NullEinsund42

Weblog von Alexander Huber

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Wie anonym darf’s sein?

15. April 2010 · Keine Kommentare

Leicht zugängliche Diskussions-Plattformen bereitstellen zu können, die ein unmittelbares Feedback der Nutzer ermöglichen – das macht einen besonderen Reiz von Online-Medien aus, stellt die Verantwortlichen aber auch vor besondere Herausforderungen.

Eine besonders heikle Frage ist, ob es der Diskussionskultur im Netz zu- oder doch eher abträglich ist, wenn die Teilnehmer einer Debatte anonym auftreten (können). Die Badische Zeitung in Freiburg hat Anfang des Jahres für ihren Online-Auftritt entschieden, dass sogenannte Klarnamen zur Pflicht werden.  Was eine überaus heftige Diskussion unter den Nutzer ausgelöst hat, die über badische-zeitung.de hinausgeschwappt ist.

In einem eigenen Artikel habe ich mich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt – dabei aber bewusst vermieden, die Pro- und Contra-Argumente zu bewerten. Die Problematik ist zudem derart komplex, dass sie in einem (eher kurzen) Zeitungsartikel nur angerissen werden kann. (An dieser Stelle noch der Vollständigkeit halber der Hinweis, dass Der Sonntag, die Zeitung für die ich schreibe, im gleichen Haus erscheint wie die Badische Zeitung).

Auf Digitale Notizen ist nun ein Interview mit Markus Hofmann, dem Chef von badische-zeitung.de, erschienen, in dem er die Umstellung auf Klarnamen nochmal erläutert und von den erste Erfahrungen nach dieser umstrittenen Entscheidung berichtet. Interessant sind auch Hofmanns Ausführungen darüber, inwieweit die Konzeption, Ausrichtung und das Image eines Mediums die Entscheidung pro und contra Anonymität beeinflusst. Er berichtet in diesem Zusammenhang auch von den Erfahrungen auf fudder.de, dem Freiburger Online-Portal für junge Leute.

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Lesenswertes Dokument zum Thema Jugendgewalt

25. März 2010 · Keine Kommentare

Leider oft ziemlich versteckt finden sich im Netz viele Dokumente, die brisante und komplexe Themen relativ umfassend und gut aufbereitet behandeln. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Bericht, den ein Sonderausschuss des baden-württembergischen Landtages anlässlich der Amok-Tragödie in Winnenden vor einem Jahr erstellt hat – speziell zum Thema Amok, aber auch darüber hinaus gehend ganz allgemein zum Thema Jugendgewalt.

Der Bericht ist auf den Seiten des Landtags von Baden-Württemberg zu finden und hat einen beachtlichen Umfang von 888 Seiten. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn im ersten Teil des Dokuments werden komprimiert wichtige und interessante Themen wie psychologische Aspekte von Amok-Taten, Waffenrecht, Medien und Gewalt, Einfluss von Computer und Internet, etc. behandelt. Die Erläuterungen stammen zum großen Teil aus den Anhörungen namhafter Experten, so dass man sich durch die Lektüre einen recht guten Überblick über den Stand der aktuellen Diskussion verschaffen kann. Die Ausführungen sind auch für (interessierte) Laien gut nachzuvollziehen – eine kluge Form der Aufbereitung war sicherlich, das komplexe Thema in Form von Leitfragen zu gliedern. Der Sonderausschuss ist auch zu einer Reihe praktischer Empfehlungen gekommen – erfreulicherweise in weiten Teilen in einem Partei übergreifenden Konsenz -, die ebenfalls in dem Bericht vorgestellt und erläutert werden.

Hier noch der direkte Link zu dem pdf-Dokument.

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Fundstückchen X: Das passende Wort

2. März 2010 · Keine Kommentare

… zum Thema dieser Tage – Datenschutz:

“Persönliche Daten sind wie Plutonium. Wenn zuviele davon auf einem Haufen liegen, wird es kritisch.”

