla.org/de/firefox/fx/" target="_blank">Firefox </a>und <a href="http://de.opera.com/" target="_blank">Opera</a> gut (und immer besser) schlagen, und dass &#8211; oh Wunder &#8211; der <a href="http://www.microsoft.com/de-de/windows/zuhause/internet-explorer.aspx" target="_blank">Internet Explorer</a> auch bei dieser Technologie wieder mal hinterher hinkt.</p>
<p>Möchte man wissen, über welche HTML 5-Fähigkeiten der Browser verfügt, den man gerade in Betrieb hat, so empfieht es sich die Seite <a href="http://html5test.com/" target="_blank">THE HTML 5 TEST</a> anzusteuern. Man bekommt dort eine generelle Einschätzung in Form einer Punktzahl und eine detaillierte (und für Laien vielleicht etwas verwirrende) Auflistung, welche der neuen HTML 5-Features der jeweilige Browser schon versteht &#8211; oder eben noch nicht. An dieser Stelle soll folgender Hinweis genügen: Für viele interessante neue Möglichkeiten von HTML 5 (zum Beispiel Spiele) ist die Unterstützung von Canvas wichtig. Hier sollte also eine möglichst hohe Punktzahl stehen.</p>
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		<title>Die Zukunft des Lesens? Erste Erfahrungen mit dem Kindle</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 21:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aussicht, jede Menge Lesestoff platzsparend (fast) überall mit mir herumtragen zu können; und die Neugierde, wie womöglich die Zukunft der Leser wie auch der Schreiber aussehen könnte, haben mich dazu bewogen, mir einen E-Book-Reader &#8211; zu deutsch: ein Lesegerät für elektronische Bücher &#8211; zuzulegen. Entschieden habe ich mich für den Kindle von Amazon &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussicht, jede Menge Lesestoff platzsparend (fast) überall mit mir herumtragen zu können; und die Neugierde, wie womöglich die Zukunft der Leser wie auch der Schreiber aussehen könnte, haben mich dazu bewogen, mir einen E-Book-Reader &#8211; zu deutsch: ein Lesegerät für elektronische Bücher &#8211; zuzulegen. Entschieden habe ich mich für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle" target="_blank">Kindle von Amazon</a> &#8211; womit ich vermutlich dem Mainstream gefolgt bin, mit den dazu gehörenden Vor- und Nachteilen (dazu später mehr). Auch wenn es einen Journalisten, der &#8211; emotional wie ökonomisch &#8211; sich immer noch zum größten Teil den Printmedien verbunden fühlt, schmerzen mag: Der Gesamteindruck zum Kindle fällt durchaus positiv aus.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich meine bisherigen Erfahrungen jedoch etwas differenzierter vorstellen. Dabei will ich drei Aspekte vertiefen: zum einen die Dinge, die mir uneingeschränkt oder doch zumindest weitgehend positiv aufgefallen sind. Zum Zweiten die Kritikpunkte, von denen ich vermute, dass sie vom technischen Fortschritt relativ bald ausgeräumt werden. Und zum Dritten die Schwachstellen, von denen ich glaube, dass sie systemimmanent (bzw. medienimmanent) sind. (Womit ich nicht grundsätzlich ausschließen möchte, dass  auch für Letztere einmal eine adäquate technische Lösung gefunden wird.)</p>
<p>Den endgültigen Anstoß zum Erwerb des Kindle gab die Werbekampagne von Amazon für den &#8220;deutschen&#8221; Kindle. Letztlich entschieden habe ich mich dann aber für die derzeit teuerste Variante: den <a href="http://www.amazon.de/dp/B003DZ1Y7M/ref=sa_menu_kdp31" target="_blank">Kindle Keyboard 3G</a> (der derzeit immer noch (nur) mit einer englischen Benutzerführung ausgestattet ist).  Auf die Spezialitäten dieses Modells werde ich später noch zu sprechen kommen.</p>
<h4>Was also macht Spaß am Kindle?</h4>
<ul>
