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Weblog von Alexander Huber

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Deliziösen des Monats – März

März 31st, 2009 · Keine Kommentare

Einer der wenigen Web 2.0-Dienste, der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei – nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.

Jeden Monat sollen an dieser Stelle ein paar Links vorgestellt werden, die ich bei delicious abgelegt  bzw. die ich dort erst gefunden und dann bei mir abgelegt habe. Beginnen wir also mit den Deliziösen des Monats März:

  • Ein Blog über meinen Lieblingseditor Vim ist Daily Vim. Wer Vim kennt, den dürfte es kaum wundern, dass man zu diesem sehr speziellen Stück Software theoretisch durchaus einen Blog führen könnte. Dass es jemand praktisch tut und dann – wie es scheint – auch sehr regelmäßig Einträge zu diesem Thema einstellt, finde ich dann doch bemerkenswert. Manches ist für Normalsterbliche vielleicht zwar etwas speziell, insgesamt aber lohnt es sich für (des Englischen mächtige) Vim-Nutzer, die mehr und Spezielles über den Editor erfahren wollen, dort ab und zu mal reinzuschauen.
  • Internetseiten und speziell auch Blogs zum Thema Grafik- und Webdesign gibt es wie Sand am mehr. Abduzeedo aber besticht durch seine optische Opulenz und die Fülle an Einträgen. Auch wenn man mit den Einträgen (in englisch) selbst nicht unbedingt etwas anfangen kann – diesen Blog anzuschauen macht einfach Spaß und wirkt inspirierend. Drauf gestoßen bin ich über den Eintrag 35 Black Web Designs That Show Us That Once You Go Black, You Never Go Back, der – wie der Titel vermuten lässt – Internetseiten in dunklem Design vorstellt. Die Auswahl ist wahrlich ein Augenschmaus.
  • Bleiben wir beim Thema (Web-)Design. Ein simples, aber durchaus praktisches Tool zur Gestaltung von Internetseiten scheint mir CSS Type Set: In der linken Box gibt man einen Beispieltext ein und formatiert ihn nach Gusto mittels diverser Knöpfe und Regler im Stil einer Textverarbeitungs-Software. In der rechten Box wird “live” der dazu passende CSS-Code generiert. Der Blick in diverse Referenz-Handbücher könnte so überflüssig werden.
  • In der Schule war ich in Mathe nicht die größte Leuchte. Seit ich mich intensiver für die Computerei interessiere, habe ich festellen müssen, dass Mathematik in diverser Hinsicht eine überaus nützliche Angelegenheit ist (hoffentlich lesen das hier mal ein paar Mathelehrer, um sich wieder aufzurichten). Und seit mich keiner mehr drängt und drückt, beschäftige ich mich (auf bescheidenem Niveau) immer wieder mal ganz gerne mit Zahlen, Forme(l)n und Mustern. Sowohl in Buchform als auch im Internet gibt es inzwischen eine wahre Flut spielerischer und Neugierde weckender Zugänge zu diesem von vielen gefürchteten Gebiet. Eines dieser Angebote habe ich unter Mathematische Basteleien entdeckt. Hut ab, Herr Köller, kann ich da nur sagen: Hinter der etwas biederen Aufmachung steckt eine wahre Fundgrube an mathematischen An-, Ein- und Aussichten inklusive anregender Bastelanleitungen für den Familienvater. PS: Gestoßen bin ich auf diese Seite, weil ich gerade das sehr empfehlenswerte Buch “Die Mondscheinsucher” von Marcus du Sautoy lese, indem es um die Geheimnisse der Symmetrie geht. Dazu vielleicht mal an anderer Stelle mehr.

Tags: Allgemein

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