Dirk Engling, Sprecher des Chaos Computer Club

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Lesestoff: Ein freies Bild der Erde

23. Februar 2010 · Keine Kommentare

Alle kennen Google Earth und Google Maps – für Schlagzeilen sorgt der Suchmaschinengigant dieser Tage ja wieder mal wegen seines Dienstes Streetview, dessen Deutschlandstart für Spätsommer 2010 angekündigt wurde und der für heftige Datenschutz-Diskussionen sorgt, wie man sie sich bei weitaus brisanteren Datenschutzthemen auch mal wünschen würde. Wie dem auch sei, die in der Regel kostenlose Nutzung der geographischen Google-Angebote (und anderer ähnlicher Dienste, z.B. von Yahoo oder Microsoft) lassen mitunter vergessen, dass die zugrundeliegenden Geodaten mitnichten frei – im Sinne von frei verwendbar – sind.

Der Gegenentwurf heißt Openstreetmap, der wieder einmal zeigt, welches Potenzial das Internet als “Mitmach-Web” hat, welche Schwierigkeiten aber auch ein solches Mammut-Projekt nach dem Wikipedia-Prinzip mit sich bringt. Eine ausführlichere Darstellung von Openstreetmap, das es mittlerweile bis in die Markgräfler Provinz geschafft hat, gibt es in meiner Texte-Abteilung.

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Eine nachhaltige Karriere

11. Februar 2010 · 1 Kommentar

Ein nettes Gedicht von Klaus Pawlowski in der heutigen taz hat mich schmunzeln lassen: Offenbar machen sich doch so manche ihre (respektlosen) Gedanken über die nachhaltige Karriere des schönen Wörtchens “nachhaltig”.

Dessen Gebrauch ist inzwischen wahrhaft nachhaltig inflationär und fast völlig beliebig. Im Koalitionsvertrag unserer aktuellen Regierung findet sich der Begriff “nachhaltig” bzw. dessen substantivierte (und noch schönere) Form “Nachhaltigkeit” immerhin in 71-facher Ausführung. Bei einem Gesamtumfang von knapp 133 Seiten ist das schon eine stolze Quote.

Wie man mir einmal erklärt hat (und wie es sich auch mit den Angaben in Wikipedia deckt) stammt die Nachhaltigkeit ursprünglich aus der Forstwirtschaft und hat dort einen ganz simplen Hintergrund: Man sollte nicht mehr Bäume fällen als nachwachsen können.

Vor noch nicht allzu langer Zeit war die Nachhaltigkeit außer in Forst- und Landwirtschaftskreisen nachhaltig unbekannt. Heute kann man sich Äußerungen von Politikern und Wirtschaftsweisen ohne den nachhaltigen Gebrauch des Nachhaltigkeits-Begriffes kaum vorstellen. Übrigens: Recht oft meint einer, der heutzutage “nachhaltig” sagt, eigentlich das, was man früher mit “nachdrücklich” bezeichnet hat.

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Deliziösen des Monats – Januar

2. Februar 2010 · Keine Kommentare

Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei – nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.

Nach so einer Art vorgezogener Winterpause wird es nun endlich Zeit für die Deliziösen vom Januar:

  • Beginnen wir mit etwas Politischem: Spätestens seit die FDP ihr Herz für (Mit-)Inhaber von Hotelketten entdeckt hat, sind Parteispenden (wieder) ein heißes Thema. Wer sich mal etwas genauer darüber informieren möchte, wer wem wieviel spendet und wer von wem wieviel empfängt, bekommt auf unklarheiten.de eine übersichtliche und äußerst interessante Zusammenstellung.
  • Dass Twitter nicht nur eine virtuelle Plauder-Ecke ist, sondern auch ein gutes Barometer dafür, was gerade über den Globus hinweg für Gesprächsstoff sorgt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Twitter selbst zeigt auf der Startseite, was gerade angesagt ist. Dabei spielen deutsche Themen allerdings kaum eine Rolle. Wer wissen möchte, worüber sich die Twitter-Sphäre hierzulande gerade Gedanken macht, wird dagegen auf Twitterthemen fündig.
  • Weitgehend sinnfrei – es sei denn man betreibt kulturökonomische Studien – ist der Vintage Ad Browser. Eine vergnügliche und optisch ansprechende Zeitreise aber ist es allemal: Die Seite versammelt, übersichtlich nach Jahrzehnten geordnet, alte (und auch nocht nicht ganz so alte) Werbeanzeigen – vorwiegend aus dem englischen Sprachraum. Für manchen einen noch interessanter ist womöglich die Schwester-Seite: der Cover Browser mit Covern von (vornehmlich) Comics und Büchern.
  • Ich weiß nicht wieviele von den Lesern dieses Blogs den Editor Vim nutzen (vielleicht doch ein paar – allen anderen, die auch nur ansatzweise ein Herz für etwas tiefergehende Computerei, kann ich diesen Meilenstein textverarbeitender Programmierkunst nur ans Herz legen). Wer auf kurzweilige Art mehr über Vim erfahren möchte und des Englischen einigermaßen mächtig ist, dem seien jedenfalls die Vimeo-Vim-Videos von Derek Wyatt empfohlen. Der Typ ist eine unwiderstehliche Mischung aus durchgeknalltem Freak und schwer kompetentem Hacker – ich jedenfalls habe noch mich in puncto Software-Training noch selten so gut unterhalten und belehrt gefühlt.

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Fundstückchen IX: Die Mächtigsten

12. November 2009 · Keine Kommentare

Rankings sind ja immer wieder nett. Auf Yahoo findet sich aktuell die von Forbes ermittelte Hitliste der mächtigsten Menschen auf diesem Planeten. Die ersten drei Plätze mit den Staatsführern der USA, China und Russland (in dieser Reihenfolge) sind nicht wirklich überraschend, nachvollziehbar ist auch, dass bereits auf Platz 5 die Google-Boys Sergey Brin und Larry Page auftauchen. Etwas verwunderlich finde ich dagegen, dass immerhin auf Platz 12 Sivio Berlusconi rangiert; nur ein Platz hinter dem Papst, dafür aber – wie ärgerlich – drei Plätze vor Angela Merkel, die es immerhin als “mächtigste Frau des Planeten” noch unter die Top-15 dieser Liste geschafft hat.

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Deliziösen des Monats – Oktober

12. November 2009 · Keine Kommentare

Einer der wenigen Web 2.0-Dienste (neben Flickr), der es bei mir über die Ausprobier-Phase geschafft hat, und den ich sowohl beruflich wie privat intensiv nutze, ist der Bookmark-Dienst delicious. Abgesehen davon, dass ich dort alle meine Bookmarks ablege und auf die Bookmark-Funktionen der Browser (die ich ohnehin nie mehr alle synchronisiert bekäme) weitgehend verzichte, gönne ich mir hin und wieder ein paar Minuten, um zu schauen, was andere delicious-User aktuell bookmarken. Da ist sehr häufig etwas Interessantes dabei – nebenbei verschafft einem delicious einen ganz guten Überblick darüber, was im Web gerade so angesagt ist.