<li>Zunächst einmal tatsächlich die Möglichkeit, Lesestoff in Hülle und Fülle immer dabei haben zu können. Drei Gigabyte Speicherplatz stehen zur Verfügung, was (angesichts relativ bescheidener Dateigrößen &#8211; im Gegensatz zu Audio-, Bild- oder Videoformaten) selbst hungrigsten Leseratten zunächst einmal reichen dürfte. Amazon gibt eine Speicherkapazität für rund 3500 Bücher aus.  Wer unterwegs ist, ist nicht mehr beschränkt auf drei oder vier Schmöker, die er sich zu Beginn der Reise in seinen Koffer oder seinen Rucksack gelegt hat. Eine wunderbare Freiheit, die vor allem auch Pendler genießen dürften, die den Weg zu und von ihrer Arbeit lesend verbringen. (Tatsächlich war die Aussicht, auf meiner Zugfahrt in die Redaktion eine große Auswahl an Lesestoff immer dabei zu haben,  einer der Hauptbeweggründe für der Kauf des Kindle.)</li>
<li>Die elektronischen Bücher im Kindle sind sehr gut zu lesen. Das Display unterscheidet sich grundlegend von dem üblichen Bildschirm, den Computer, Handys oder andere IT-Geräte mitbringen. Es ist praktische reflexionsfrei, Amazon nennt es E-Ink-Display &#8211; das auch bei starkem Lichteinfall noch ein komfortables Lesen ermöglicht. Tatsächlich erinnert das Lesen am Kindle-Display mehr an das Lesen eines gedruckten Buches als an das Lesen an einem (Computer-)Bildschirm. Ein zusätzlicher Vorteil: Das E-Ink-Display braucht weniger Strom und schont damit den Akku. Die Nachteile: weiter unten.</li>
<li>Zum Thema gute Lesbarkeit ist noch ein ganz wichtiger Punkt anzuführen: Elektronische Bücher lassen sich im Kindle in ihrer Darstellung stark variieren. Allein die Möglichkeit, die Schriftgröße und den Zeilenabstand zu verändern, halte ich für ein gravierendes Argument, das für die Zukunft der E-Books spricht. Menschen mit Sehschwäche etwa können sich so ein Buch nach ihren Bedürfnissen &#8220;einstellen&#8221;, ohne ein zusätzliches Produkt kaufen zu müssen. Mehr noch: Diverse Kindle-Bücher kann man sich sogar vorlesen lassen &#8211; und das sogar in sehr ordentlicher Audio-Qualität. Allerdings gibt es dieses Feature bislang nur für englische E-Books.</li>
<li>Genial und gleichzeitig sehr gefährlich ist die Möglichkeit, quasi überall auf der Welt zu jeder Tages- und Nachtzeit sich neuen Lesestoff besorgen zu können. Amazon beweist hier wirklich enorme Geschäftstüchtigkeit, die für Lese-Junkies ganz schön ins Geld gehen könnte. Alle Kindle-Modell können sich über WiFi (WLAN) ins Internet einklinken und sich damit mit dem Kindle-Shop verbinden, wo sich neues Lesefutter erwerben lässt. Mit dem Kindle Keyboard 3G ist nicht einmal WLAN-Zugang nötig: Gibt es keinen verfügbaren WLAN-Hotspot, sucht der Kindle nach einem passenden Mobilfunk-Netz &#8211; und das alles ohne zusätzliche Verbindungskosten. Ein Beispiel, wie sich diese Überall-Verfügbarkeit von Büchern nutzen lassen kann: Unlängst habe ich für eine Woche Urlaub am Bodensee gemacht. Eine kurze Suche im Kindle-Shop hat mir gleich eine Liste mit möglichen passenden Urlaubslektüren ausgespuckt (diese Liste wäre allerdings noch ausbaufähig).</li>
<li>Eben sprach ich von der Gefahr, sich über den niedrigschwelligen Zugang zum E-Book-Kauf sein Portemonnaie ruinieren zu können. Hier die gute Nachricht: Es gibt eine beeindruckende Zahl an Büchern, die man sich für den Kindle komplett gratis oder für geringe Cent-Beträge besorgen kann. Dabei handelt es sich oft um sogenannte &#8220;Klassiker&#8221;, das heißt Werke, für die die Urheberrechte abgelaufen sind. Viele Meilensteine der Weltliteratur sind darunter; mein Rat kann hier nur lauten: Nicht zu gierig sein und gleich alles mögliche runterladen &#8211; die wertvolle Kost will ja auch irgendwann einmal gelesen werden.</li>
<li>Was vielleicht selbst vielen Kindle-Nutzern gar nicht so bewusst ist: Die Kindle-Bücher lassen sich komfortabel auch auf vielen anderen Endgeräten nutzen. Ich persönlich nutze zum Beispiel gern die Kindle-Lektüre über den PC, die über moderne Web-App-Technologie sogar unter Linux verfügbar ist (allerdings nur mit Browsern der neusten Generation). Darüber kann man Kindle-Inhalte sogar in Farbe bewundern.</li>
</ul>
<h4>An welchen Stellen ist der Kindle noch verbesserungswürdig?</h4>
<ul>