Hier nun (wieder mal etwas verspätet) die Oktober-Deliziösen:

  • Wozu braucht man Texturen? Nun, um realistische 3D-Objekte im Computer zu modellieren. Oder um einen interessanten Hintergrund für eine Web-Site zu kreieren. Oder um kreative Fotomontagen zu erstellen. Oder … Die Einsatzgebiete von Texturen sind enorm vielfältig. Wo bekommt man Texturen her? Man kann selbst welche mit dem Fotoapparat fabrizieren (was, nebenbei gesagt, gar nicht so ganz einfach ist) oder man zieht sich welche aus dem Netz. Es gibt eine ganze Reihe von Seiten, die Texturen anbieten – manche sind sogar kostenlos und frei verwendbar. Eine solche Seite mit freien Texturen ist texturelovers. Schön gestaltet, mit einem nicht unbedingt riesigen, aber sehr geschmackvollen Angebot an Texturen. Außerdem gibt es bei texturelovers Hinweise auf Tutorials, die verschiedene Aspekte im Umgang mit Texturen beschreiben.
  • Bleiben wir noch beim Thema Fotografie: Ein nettes kleines Tool, um einen Flickr-Photostream ohne größeren Aufwand in eine Homepage einzubinden (zum Beispiel im eigenen Blog) ist der Flickr Slideshow Generator. Einfach, aber effektiv.
  • Eine wahre Deliziöse im Bereich der Mathematik sind Arndt Brünners Mathematik-Seiten. Egal, ob Schüler, Lehrer, Student oder einfach nur interessierte Laie (so wie ich inzwischen): Hier dürfte jeder fündig werden. Was der Mann zu allen möglichen Gebieten der Mathematik an Informationen zusammengetragen hat – gespickt mit interaktiven Javascript- und Java-Applet-Programmen – nötigt wirklich Respekt ab.
  • Während viele Twitter immer noch nur für einen ebenso geschwätzigen wie überflüssigen Auswuchs des Web 2.0 halten, kristallisiert sich für andere mehr und mehr heraus, dass sich dieser Micro-Blogging-Dienst zu einer wertvollen Informations-Quelle entwickelt. Tatsächlich ist es aber nicht immer ganz einfach, wirklich Gehaltvolles aus Twitter zu destillieren. Einen interessanten Ansatz, der helfen könnte, Twitter-Schätze aufzuspüren, bietet Listorious: Die Seite stellt Listen zusammen, in denen jeweils zu einem bestimmten Thema (z.B. Politik, Genuss, Gesundheit, Stars, …) besonders interessante Twitterer zusammengetragen werden.  Wie in der Web 2.0-Welt üblich ist das Ganze natürlich stark vom angelsächsischen Sprachraum dominiert.

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Denkanstöße: Wie (un)ethisch ist Hirn-Doping?

8. November 2009 · Keine Kommentare

Die Frage, ob und wie pharmazeutische Mittel unserem Hirn und/oder unserer Seele auf die Sprünge helfen können oder dürfen, ist für die Zukunft unserer Gesellschaft weitaus relevanter, aber auch deutlich komplexer als die Diskussion über Doping im Bereich des Sports. Während es zu Doping im Sport (noch) eine relative weitgehende gesellschaftliche Übereinkunft gibt, dieses als betrügerische Manipulation anzusehen, stellt sich die ethische Einordnung bei dem, was gemeinhin als Gehirndoping bezeichnet wird, sehr viel schwieriger dar. Viele, die sich auf diesem Gebiet beschäftigen, bevorzugen daher den Begriff des Neuro-Enhancements (NE), weil sie ihn für neutraler halten.

Ich habe mich erstmals 2007 in dem Artikel “Dem Hirn Beine machen” mit diesem sehr interessanten Thema beschäftigt. Seither fällt mir auf, dass die öffentliche Wahrnehmung deutlich gewachsen ist. Differenzierte Auseinandersetzungen mit NE sind aber immer noch rar – wohl auch, weil das Thema hochkomplex und gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse nur spärlich gesät sind. Zur allgemeinen Beruhigung sei gesagt, dass die aktuellen Möglichkeiten von NE in der Öffentlichkeit derzeit eher über- als unterschätzt werden. Tatsächlich zeigt sich bei nüchterner Betrachtung, dass der Einsatz von Psychopharmaka bei gesunden Menschen zum Zwecke des “Hirn-Dopings” objektiv gesehen bislang kaum spektakuläre Ergebnisse bringt. Im Zuge der rasenden Entwicklung bei der Erforschung unseres Gehirns und Nervensystems könnte sich das aber rasch ändern. Und man darf davon ausgehen, dass die Pharmaindustrie auf diesem Feld bereits mit den Hufen scharrt, das sich womöglich einmal als überaus lukrativ erweisen könnte.