<li>Der augenfälligste Nachteil des eben gepriesenen E-Ink-Displays: Bislang ist die Bücherwelt auf dem Kindle schwarz-weiß. Das Fehlen von Farbe lässt sich bei vielen (den meisten) Büchern verschmerzen, trotzdem vermisst man es hier und dort. Irgendwie ist es schon kurios: Mit dem Auftauchen neuer Technologien, so scheint es, werden bestimmte Entwicklungen wiederholt &#8211; eine Art technisches Deja-Vu-Erlebnis. Wie lange haben wir auf komplett in Farbe gedruckte Zeitungen gewartet &#8211; und jetzt geht das alles wieder von vorne los &#8230; Nun, ich denke, der technische Fortschritt dürfte das Farbproblem relativ schnell lösen.</li>
<li>Der Kindle ist etwas restriktiv, was die Akzeptanz von E-Book-Formaten angeht. Das Kindle spezifische Format (azw) wird natürlich unterstützt, ebenso das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobipocket" target="_blank">mobi-Format</a> &#8211; was aber fehlt, ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EPUB" target="_blank">Epub-Format</a>, das als offener Standard von vielen anderen Readern gelesen werden kann. Gerüchten zufolge soll auch der Kindle in Zukunft einmal Epub akzeptieren &#8211; ob daraus was wird? Der restriktive Umgang mit den Formaten führt natürlich dazu, dass Kindle-Besitzer sich ihren Lesestoff vorwiegend bei Amazon besorgen, was aus Sicht dieses Unternehmens natürlich gewünscht wird. Vielleicht aber hat Amazon, ohnehin der Platzhirsch im weltweiten Buchhandel, ja die Größe, hier etwas mehr Freiheit walten zu lassen. Übrigens: Das Lesen des pdf-Formats, was der Kindle beherrscht, erweist sich als nicht so bedeutend, wie ich zunächst vermutet hatte. Pdf-Dokumente sind in der Regel so an einem klassischen Druck-Layout orientiert, dass sie in einem E-Book-Reader nicht wirklich komfortabel gelesen werden können.</li>
<li>Die Fähigkeit, sich in drahtlose Netzwerke einzuklinken, könnte den Kindle auch zu einem komfortablen mobilen Internetgerät machen. Tatsächlich ist diese Möglichkeit (in Deutschland derzeit allerdings nur über WLAN) durchaus vorgesehen. Allerdings bezeichnet selbst Amazon die Fähigkeiten des Internetbrowsers als experimentell &#8211; völlig zu Recht. Sehr viel anfangen lässt sich damit bislang nicht. Die Stärke des Kindle ist der Umgang mit Texten, nicht mit Bildern, Grafiken oder anderen Multimedia-Inhalten. Warum aber macht man dann nicht aus der Not eine Tugend &#8211; und setzt auf einen  textbasierten Browser a la <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_%28Browser%29" target="_blank">Lynx</a>? So etwas, könnte ich mir vorstellen, würde gut im Kindle funktionieren.</li>
<li>Generell scheint mir der Umgang mit grafischen Inhalten noch nicht wirklich optimal gelöst. Manche Bilder und Grafiken lassen sich trotz vorhandener Zoom-Funktion nur schwer erkennen. Mitunter scheint auch das Layout insgesamt ziemlich schlampig aufgebaut &#8211; das wiederum muss aber nicht unbedingt ein Manko des Kindle sein, sondern könnte auch an dem Unvermögen mancher Autoren/Verlage liegen, die E-Books anständig zu formatieren.</li>
</ul>
<h4>Wo sind (derzeit) die prinzipiellen Grenzen des Kindle (oder anderer E-Book-Reader)?</h4>
<ul>
<li>Für mich die grundlegendste Schwäche eines E-Books: Das für ein gedrucktes Buch selbstverständliche Prinzip des Blätterns funktioniert dort nicht wirklich. Natürlich kann man auch bei einem E-Book die Seiten &#8220;umblättern&#8221;, und beim Kindle ist das auch ganz anständig gelöst. Die Möglichkeit aber, sich in einem Buch ohne große Anstrengung hin und her bewegen zu können, ist nur sehr eingeschränkt möglich. Mal eben schnell zum Inhaltsverzeichnis, dann an die gewünschte Stelle, jetzt noch ein Blick ins Register, dann wieder zurück, und na ja, vielleicht doch noch mal  an den Anfang des vorherigen Kapitels geschaut &#8230; Mit einem E-Book-Reader können solche Manöver ganz schön mühsam werden. Von dem Genuss des entspannt-entrückten Durchblätterns eines Buchs auf dem Sofa ganz zu schweigen.</li>