Sehr lesenswerte Denkanstöße zu dem Thema bietet nun ein sogenanntes Memorandum unter dem Titel “Das optimierte Gehirn”. Eine Gruppe von Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen hat sich vor allem mit ethischen Fragestellungen von NE beschäftigt. Das Memorandum ist als pdf-Dokument online zugänglich und kann nur jedem zur Lektüre empfohlen werden, der sich für das Thema interessiert. Ebenso die auf Scilogs dazu erschienenen Diskussionsbeiträge. Denn das Memorandum regt durchaus zur Debatte und auch zum Widerspruch an.

Auffällig ist nämlich die grundsätzliche positive Sicht der Autoren auf dieses Thema:

Wir vertreten die Ansicht, dass es keine überzeugenden grundsätzlichen Einwände gegen eine pharmazeutische Verbesserung des Gehirns oder der Psyche gibt. Vielmehr sehen wir im pharmazeutischen Neuro-Enhancement die Fortsetzung eines zum Menschen gehörenden geistigen Optimierungsstrebens mit anderen Mitteln.

Das wirkt ein wenig schizophren angesicht der im Text genannten Einwände gegenüber NE. Darin liegt übrigens auch die Stärke des Memorandums, dass es kompakt die gängigen Bedenken gegenüber NE aufführt. Bei der Bewertung kann man allerdings geteilter Meinung sein. Ein wichtiger Kritikpunkt etwa ist die Gefahr einer Verschärfung sozialer Ungleichheiten durch NE. Die Autoren des Memorandums geben ganz richtig zu Bedenken:

Für viele dürfte das Hauptmotiv für die Einnahme von NEPs das Ringen um Vorteile in der Schule, im Examen oder im Job sein – auch wenn solche Vorsprünge nivelliert würden, falls irgendwann jeder die Pillen nähme. Diejenigen, die den neuen Möglichkeiten skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen, könnten sich in dem Dilemma finden, Neuro-Enhancement entweder zähneknirschend zu akzeptieren oder aber sich, ebenfalls ähneknirschend, mit Nachteilen im sozialen Wettbewerb abzufinden.

Wenn das kein “grundsätzlicher Einwand” ist – was dann? Insgesamt also empfiehlt es sich, wie gesagt, die Folgediskussion ebenfalls in Augenschein zu nehmen, besonders empfehlenswert ist der Beitrag von Stephan Schlein “Hoch oben im Elfenbeinturm”.

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In eigener Sache: neuer Lesestoff

30. Oktober 2009 · Keine Kommentare

Die Texte-Schublade ist mal wieder ein wenig aufgefüllt worden. Wie gewohnt ist die Themen-Mischung ziemlich wild – diesmal geht es um den alten Komiker Heinz Erhardt und die junge Folkpop-Sängerin Amy Macdonald, um den Oberrheinischen Museumspass und pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Vor allem das letzte Thema fand ich persönlich äußerst sehr spannend. Lange Zeit habe ich Neuzüchtungen von Rebsorten, die mit deutlich weniger (oder gar keinen) Pflanzenschutzmitteln auskommen als die klassischen Sorten eher als eine Art Spielerei von Weinbau-Wissenschaftlern angesehen. Die Recherchen über die enorm aufwändige Zucht dieser so genannten Piwis haben mich aber eines besseren belehrt. Es wäre überaus wünschenswert, wenn unter Weinfreunden und -experten dieses Thema eine deutlich größere Aufmerksamkeit erfahren würde.

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