<li>Mit dem Kindle ist man auf ein ganz bestimmtes physisches Format festgelegt &#8211; knicken oder auseinander falten kann man ihn ja nicht. Grundsätzlich finde ich die Abmessungen des Kindle ganz gut getroffen, nicht zu groß und nicht zu klein. Für manche &#8220;Anwendungen&#8221; aber passt er einfach nicht. Besonders aufgefallen ist mir das beim Thema Zeitung. Grundsätzlich liegt der Gedanke nahe, Zeitungen und Zeitschriften gerade über ein Gerät wie den Kindle zu vertreiben, das quasi überall auf der Welt den Gang zum Kiosk überflüssig machen würde. Doch den Überblick, den eine gedruckte Zeitung verschaffen kann, sehe ich &#8211; zumindest vorläufig &#8211; über einen E-Book-Reader nicht gegeben (übrigens auch nicht im Internet). Schnell und komfortabel erfassen, was läuft in der Welt &#8211; das schafft bisher nur ein Medium, das man falten und blättern kann.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Videos in HTML 5: Warum Flash und Co. sich noch keine Sorgen machen müssen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 19:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klang zunächst so einfach wie verlockend: Mit der so langsam in Schwung kommenden Verbreitung des neuen (wiewohl noch nicht offiziell abgesegneten) Standards HTML 5 &#8211; den  u.a. jetzt auch die neue Version von Firefox (3.5) unterstützt &#8211; sollte es möglich werden, Video-Clips à la Youtube ganz ohne Plug-In, also zum Beispiel ohne einen installierten Flash-Player, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klang zunächst so einfach wie verlockend: Mit der so langsam in Schwung kommenden Verbreitung des neuen (wiewohl noch nicht offiziell abgesegneten) Standards<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML_5" target="_blank"> HTML 5</a> &#8211; den  u.a. jetzt auch die neue Version von Firefox (3.5) unterstützt &#8211; sollte es möglich werden, Video-Clips à la Youtube ganz ohne Plug-In, also zum Beispiel ohne einen installierten Flash-Player, zu präsentieren. Entsprechende<a href="http://www.zeit.de/online/2009/27/firefox-html?page=1" target="_blank"> Artikel wie etwa auf <em>ZEIT-online</em></a> haben denn auch schon mal die Eröffnung des &#8220;Kampfs ums Internetvideo&#8221; ausgerufen.</p>
<p>Wer sich ein wenig mit digitalen Videos auskennt, hat vermutlich schon vermutet, dass das Ganze nicht ganz so einfach werden wird, wie es zunächst scheint. In dieser Region von Digitalien steckt der Teufel noch mehr im Detail als andernorts. Besser gesagt: Er steckt im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codec" target="_blank">Codec</a>. Den Browser einfach nur mit einem &lt;video&gt;-Tag zu füttern reicht natürlich nicht. Er muss auch die Technik kennen, in der das Video codiert wurde.</p>
<p>Nach ersten Experimenten mit Firefox 3.5 ist es mir bislang nur gelungen, ein <a href="http://www.dailymotion.com/openvideodemo" target="_blank">Demo-Video in Dailymotion</a> zu öffnen. Das entsprechende <a href="http://www.youtube.com/html5" target="_blank">Demo-Video auf Youtube</a> öffnet Firefox (bei mir) nicht. Angeblich soll Apples Safari das Youtube-Demo verarbeiten können, allerdings hat das beim mir (unter Windows XP) ebenfalls nicht funktioniert. Wer mehr technische Details wissen möchte, findet dazu <a href="http://www.video-flash.de/index/html-5-video-tag-youtube-daily-motion/" target="_blank">einen Artikel unter video-flash.de</a>.</p>
<p>Passend zu dem ganzen Wirrwarr ist die noch recht frische <a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_html_5_legt_keinen_open_source_video_codec_fest_story-39002364-41006218-1.htm" target="_blank">Meldung, dass man sich in der HTML 5-Spezifikation nun doch auf keinen Video-Codec festlegen wird</a>. Ursprünglich standen wohl Ogg Theora und H.264 zur Auswahl. Wer sich ein wenig in dem Metier auskennt, kann sich die Kämpfe vorstellen, die da im Hintergrund stattfanden (und womöglich noch immer stattfinden). Wo für Laien nur ein Kauderwelsch aus unverständlichen Kürzeln vernehmbar ist, geht es oft um das Etablieren von Standards im World Wide Web und damit letztlich um sehr viel Geld. Mit der Entscheidung sich nicht festzulegen, setzt man beim Thema Internet-Video wohl mal wieder auf das alt bewährte Prinzip im Internet-Dschungel, das da lautet: Der Stärkere (der nicht unbedingt immer der Bessere ist) wird überleben.</p>
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		</item>
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		<title>WolframAlpha &#8211; Who are you?</title>
		<link>http://www.alexanderhuber.de/2009/05/26/wolframalpha-who-are-you/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I am a computational knowledge engine antwortet WolframAlpha. Und auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben, ist ja schon mal etwas für ein Computerprogramm. Die &#8220;rechenbetonte Wissensmaschine&#8221;, so die ungefähre Übersetzung, sorgt dieser Tage für einige Schlagzeilen. Zuletzt die, dass WolframAlpha diskriminierende Antworten geben soll, weil das Programm beim Suchbegriff &#8220;black&#8221; in einem Synonyme-Diagramm Begriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>I am a computational knowledge engine</p></blockquote>
<p>antwortet <a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">WolframAlpha</a>. Und auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben, ist ja schon mal etwas für ein Computerprogramm. Die &#8220;rechenbetonte Wissensmaschine&#8221;, so die ungefähre Übersetzung, sorgt dieser Tage für einige Schlagzeilen. Zuletzt die, dass WolframAlpha diskriminierende Antworten geben soll, weil das Programm beim Suchbegriff &#8220;black&#8221; in einem Synonyme-Diagramm Begriffe wie &#8220;dumb&#8221; in unmittelbarer Nachbarschaft platziert hat. (Das kann eben dabei herauskommen, wenn man Maschinen rechnen lässt. Wobei ich meine, dass WolframAlpha-Team hat da inzwischen schon &#8220;nachgebessert&#8221;).</p>
<p>Auch abseits von derartigen Spezialitäten ist der Rummel um die neue Internet-Seite, die als Suchmaschine nur ungenügend beschrieben ist, in der Tat erstaunlich. Google listet mittlerweile über 5 Millionen Treffer bei der Suche nach &#8220;Wolfram Alpha&#8221;, bei <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious</a> wurde die Seite bereits knapp 12000 Mal abgelegt und ist dort die mit Abstand am häufigsten gebookmarkte Seite des vergangenen Monats. Legion sind inzwischen auch schon die Medienberichte, die sich mit WolframAlpha beschäftigt haben. (Besonders viele davon erschienen, noch bevor WolframAlpha überhaupt gestartet war. Was nebenbei die Frage aufwirft, ob diese Form des oft schon hysterisch anmutenden Ankündigungsjournalismus nicht langsam ausufert). So hat zum Beispiel <em>Spiegel-Online</em> in bewährter Manier <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,612268,00.html" target="_blank">die Hype-Maschinerie angeworfen</a> und sich dabei vor allem auf einen <a href="http://www.twine.com/item/122mz8lz9-4c/wolfram-alpha-is-coming-and-it-could-be-as-important-as-google" target="_blank">Blogeintrag von Web-Unternehmer Nova Spivack </a>berufen. Um nach dem Start des Projekts &#8211; als sich kritische Stimmen mehrten &#8211; besagten Spivack in einem Interview vor die Brust zu nehmen und ihn mit den vielerorts geäußerten Enttäuschungsbekundungen zu konfrontieren.<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,625657,00.html" target="_blank"> Das Interview ist</a>, sagen wir mal so, wenig zielführend, weil es über WolframAlpha kaum etwas zu sagen hat und dafür mehr über die Zukunft von Suchmaschinen allgemein schwadroniert wird. Ein wichtiges Statement lesen wir aber gleich zu Beginn. Auf die Frage:</p>
<blockquote><p>Jetzt ist die vermeintliche Wundersuchmaschine öffentlich zugänglich, und Experten zeigen sich reihenweise enttäuscht &#8211; zu Recht?</p></blockquote>
<p>antwortet Spivack:</p>
<blockquote><p>Nein, dieses Urteil kann ich nicht teilen. Es beruht auf falschen Erwartungen.</p></blockquote>
<p>Tatsächlich wartet die Welt (oder zumindest gewisse Teile der Welt) sehnsüchtig auf den Google-Killer. Daher auch der Hype um WolframAlpha, sieht man doch in dem Kopf der dahintersteckt &#8211; es handelt sich um den Physiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Wolfram" target="_blank">Stephen Wolfram</a> &#8211; eine Persönlichkeit, die in der Lage wäre, dem Suchmaschinen-Giganten Paroli zu bieten. Doch wer WolframAlpha mit Google vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen. Während Google auf jegliche Suchbegriffe Fundstücke (also Links) im weltweiten Netz ausspuckt, verzichtet WolframAlpha auf eine Linkliste und versucht auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben. Das gelingt, es sei an dieser Stelle ausdrücklich angemerkt, bislang eher schlecht als recht. Und dennoch meine ich nach  ersten eigenen Versuchen, dass es Sinn macht, dieses Projekt weiter im Auge zu behalten und hin und wieder neu zu testen. (Schließlich befindet sich WolframAlpha nach eigenem Bekunden noch in der Startphase).</p>
<p>Nochmal &#8211; weil diese Unterscheidung wirklich wichtig ist, um Missverständnisse zu vermeiden: Google liefert Antworten auf die Frage: Wo finde ich was im Web?. WolframAlpha versucht, Fragen direkt zu beantworten (Was nebenbei bemerkt so ziemlich das ehrgeizigste Ziel ist, dass man sich in der Informatik überhaupt setzen kann &#8211; weil es direkt in das anspruchsvolle Feld der künstlichen Intelligenz führt. Dementsprechend beginnen WolframAlphas Schwierigkeiten derzeit oft schon damit, dass das Programm Schwierigkeiten hat, den Fragesteller überhaupt zu verstehen -<em> </em>&#8220;Wolfram<span>|</span>Alpha isn&#8217;t sure what to do with your input.&#8221;)</p>
<p>Über weite Strecken erinnert WolframAlpha also weniger an Google oder andere Suchmaschinen als vielmehr an einen Wikipedia-Eintrag im Stichwort-Format. Stark zeigt sich die &#8220;Wissensmaschine&#8221; vor allem beim Faktenwissen. Auf die Frage nach den größten Ländern der Erde etwa gibt es flugs eine schön übersichtliche Liste, sortiert nicht nur nach Fläche, sondern auch nach Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft. Die Eingabe einer Stadt liefert knapp die wichtigsten Daten, wie Lage, Einwohnerzahl und &#8211; ganz aktuell &#8211; das Wetter. Zwei Städte in der Suchmaske werden verglichen und es gibt auch gleich eine Entfernungsangabe. Derartige Vergleich funktionieren auch mit anderen geographischen Daten (z.B. Ländern und Bergen) oder auch mit Aktienkursen.</p>
<p>Dass US-Präsident Barack Obama zum Zeitpunkt, da dieser Artikel entsteht, 47 Jahre, 9 Monate und 22 Tage alt ist, erfahre ich ohne Umschweife auf die Frage &#8220;How old is Barack Obama&#8221;. Analog klappt das auch mit Angela Merkel und Klaus Zumwinkel, aber leider (noch?) nicht mit Michael Ballack. Immerhin: Im Erfolgsfalle zeigt sich die Stärke der &#8220;rechenbetonten Wissensmaschine&#8221;, weil sie mir eine Antwort liefert, für die ich sonst &#8211; eben &#8211; selbst rechnen müsste. Natürlich kann man mit WolframAlpha auch die Mehrwertsteuer be- und Währungen tagesaktuell umrechnen, aber das geht mit Google ja bekanntlich auch.</p>
<p>Ein nettes Gimmick ist der Versuch, mit WolframAlpha eine Unterhaltung zu beginnen. Eine Selbstauskunft liefert das Programm, wie eingangs erwähnt, ja schon mal. Außerdem erklärt es, dass es (zum Zeitpunkt, da diese Zeilen geschrieben werden)  &#8220;10 days  13 hours  26 minutes  43.81 seconds&#8221; alt ist. Dass es (derzeit) noch kein deutsch versteht, aber:</p>
<blockquote><p>I hope to learn many languages, but for now I only know English.</p></blockquote>
<p>Und (auf die Frage, was WolframAlpha mag):</p>
<blockquote><p>I like to explore the computational universe</p></blockquote>
<p>Besonders nett (da passend zu dem Titel diese Blogs) ist Wolfram Alphas Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.</p>
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